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    Kryptomarkt unter Druck: Verluste, Warnungen und neue Regulierungspläne

    KI-generiert
    07.11.2026 43 mal gelesen 1 KommentareGoogle-News
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    Der Kryptomarkt geriet in der Woche bis zum 6. November 2026 deutlich unter Druck. Während Tezos mit einem Plus von 6,69 Prozent führte, verlor Worldcoin 12,07 Prozent. Bitcoin gab 3,16 Prozent nach, Ethereum 1,85 Prozent.
    Besonders Bitcoin zeigte sich anfällig für die Schwäche an den Technologiemärkten: Der Kurs fiel zeitweise von über 80.000 auf rund 75.100 US-Dollar. Dabei wurden gehebelte Positionen im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar liquidiert.
    Die Warnungen bleiben gegensätzlich: Peter Schiff sprach erneut vom Ende der Bitcoin-Blase, während Arthur Hayes langfristig optimistisch bleibt, kurzfristig aber keinen schnellen Anstieg auf 100.000 Dollar erwartet. Gleichzeitig verzeichneten US-Spot-Bitcoin-ETFs Nettozuflüsse von 74,6 Millionen Dollar.
    Auch politisch nimmt der Druck zu. Ein noch nicht beschlossener BMF-Entwurf sieht vor, Kryptokonten leichter in behördliche Kontenabrufe einzubeziehen und auch Adressen selbstverwalteter Wallets zu erfassen. Eine allgemeine Meldepflicht für private Wallets folgt daraus jedoch nicht.
    Der Entwurf sieht zudem vorübergehende Sperren von Kryptokonten und die Überwachung bestimmter Geschäftsbeziehungen vor. Insgesamt zeigt sich: Bitcoin bleibt eng mit Tech-Aktien und der globalen Risikobereitschaft verbunden, während Anleger zugleich mehr Eigenverantwortung, rechtliche Dokumentation und Vorsicht bei Hebelgeschäften benötigen.

    Der Kryptomarkt steht zwischen deutlichen Wochenverlusten, neuen Warnungen vor Bitcoin und wachsendem staatlichem Zugriff. Während Tezos das Wochenranking anführt und Worldcoin einbricht, sorgen Kursrückgänge, ETF-Zuflüsse und ein geplanter BMF-Entwurf für zusätzlichen Gesprächsstoff. Der Pressespiegel zeigt, welche Kräfte Preise, Regulierung und Anlegerstimmung derzeit bestimmen.

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    Kryptomarkt zwischen Wochenverlusten, Warnungen und wachsendem Regulierungsdruck

    Tezos führt Wochenranking an, Worldcoin bildet das Schlusslicht

    Im von Finanzen.net veröffentlichten Ranking der Top- und Flop-Kryptowährungen für die Kalenderwoche 45/26 wurden die Kurswerte zum US-Dollar zwischen dem 01.11.2026 und dem 06.11.2026 ausgewertet. Stand des Rankings ist der 06.11.2026.

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    Tezos belegte mit einem Plus von 6,69 Prozent den ersten Platz. Dahinter folgten Monero mit 3,72 Prozent und Tron mit 1,92 Prozent. Wrapped TRON gewann 1,89 Prozent, während Dai um 0,03 Prozent zulegte. USD Coin und Tether veränderten sich jeweils um 0,00 Prozent.

    PlatzKryptowährungEntwicklung
    1Tezos6,69 Prozent
    2Monero3,72 Prozent
    3Tron1,92 Prozent
    4Wrapped TRON1,89 Prozent
    5Dai0,03 Prozent
    6Tether0,00 Prozent
    7USD Coin0,00 Prozent

    Auf der Verliererseite standen Worldcoin mit minus 12,07 Prozent, Toncoin mit minus 9,44 Prozent und Stellar mit minus 7,40 Prozent. Bitcoin Cash verlor 5,95 Prozent, Ripple 4,64 Prozent und Litecoin 4,46 Prozent. Bitcoin selbst kam auf ein Minus von 3,16 Prozent, Ethereum auf minus 1,85 Prozent.

    • Worldcoin: -12,07 Prozent
    • Toncoin: -9,44 Prozent
    • Stellar: -7,40 Prozent
    • Bitcoin Cash: -5,95 Prozent
    • Ripple: -4,64 Prozent
    • Bitcoin: -3,16 Prozent
    • Ethereum: -1,85 Prozent

    Infobox: Tezos war laut Finanzen.net der Wochengewinner mit 6,69 Prozent. Worldcoin verzeichnete mit minus 12,07 Prozent die schwächste Entwicklung.

