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    Bitcoin zwischen Zykluszweifeln, Sicherheitsfragen und wachsender Akzeptanz

    KI-generiert
    01.11.2026 65 mal gelesen 2 KommentareGoogle-News
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    Bitcoin steht zwischen Zykluszweifeln, technischen Warnsignalen und wachsender Akzeptanz. Das erwartete Oktobertief 2026 blieb aus: Der Kurs lag im Artikel bei rund 77.000 US-Dollar und damit deutlich über dem bisherigen Jahrestief von 57.717 Dollar. Ob der Boden bereits erreicht ist oder noch folgt, bleibt offen.
    Historische Halving-Zyklen liefern keine eindeutige Prognose. Für ein weiteres Tief sprechen verlängerte Bärenmärkte und mögliche Parallelen zu früheren Phasen, während der Kurs über der 50-Wochen-Linie und die bisherige Zeitspanne für einen bereits abgeschlossenen Boden sprechen. Auch die Fed-Politik, Liquidität und institutionelle Nachfrage bleiben entscheidend.
    18 Jahre nach Satoshis Whitepaper ist Bitcoin längst unabhängig von seinem Erfinder. Rund 1,1 Millionen BTC werden Satoshi zugerechnet; sollten diese Coins bewegt werden, könnte das den Markt verunsichern. Zugleich werden mögliche Risiken durch Quantencomputer und moderne KI diskutiert, konkrete Schwachstellen im Bitcoin-Netzwerk wurden jedoch nicht entdeckt.
    Ein großer Teil des Bitcoin-Angebots bleibt schwer zuzuordnen: Rund 11,1 Millionen BTC liegen laut Galaxy Research auf nicht identifizierbaren Wallets. Dahinter können private Selbstverwahrung, institutionelle Bestände, frühe Miner oder dauerhaft verlorene Zugangsschlüssel stehen. Diese unklare Besitzstruktur erschwert die Einschätzung des tatsächlich verfügbaren Angebots.
    Gleichzeitig wächst die institutionelle Akzeptanz. Banken bieten ihren Kunden zunehmend direkten Kryptohandel an, etwa die Raiffeisenbank Schwaben Mitte mit Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Cardano. Der Zugang wird einfacher, doch Bitcoin bleibt hochspekulativ: Mehr Akzeptanz bedeutet weder sichere Renditen noch weniger technologische und marktbedingte Risiken.

    Bitcoin steht zwischen Zyklusunsicherheit, technischen Warnsignalen und neuen institutionellen Impulsen. Der Pressespiegel beleuchtet, warum das erwartete Oktobertief ausblieb, welche Sicherheitsfragen Satoshis Vermächtnis aufwirft und wie Fed-Politik, Wallet-Strukturen und der wachsende Krypto-Handel die nächste Marktphase prägen könnten.

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    Bitcoin-Zyklus: Oktober-Tief bleibt aus

    Der historische Bitcoin-Zyklus hatte laut Blocktrainer aus mehreren Perspektiven für ein Bärenmarkttief im Oktober 2026 gesprochen. Erwartet worden war unter anderem eine Dauer von 12 Monaten vom Hoch bis zum Tief sowie eine zeitliche Übereinstimmung mit dem Halving und dem Boden des vorherigen Zyklus.

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    Dieses erwartete Tief blieb jedoch aus. Bitcoin handelte weiterhin rund 35 % über dem Jahrestief und lag konstant mehr als 30 % über dem bisherigen Bärenmarkttief vom 1. Juli bei 57.717 US-Dollar. Der Oktober verlief mit einem Kursverlust von mehr als 7 % schwach, führte aber nicht zu einem neuen Tief.

    Blocktrainer beschreibt den Bitcoin-Zyklus als ein Muster rund um das alle 210.000 Blöcke beziehungsweise alle 4 Jahre stattfindende Halving. Dabei wird die Zahl der neu pro Block entstehenden Bitcoin halbiert. Im Jahr 2140 soll die Gesamtmenge bei knapp 21 Millionen Einheiten enden.

