Bitcoin bei 400k am Ende des Jahres durch ETF‘s – diese These spricht dafür

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Bitcoin Preis

Ein Analyst bei Bloomberg glaubt, dass Bitcoin auf dem Weg ist, ein “globales digitales Reserve-Asset” für Investoren zu werden, die vor der Inflation fliehen.

Bitcoin als globales Reserve Asset

Mike McGlone, ein Senior Commodity Strategist bei Bloomberg Intelligence, erklärte, dass Bitcoin auf dem Weg ist, ein risikofreies globales Reserve-Asset zu werden. Hierfür hat er kürzlich eine Grafik veröffentlicht, die den BTC/USD Jahresdurchschnittspreis und den Bitcoin Liquidity Index zeigt

Seiner Meinung nach erfährt der Krypto-Markt gerade einen Schub getrieben durch den institutionellen Vorstoßes für Bitcoin-ETFs.

In seiner Grafik ist zu erkennen dass der Bitcoin bis Ende 2021 das Level von 400.000 $ erreichen könnte, was allerdings ein ähnliches Preisverhalten wie in der Vergangenheit vorraussetzt. Er glaubt, dass sich Bitcoin gerade von einem Spekulationsobjekt zu einem Wertaufbewahrungsmittel bzw. Safe-Haven-Asset entwickelt. Dies wird angetrieben durch große Investoren, die Bitcoin in ihre Portfolios integrieren und so den Übergang in eine neue Adaptionsphase von Bitcoin einläutet.

 Er sagt dass Bitcoin “Auf dem besten Weg, ein globales digitales Reserve-Asset zu werden, könnte ein Reifungssprung im Jahr 2021 Bitcoin unserer Ansicht nach zu einem risikofreien Asset machen.”

Was könnte ein Bitcoin ETF alles bewirken?

Nicht nur Mike McGlone glaubt dass sich ein Bitcoin ETF sehr positiv auswirken würde, auch Analyst Lark Davis glaubt, dass ein solcher ETF dem Bitcoin zu neuen Rekorden verhelfen würde. Er zieht den Vergleich zum ersten Gold-ETH, der im Jahr 2003 eingeführt wurde.

Während die SEC in der Vergangenheit alle bisherigen ETF-Anträge abgelehnt hat, wurde der Vorschlag von VanEck kürzlich von der Regulierungsbehörde anerkannt und auf ihrer offiziellen Website veröffentlicht.

Viele Investmentgesellschaften wollen nun auch auf den Bitcoin-ETF Zug aufspringen, weshalb aktuell einige ihre Vorschläge der SEC zur Prüfung vorgelegt haben.

Müssten diese Firmen wirklich BTC halten?

Alle börsengehandelten Fonds benötigen Investmentfirmen, um ihr Vermögen zu sichern. Das bedeutet, dass Firmen wie Goldman Sachs, VanEck und Fidelity Reserven an BTC in Tresoren sichern müssten und massive Käufe von BTC tätigen würden.  Ein weiterer Schub für den Krypto-Markt wäre institutionelles Kapital, Speed Trader und akkreditierte Investoren von diesen Firmen.

Das alles könnte natürlich die inhärente Volatilität von Bitcoin verringern – während das dem Kryptomarkt auch einen starken Schub geben würde.

Das Risiko eines Bitcoin-Verbots

Der Milliardär und Investor Ray Dalio teilte seine Bedenken über ein mögliches Bitcoin-Verbot in einem kürzlichen Interview. Regierungen könnten strenge Regulierungen für Kryptowährungen einführen, wenn digitale Assets zum Mainstream werden, denn was für Institutionen gilt ist leider noch lange nicht für Regierungen und Zentralbanken zutreffend.

“Jedes Land schätzt sein Monopol auf die Kontrolle von Angebot und Nachfrage. Sie wollen nicht, dass andere Gelder operieren oder konkurrieren, weil die Dinge außer Kontrolle geraten können.

Bild via Flickr / Lizenz

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