Ist Brian Armstrong des Insiderhandels schuldig?

23.03.2023 12:46 402 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Die digitale Währungsgemeinschaft ist derzeit besorgt über Vorwürfe des Insiderhandels von Brian Armstrong, dem CEO von Coinbase Global Inc. Anfang dieser Woche stellten viele Analysten fest, dass Armstrong eine große Anzahl seiner Coinbase-Aktien verkauft hatte, was Fragen zu seinen Absichten aufwarf. Um die Kontroverse noch zu verstärken, gab Coinbase kürzlich bekannt, dass es eine Wells Notice von der United States Securities and Exchange Commission (SEC) bezüglich der Wertpapierangebote seines Earn-Programms erhalten hat. Typischerweise geht eine Mitteilung von Wells einer Durchsetzungsmaßnahme voraus, und sollte die Aufsichtsbehörde Maßnahmen gegen die Börse ergreifen, kann dies zu einem erheblichen Rückgang des Aktienwerts des Unternehmens führen. Die Wut der Community dreht sich nun darum, ob Armstrong seine Investoren aufgrund von Vorkenntnissen der Wells Notice verkauft hat, was seinen Aktienverkauf beeinflusst haben könnte.

Obwohl die Mitteilung von Wells am 22. März herausgegeben wurde und die Aktienverkäufe auf den 3. März zurückgehen, sind viele Menschen nicht davon überzeugt, dass es keine Vorkenntnisse gab. Zufälligerweise verkauften sowohl Paul Grewal als auch einer der größten Unterstützer von Coinbase, Ark Invest, einen erheblichen Teil der Aktien des Unternehmens, bevor die Ankündigung der SEC veröffentlicht wurde. Dies hat die Spekulationen über Insiderhandel angeheizt.

Anfang dieses Jahres verhängte die US-SEC eine Geldstrafe von 30 Millionen US-Dollar gegen Kraken, weil er nicht registrierte Staking-Produkte angeboten hatte, was viele zu der Annahme veranlasste, dass die Agentur bereit ist, ihr Vorgehen gegen Krypto-Börsen zu intensivieren. Coinbase ist die nächste große Krypto-Börse in den USA nach dem Zusammenbruch von FTX.US, was ein Durchgreifen unvermeidlich erscheinen lässt und möglicherweise den frühen Aktienverkauf von Armstrong rechtfertigt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Aktienkurs von Coinbase in den letzten 24 Stunden um mehr als 17% eingebrochen, wobei ein stärkerer Rückgang erwartet wird, wenn sich der Fall hinzieht. Der Vorfall hat eine breitere Diskussion über die Verantwortung von Führungskräften gegenüber ihren Investoren ausgelöst und darüber, wie Insiderhandel die Marktstabilität beeinträchtigen kann.

Es unterstreicht auch die Notwendigkeit von Transparenz auf den Kryptowährungsmärkten und einer stärkeren Regulierung, um das Auftreten solcher Situationen zu verhindern. Bildquelle: Pixabay

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Häufig gestellte Fragen zu den Vorwürfen gegen Brian Armstrong

Wer ist Brian Armstrong?

Brian Armstrong ist der CEO und Mitbegründer von Coinbase, einer führenden Kryptowährungsbörse.

Weshalb wird Brian Armstrong des Insiderhandels beschuldigt?

Armstrong wird vorgeworfen, vor dem Börsengang von Coinbase im April 2021 Insiderinformationen genutzt zu haben, was zu Spekulationen über möglichen Insiderhandel geführt hat.

Was bedeutet Insiderhandel?

Insiderhandel bezeichnet den Kauf oder Verkauf von Aktien oder anderen Wertpapieren durch Personen, die aufgrund ihrer Position oder Beziehung zu einem Unternehmen Zugang zu vertraulichen, nicht öffentlich zugänglichen Informationen haben.

Hat Brian Armstrong die Vorwürfe des Insiderhandels bestätigt?

Bislang hat Armstrong die Vorwürfe weder bestätigt noch abgestritten. Die Angelegenheit wird noch untersucht.

Welche Konsequenzen könnten sich aus den Vorwürfen ergeben?

Wenn sich die Vorwürfe als wahr herausstellen, könnte das zu einer Untersuchung durch die Börsenaufsichtsbehörden und potenziell zu Strafen führen. Es könnte auch das Vertrauen in Coinbase beeinträchtigen.

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Zusammenfassung des Artikels

Der CEO von Coinbase, Brian Armstrong, verkauft eine große Anzahl seiner Aktien und erhält kurz darauf eine Mitteilung der SEC. Dies führt zu Spekulationen über Insiderhandel und hat Auswirkungen auf den Aktienkurs von Coinbase.

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