    Beim ersten Halving im November 2012 sank die Blockvergütung von 50 BTC auf 25 BTC. Die tägliche Neuemission fiel dadurch von 7.200 auf 3.600 BTC, die jährliche von rund 2,6 Millionen auf 1,3 Millionen BTC. Beim vierten Halving im April 2024 reduzierte sich die Zahl der neuen Coins pro Tag von 900 auf 450, während bereits über 19,6 Millionen BTC geschürft waren.

    Ein 4chan-Nutzer hatte im Dezember 2023 anhand früherer Zeitabstände den 6. Oktober 2025 als möglichen Termin für das nächste Bitcoin-Hoch genannt. Bitcoin erreichte an diesem Tag laut Blocktrainer tatsächlich den bisherigen Höchststand von circa 126.300 US-Dollar.

    ZeitraumAngabe
    Jahrestief1. Juli
    Bisheriges Bärenmarkttief57.717 US-Dollar
    Aktueller Kurs im Artikelcirca 77.000 US-Dollar
    50-Wochen-Liniecirca 75.700 US-Dollar
    Bisheriger Höchststandcirca 126.300 US-Dollar

    Auch der Vergleich der Zeiträume vom Hoch zum Tief, vom Halving zum Tief und vom Tief zum nächsten Tief liefert laut Blocktrainer kein eindeutiges Ergebnis. In den Zyklen nach dem zweiten und dritten Halving war das Tief zu diesem Zeitpunkt bereits erreicht, während der Bärenmarkt nach dem ersten Halving 14 Monate beziehungsweise 410 Tage dauerte. Für die damalige Entwicklung auf Bitfinex lässt sich sogar eine Dauer von 21 Monaten anführen; grundsätzlich gilt jedoch der 14. Januar 2015 als Tag des Bodens.

    Galaxy Research verwies in einem Bericht vom 22. Oktober auf die historische Zeitspanne und hielt es für wahrscheinlich, dass Bitcoin den Boden bereits in der typischen Zeitspanne erreicht habe. Blocktrainer nennt zugleich mögliche Parallelen zu früheren Marktphasen: Die US-Midterm-Wahlen finden am Dienstag kommender Woche statt, während Bitcoin in den Jahren 2014, 2018 und 2022 erst danach den Boden ausgebaut habe. Zudem wird der Binance-Hack mit dem Kollaps der Krypto-Börse FTX im November 2022 verglichen.

    Für ein neues Tief unter 57.717 US-Dollar müsste Bitcoin vom im Artikel genannten Kurs von circa 77.000 US-Dollar um mehr als 25 % fallen. Laut der Wettplattform Kalshi lag die Wahrscheinlichkeit, dass BTC in diesem Jahr noch unter 55.000 US-Dollar fällt, bei 14 %.

    Auf der anderen Seite sieht Blocktrainer Argumente für einen bereits laufenden neuen Bullenmarkt. Bitcoin notierte über der 50-Wochen-Linie, die aktuell bei circa 75.700 US-Dollar lag. Laut der Analyse folgte auf einen nachhaltigen Durchbruch dieses gleitenden Durchschnitts nach oben bislang jeweils ein Bullenmarkt, mit der Ausnahme des Corona-Crashs im März 2020.

    • Für ein weiteres Tief sprechen verlängerte Zeiträume in früheren Zyklen.
    • Für einen bereits erreichten Boden sprechen die historische Zeitspanne und der Kurs oberhalb der 50-Wochen-Linie.
    • Als weitere Einflussfaktoren nennt Blocktrainer die Marktstimmung, die Liquiditätssituation und die institutionelle Nachfrage.
    „Unser Fazit ist einfach: Wir glauben, dass jetzt ein attraktiver Zeitpunkt ist, um Bitcoin zu kaufen und zu halten.“ – Galaxy Research

    Zusammenfassung: Laut Blocktrainer blieb das erwartete Bitcoin-Tief im Oktober aus. Ein weiterer Rückgang in den kommenden Wochen oder Monaten bleibt mit der Zyklustheorie erklärbar, zugleich sprechen mehrere technische und historische Argumente dafür, dass der Boden bereits am 1. Juli erreicht worden sein könnte.