    Peter Schiff sieht erneut das „Ende der Bitcoin-Blase“

    Yahoo Finanzen Deutschland berichtet über eine erneute Warnung des Gold-Befürworters Peter Schiff. Schiff erklärte, die US-Zwischenwahlen hätten die „letzte Nadel“ für die Bitcoin-Blase geliefert, und riet Haltern am Donnerstag zum Verkauf.

    Seine Einschätzung erfolgte in einer Phase, in der Bitcoin die Gewinne nach der Wahl wieder abgab. Der Kurs war nach der Wahl am Dienstag über 80.800 USD gestiegen, fiel jedoch innerhalb eines Tages wieder zurück und lag am Donnerstag bereits in Richtung 75.500 USD.

    Schiff bezeichnete Donald Trump außerdem als „den Bitcoin-Präsidenten“. Seiner Argumentation zufolge schadet alles, was Trump schadet, auch Bitcoin. Zudem vertrat er die Auffassung, dass die Republikaner Bitcoin unterstützen, während die Demokraten dies nicht tun.

    „Ende der Bitcoin-Blase“

    Parallel zum Kursrückgang standen auch Technologiewerte unter Druck. Laut Yahoo Finanzen Deutschland führten Chiphersteller am Donnerstag zu einem Börsenverlust von 2 Billionen USD. Die US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am Tag nach der Wahl dennoch Nettozuflüsse in Höhe von 74,6 Millionen USD.

    Schiff warnt laut Bericht seit mehr als zehn Jahren vor einem Zusammenbruch von Bitcoin. Im Februar hatte er einen möglichen Rückgang auf 20.000 USD genannt, falls die Unterstützung bei rund 50.000 USD breche. Bitcoin werde derzeit weiterhin deutlich über diesem Niveau gehandelt.

    Infobox: Peter Schiff wertet den politischen und marktweiten Druck als Warnsignal für Bitcoin. Gleichzeitig deuteten Nettozuflüsse von 74,6 Millionen USD in US-Spot-Bitcoin-ETFs darauf hin, dass institutionelle Anleger den Rücksetzer teilweise zum Kauf nutzten.

    Arthur Hayes warnt vor einem vorschnellen Bitcoin-Anstieg

    BTC-ECHO berichtet über die kurzfristig vorsichtigere Einschätzung des Krypto-Veteranen Arthur Hayes. Der frühere BitMEX-Chef hält Bitcoin weiterhin für ein überlegenes Risiko-Asset, zweifelt jedoch an einem schnellen Anstieg auf 100.000 US-Dollar.

    Als Belastungsfaktor nennt Hayes die Schwäche des KI-Sektors. Die Entwicklung in der KI-Branche könne auch den Kryptomarkt bremsen und eine Rückkehr über 100.000 US-Dollar erschweren.

    Im Mittelpunkt des Berichts stehen neben Hayes’ Bitcoin-Prognose auch die Rolle der US-Notenbank und der aus seiner Sicht größte Fehler, den Anleger derzeit machen könnten. Der Artikel ordnet Hayes dabei als bekannten Bitcoin-Bullen ein, der kurzfristig jedoch vorsichtiger geworden sei.

    Infobox: Arthur Hayes sieht Bitcoin langfristig positiv, rechnet laut BTC-ECHO kurzfristig aber nicht selbstverständlich mit einer schnellen Rückkehr über 100.000 US-Dollar. Die Schwäche der KI-Branche könnte den Kryptomarkt zusätzlich belasten.

    BMF-Entwurf sieht leichteren Behördenzugriff auf Kryptokonten vor

    Blocktrainer berichtet über einen Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums zur „Umsetzung der Sechsten EU-Geldwäscherichtlinie und zur Stärkung der Geldwäscheprävention“. Der Entwurf befindet sich noch in der Ressortabstimmung und sieht vor, Kryptowertekonten in das behördliche Kontenabrufverfahren einzubeziehen.

    Das bisherige Geldwäschegesetz soll dem Bericht zufolge zum 10. Juli 2027 durch ein neues Geldwäschebekämpfungsgesetz ersetzt werden. Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen sollen Stammdaten zu Kryptowertekonten in das Kontenabrufverfahren nach § 24c KWG übermitteln.