    18 Jahre Bitcoin: Satoshis Vermächtnis und neue Sicherheitsfragen

    Yahoo Finanzen Deutschland berichtet zum 18. Jahrestag der Veröffentlichung des Bitcoin-Whitepapers über die anhaltende Bedeutung des anonymen Gründers SatoshiNakamoto. Am 31.10.2008 schlug Satoshi ein elektronisches Bargeldsystem vor, das ohne eine vertrauenswürdige dritte Partei auskommen sollte.

    Bitcoin wurde dabei als Netzwerk beschrieben, in dem Computer Transaktionen prüfen und verhindern, dass derselbe Bitcoin zweimal ausgegeben wird. Satoshi hörte im Jahr 2010 auf, öffentlich zu schreiben, während sich das Netzwerk anschließend ohne ihn weiterentwickelte.

    Zum im Artikel genannten Zeitpunkt wurde Bitcoin zu einem Kurs von etwa 77.330 USD gehandelt und erreichte einen Marktwert von etwa 1,55 Billionen USD. Der mutmaßliche Besitz Satoshis wird mit rund 1,1 Millionen BTC angegeben und auf etwa 85 Milliarden USD geschätzt.

    Die Coins gelten als weiterhin unangetastet. Sollte sich ein Teil dieser Bestände bewegen, könnte dies laut Yahoo Finanzen Deutschland den Markt verunsichern, weil Trader eine Rückkehr Satoshis oder einen Zugriff auf die Wallets vermuten könnten. Eine Überweisung würde allerdings noch keinen Verkauf belegen.

    Auch die technische Vergangenheit von Bitcoin wird zunehmend untersucht. Der Entwickler T4T5 rekonstruierte in diesem Monat mit Anthropic's Claude eine erhaltene Bitcoin-Software aus dem Jahr 2009, die Byte für Byte mit dem Original übereinstimmen soll. Das tatsächliche Programm vom ersten Tag bleibt laut Artikel jedoch verschollen.

    Claude verfolgte zudem mysteriöse Zahlen in Verschlüsselungsstandards der NSA bis zu einem zeitstempelbasierten Zufallszahlengenerator zurück. Dadurch seien langjährige Vermutungen über versteckte Schwächen reduziert worden. Keine der Erkenntnisse habe eine Schwachstelle auf der Bitcoin-Blockchain offenbart.

    Gleichzeitig werden mögliche zukünftige Risiken diskutiert. Chamath Palihapitiya warnte, Bitcoin könne irgendwann gehackt werden und „auf null gehen“. Forscher wiesen außerdem darauf hin, dass künftige KI-Technologien mathematische Abkürzungen finden könnten, die öffentliche Schlüssel gefährden. Ein solcher Angriff sei derzeit jedoch nicht praktisch möglich.

    „Ich habe an einem neuen elektronischen Bargeldsystem gearbeitet, das komplett Peer-to-Peer funktioniert, also ohne eine vertrauenswürdige dritte Partei.“ – Satoshi Nakamoto

    Zusammenfassung: Yahoo Finanzen Deutschland stellt Bitcoin 18 Jahre nach Veröffentlichung des Whitepapers als ein Netzwerk dar, das das Verschwinden seines Gründers überstanden hat. Die nächsten Herausforderungen könnten laut dem Bericht in der rechtzeitigen Anpassung der dezentralen Community an neue Sicherheitsbedrohungen liegen.

    Bitcoin unter der 50-Tage-Linie

    boerse.de führt Bitcoin/Euro unter der 50-Tage-Linie. Der Bericht ordnet die Entwicklung über eine Trendanalyse sowie Hoch- und Tiefpunkte ein.

    Weitere Kurswerte oder konkrete Angaben zur Höhe der Abweichung nennt der vorliegende Inhalt nicht. Die Meldung beschränkt sich auf die Einordnung des XBT/EUR-Kurses unterhalb der 50-Tage-Linie.

    Zusammenfassung: Laut boerse.de liegt XBT/EUR unter der 50-Tage-Linie. Eine weitergehende statistische oder preisliche Einordnung ist im vorliegenden Inhalt nicht enthalten.

    Mehr als die Hälfte der Bitcoin nicht identifizierbaren Wallets zugeordnet

    Nach einer Analyse von Galaxy Research liegen laut Ariva 11,1 Millionen Bitcoin auf Wallet-Adressen, deren Besitzer nicht identifiziert werden konnten. Das entspricht etwa 55 Prozent der bislang geschürften 20,1 Millionen BTC.

    Damit bleibt der größte Teil des Bitcoin-Angebots weitgehend unbekannt, obwohl institutionelle Investoren, börsengehandelte Bitcoin-Fonds und große Unternehmen zunehmend am Kryptomarkt beteiligt sind. Alex Thorn von Galaxy Research sieht in der Verteilung einen Hinweis darauf, dass Bitcoin weiterhin stark von privaten Anlegern geprägt sein könnte.

    Viele Investoren verwahren ihre Coins möglicherweise selbst und übertragen sie nicht an Kryptobörsen, Banken oder andere Finanzdienstleister. Bei dieser Selbstverwahrung behalten Anleger die vollständige Kontrolle über ihre privaten Zugangsschlüssel und sind nicht auf einen zentralen Verwahrer angewiesen.

    Die fehlende Zuordnung bedeutet jedoch nicht automatisch, dass alle 11,1 Millionen BTC privaten Anlegern gehören. Ein Teil könnte dauerhaft verloren sein, etwa weil Besitzer ihre privaten Zugangsschlüssel vergessen haben oder verstorben sind, ohne ihren Erben Zugriff zu ermöglichen.

    Weitere Bestände könnten aus den Anfangsjahren des Netzwerks stammen und von frühen Minern gehalten werden, deren Bitcoin seit langer Zeit nicht bewegt wurden. Auch bislang nicht identifizierte institutionelle Investoren, Investmentfonds, Unternehmen und OTC-Handelsplätze kommen als Besitzer infrage.

    Komplexe Verwahrstrukturen erschweren die Zuordnung zusätzlich. Große Bestände werden häufig auf zahlreiche Wallet-Adressen verteilt, wodurch selbst professionelle Blockchain-Analysen an Grenzen stoßen können.

    Satoshi Nakamoto bleibt laut Galaxy Research der größte bekannte Einzelhalter. Ihm werden rund 1,12 Millionen BTC zugerechnet. Bei einem Bitcoin-Kurs von rund 79.600 US-Dollar entspreche dies einem Vermögen von etwa 89,4 Milliarden US-Dollar.

    AngabeWert
    Nicht identifizierbare Bitcoin11,1 Millionen BTC
    Bislang geschürfte Bitcoin20,1 Millionen BTC
    Anteil nicht identifizierbarer Bitcoinetwa 55 Prozent
    Satoshi zugerechnete Bitcoinrund 1,12 Millionen BTC
    Bitcoin-Kurs im Artikelrund 79.600 US-Dollar
    Zugerechnetes Vermögenetwa 89,4 Milliarden US-Dollar

    Zusammenfassung: Ariva berichtet, dass etwa 55 Prozent der bislang geschürften Bitcoin nicht identifizierbaren Wallets zugeordnet werden können. Die Bestände könnten sich in privater Selbstverwahrung befinden, institutionellen Akteuren gehören oder teilweise dauerhaft verloren sein.

    Fed hält Leitzins bei 3,75 bis 4,00 Prozent

    FinanzNachrichten.de berichtet, dass die US-Notenbank den Leitzins bei 3,75 bis 4,00 Prozent belassen hat. Der Bitcoin-Kurs sprang danach zurück auf rund 81.000 Dollar, nachdem er vor der Entscheidung kurz auf 81.687 Dollar gestiegen und anschließend unter 80.500 Dollar gefallen war.

    Zwei Notenbanker stimmten laut dem Bericht für eine weitere Zinserhöhung. Nach der Pressekonferenz von Fed-Chef Kevin Warsh hielt sich Bitcoin laut der genannten Darstellung wieder über 81.000 Dollar.

    Für die weitere Kursentwicklung wurde ein Tagesschluss über 82.500 Dollar als wichtige Marke genannt. Laut CoinDesk könnte dies zeigen, dass die Erholung an Kraft gewinnt. Galaxy hielt das Ende des Bärenmarktes im Juni für wahrscheinlich und sah Bitcoin in einer Phase, in der große Anleger leise kaufen.

    Zusätzliche Unterstützung lieferten laut FinanzNachrichten.de Abflüsse von 14.942 BTC von Handelsplätzen. Weniger Coins auf Börsen könnten das kurzfristig verfügbare Verkaufsangebot reduzieren. Lewis Huang von Bitget hielt einen Anstieg auf 85.000 Dollar für möglich, solange 80.000 Dollar halten.

    Als Risiko nennt der Bericht den Ablauf von Bitcoin-Optionen im Wert von rund elf Milliarden Dollar am Freitag. Zudem blieb offen, ob im Dezember eine Zinserhöhung folgt. Diese Unsicherheit könnte die Bitcoin-Prognose belasten.

    Der Artikel widmet einen großen Teil seines Inhalts dem Projekt Pepeto. Genannt werden eine Cross-Chain-Bridge, die bereits live sei, Transfers zwischen Ethereum, BNB Chain, Solana, Base und Arbitrum sowie eine Abwicklung in weniger als 60 Sekunden. Die Übertragung soll null Dollar plus Netzwerkgebühr kosten.

    Außerdem nennt der Bericht einen geprüften Vertrag, eine Prüfung durch SolidProof und eine Tauschgebühr von 0 Prozent auf PepetoSwap. Für den Presale wird ein Preis von 0,000000188 Dollar genannt. Diese Angaben stammen aus dem werblichen Teil des Beitrags.

    AngabeWert
    Leitzins3,75 bis 4,00 Prozent
    Kurs vor der Fed-Entscheidung81.687 Dollar
    Kurs nach dem Rückgangunter 80.500 Dollar
    Genannte Erholungsmarke82.500 Dollar
    Möglicher Zielkurs laut Lewis Huang85.000 Dollar
    Abflüsse von Handelsplätzen14.942 BTC
    Auslaufende Bitcoin-Optionenrund elf Milliarden Dollar

    Zusammenfassung: FinanzNachrichten.de beschreibt die Reaktion von Bitcoin auf die unveränderte Fed-Zinsentscheidung. Oberhalb von 80.000 Dollar und bei einem Tagesschluss über 82.500 Dollar wurden Chancen auf eine Erholung gesehen, während Optionsabläufe und die weitere Zinspolitik Risiken darstellen.

    Raiffeisenbank Schwaben Mitte startet Krypto-Handel

    Die Augsburger Allgemeine berichtet, dass die Raiffeisenbank Schwaben Mitte mit Hauptsitz in Krumbach seit wenigen Tagen Krypto-Handel anbietet. Kundinnen und Kunden können über die Banking-App mit Kryptowährungen handeln.

    Nach Angaben des für die Vermögensberatung zuständigen Andreas Parschan lässt sich das Krypto-Depot mit sieben Klicks eröffnen. Der erste Handel sei in drei Minuten und 30 Sekunden möglich gewesen. Das Angebot wurde zuvor von Mitarbeitern der Bank getestet.

    Die Raiffeisenbank Schwaben Mitte ist laut dem Bericht die siebte Genossenschaftsbank in Bayern, die von der Bafin eine Freigabe für das Kryptogeschäft erhalten hat. Vier weitere Genossenschaftsbanken haben demnach Pilotprojekte laufen. Auch die Sparkassen steigen seit Oktober in das Geschäft mit Kryptoanlagen wie Bitcoin und Ethereum ein; pro Monat sollen 30 bis 40 weitere Häuser dazukommen.

    Bei der Raiffeisenbank Schwaben Mitte können vier Kryptowährungen gehandelt werden: Cordano, Bitcoin, Ethereum und Litecoin. Der Artikel erklärt, dass Kryptowährungen nicht von Staaten herausgegeben werden und ausschließlich digital beziehungsweise virtuell existieren. Ihr Wert wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt, wodurch es häufig zu starken Kursschwankungen kommt.

    Vorstandsvorsitzender Helmut Graf warnt ausdrücklich vor den Risiken. Er bezeichnet den Handel als hochspekulativ und erklärt, Krypto sei zur Vermögensbildung keinesfalls geeignet. Anleger könnten ihr Geld sehr schnell verdoppeln, es aber ebenso schnell verlieren.

    „Das ist hochspekulativ. Zur Vermögensbildung ist Krypto keinesfalls geeignet. Man kann damit sehr schnell sein Geld verdoppeln. Aber genauso schnell kann man es auch verlieren.“ – Helmut Graf

    Die Bank bietet keine Anlageberatung an. Andreas Parschan erklärt, dass Kunden bei Fragen zur Einrichtung ihres Depots unterstützt werden können, die Entscheidung über den Umgang mit dem Angebot aber allein beim Kunden liege. Für eine Beratung wäre eine eigene Freigabe der Bafin erforderlich gewesen, die die Bank bewusst nicht angestrebt habe.

    Der Handel läuft rund um die Uhr und sieben Tage die Woche über die Börse Stuttgart. Die Server befinden sich in Deutschland. Die Bank setzt Überwachungsmechanismen ein, damit der Handel nicht zu einem „Computerspiel“ werde.

    Für die Nutzung fallen Gebühren an. Es gibt keine Mindestorder, die Gebühr beträgt 0,78 Prozent, hinzu kommen die Gebühren der Börse. Bei einem Handel von 100 Euro werden laut Parschan insgesamt 1,25 Euro Gebühren fällig.

    Voraussetzung für den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen ist ein Mindestalter von 18 Jahren. Laut dem Bericht interessierten sich vor allem junge Anleger für das Angebot; alle Kunden, die ihre Depots eröffnet hatten, seien unter 30 Jahre alt gewesen. Minderjährige dürfen in Deutschland nicht mit Kryptowährungen handeln.

    MerkmalAngabe
    Erforderliche Klicks zur Depoteröffnungsieben Klicks
    Zeit bis zum ersten Handel3 Minuten und 30 Sekunden
    Anzahl handelbarer Kryptowährungenvier
    Gebühr0,78 Prozent
    Gebühren bei einem Handel von 100 Euro1,25 Euro
    Mindestalter18 Jahre
    Handelszeitenrund um die Uhr sieben Tage die Woche

    Zusammenfassung: Die Raiffeisenbank Schwaben Mitte bietet als eine der ersten Genossenschaftsbanken in Bayern Krypto-Handel über ihre Banking-App an. Das Angebot umfasst vier Kryptowährungen, ist ab 18 Jahren zugänglich und wird von der Bank ausdrücklich als hochspekulativ eingestuft.

    Einschätzung der Redaktion

    Die zentrale Bedeutung der Meldungen liegt weniger in einem einzelnen Kursniveau als in der zunehmenden Institutionalisierung und Professionalisierung des Bitcoin-Marktes. Historische Zyklusmodelle bleiben angesichts uneinheitlicher Zeitmuster nur eingeschränkt belastbar; technische Marken und makroökonomische Faktoren liefern deshalb derzeit keine eindeutige Richtung.

    Gleichzeitig erhöht der Zugang über Banken die Reichweite digitaler Vermögenswerte, senkt aber auch die Einstiegshürden für unerfahrene Anleger. Die Kombination aus hoher Volatilität, schwer nachvollziehbarer Besitzstruktur und möglichen technologischen Risiken macht eine klare Trennung zwischen Infrastrukturfortschritt und Anlageeignung besonders wichtig.

    Infobox: Bitcoin gewinnt institutionelle Akzeptanz, doch Zyklusprognosen bleiben unsicher und der direkte Zugang über Banken beseitigt weder Verlustrisiken noch technologische Unsicherheiten.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Also ich find gerade den Widerspruch im Artikel ganz interessant: Einerseits soll der Boden vielleicht schon da sein, andererseits kann der Kurs nach Zykluslogik trotzdem noch deutlich abrutschen. Am Ende wird halt für jede Richtung ein passendes Argument gefunden, 50-Wochen-Linie rauf, 50-Tage-Linie runter, Fed irgendwie wichtig und dann noch die Midterms dazu. Da kann man sich als normaler Leser auch schnell alles schön oder schlecht rechnen.

    Was ich bei den nicht zugeordneten 11,1 Millionen Bitcoin viel spannender finde als die genaue Zahl ist, dass „nicht identifiziert“ ja nicht automatisch „privat gehalten“ bedeutet. Da wird vermutlich einiges verloren sein, einiges von frühen Minern kommen und anderes über zig Adressen verteilt liegen. Wenn man dann noch Satoshis Coins rausrechnet, bleibt trotzdem eine riesige unbekannte Menge. Das ist schon etwas komisch für einen Markt, der immer mit kompletter Transparenz wirbt. Die Blockchain zeigt zwar jede Bewegung, aber nicht wer dahinter steckt, und genau das macht die Sache gleichzeitig offen und undurchsichtig.

    Bei Satoshi sehe ich die Sicherheitsfrage eher nüchtern. Wenn sich da plötzlich eine alte Wallet bewegt, drehen wahrscheinlich alle durch, obwohl das noch lange kein Verkauf sein muss. Vielleicht ist der Schlüssel einfach getestet worden oder jemand will nur zeigen das Zugriff besteht. Trotzdem könnte alleine das Gerücht den Kurs ordentlich bewegen, weil Märkte ja oft stärker auf Geschichten als auf echte Fakten reagieren. Und bei den ganzen KI Warnungen muss man auch aufpassen, nicht gleich jede theoretische Möglichkeit als morgigen Weltuntergang zu verkaufen. Quantencomputer werden gefühlt seit zehn Jahren jedes Jahr angekündigt und sind dann doch wieder fünf bis zwanzig Jahre entfernt.

    Die Bankgeschichte finde ich persönlich ambivalent. Das es jetzt über die normale Banking-App geht, macht Krypto natürlich seriöser und bequemer. Aber sieben Klicks und drei Minuten bis zum ersten Kauf klingt auch ein bischen wie ein Computerspiel, gerade wenn gleichzeitig gesagt wird, es sei nicht zur Vermögensbildung geeignet. Junge Leute klicken schnell mal auf kaufen, wenn es so einfach ist, und merken die Risiken erst wenn 30 Prozent weg sind. Die Warnung der Bank ist deshalb gut, aber ein Warnhinweis wird viele vermutlich nicht bremsen.

    Auch die Gebühren von 1,25 Euro bei 100 Euro sind nicht riesig, aber bei häufigem Handeln summiert sich sowas natürlich. Und Cordano ist wohl Cardano gemeint, hoffe ich zumindest, sonst wurde da schon beim Angebot ein neuer Coin erfunden. Insgesamt scheint Bitcoin immer mehr im normalen Finanzsystem anzukommen, aber dadurch wird es nicht automatisch sicherer oder sinnvoller für jeden. Mehr Zugang bedeutet eben auch mehr Leute, die bei fallenden Kursen in Panik verkaufen.

    Für mich bleibt deshalb die wichtigste Aussage: Keiner weiß sicher, ob der Boden drin ist. Wer nur wegen einer Linie oder einer Galaxy-Aussage kauft, sollte vielleicht nochmal überlegen. Und wer glaubt, der Bankzugang mache die Sache risikoarm, hat den Artikel nicht ganz gelesen. Die Akzeptanz wächst, die Unsicherheit aber offenbar gleich mit.
    Das mit der einfachen Banken-App und den jungen Kunden finde ich noch bedenklicher, weil sieben Klicks leider schneller gehen als sich über Verluste und Gebühren zu informieren.

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