    Erfasst werden sollen unter anderem die Kontokennung sowie die Daten der Eröffnung und Schließung. Wenn ein Anbieter keine gesonderten Krypto-Konten mit eigenen Adressen führt, könnten auch interne Zuordnungsnummern berücksichtigt werden, mit denen Kryptowerte den Kunden zugeordnet werden.

    Beim Kontenabruf geht es zunächst um die Feststellung von Kontoverbindungen und deren Inhabern. Kontostände und einzelne Kontobewegungen gehören laut Blocktrainer bislang nicht zu den abrufbaren Stammdaten; für eine vollständige Transaktionshistorie seien zusätzliche rechtliche Voraussetzungen erforderlich.

    Auch selbstverwaltete Wallets werden im Entwurf genannt

    Der Entwurf nennt ausdrücklich auch „Adressen selbstverwalteter Kryptowert-Wallets“. Die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen, kurz FIU, soll bestimmte personenbezogene Daten mithilfe automatisierter Anwendungen analysieren dürfen.

    Zu den genannten Daten gehören unter anderem Familienname, Vornamen, Geburtsdatum, Geburtsort, Geburtsstaat, gegenwärtige und bisherige Anschriften, E-Mail-Adressen, die Kontokennung von Kryptowertekonten sowie Adressen selbstverwalteter Kryptowert-Wallets.

    Eine allgemeine Pflicht, jede private Wallet beim Staat anzumelden, ergibt sich laut Blocktrainer aus dieser Passage nicht. Relevant sei jedoch die mögliche Verknüpfung von Personen mit Bitcoin-Adressen, da Transaktionen auf der Bitcoin-Blockchain öffentlich nachvollziehbar sind.

    Immobilien dürfen weiterhin nicht mit Bitcoin bezahlt werden

    Der Entwurf führt laut Blocktrainer das bestehende Verbot fort, Immobilien mit Bargeld, Bitcoin oder anderen Kryptowerten sowie Gold, Platin oder Edelsteinen zu bezahlen. Dieses Verbot soll nun auch beim Erwerb von Anteilen an Gesellschaften und Genossenschaften gelten, zu deren Vermögen unmittelbar oder mittelbar eine Immobilie in Deutschland gehört.

    Beim direkten Immobilienkauf müssen die Beteiligten gegenüber dem Notar nachweisen, dass die Zahlung mit zulässigen Mitteln erfolgt ist, etwa durch eine Zahlungsbestätigung der Bank. Das grundsätzliche Verbot, eine Immobilie mit Bitcoin zu bezahlen, ist bereits heute in § 16a des Geldwäschegesetzes verankert.

    Vorübergehende Sperrung von Kryptokonten möglich

    Der Referentenentwurf sieht außerdem eine Neuordnung der Sofortmaßnahmen der FIU vor. Bei entsprechenden Anhaltspunkten, etwa einem Zusammenhang mit Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, könnte die Behörde gegenüber einem verpflichteten Anbieter anordnen, die Nutzung eines Bank-, Zahlungs- oder Kryptowertekontos beziehungsweise einer Geschäftsbeziehung vorübergehend auszusetzen.

    Für eine solche Sofortmaßnahme nennt der Entwurf eine Höchstdauer von fünf Werktagen. Das Anhalten einer einzelnen verdächtigen Transaktion soll davon getrennt betrachtet werden; dafür ist eine Höchstdauer von zehn Werktagen vorgesehen.

    Ein Widerspruch soll laut Entwurf keine aufschiebende Wirkung haben. Zugleich sieht der Entwurf einen weisungsunabhängigen Grundrechtsbeauftragten vor, der die Einhaltung der Grundrechte überwachen und auf mögliche Verstöße hinweisen soll.

    Überwachungsanordnungen für Dienstleister geplant

    Nach § 52 soll die FIU sogenannte Überwachungsanordnungen erlassen können. Damit könnte sie einen verpflichteten Anbieter anweisen, Transaktionen oder Tätigkeiten über bestimmte Konten beziehungsweise Geschäftsbeziehungen für einen festgelegten Zeitraum zu überwachen und über die Ergebnisse zu berichten.

    Voraussetzung wäre, dass von den betreffenden Personen ein erhebliches Risiko der Geldwäsche, damit zusammenhängender krimineller Tätigkeiten oder der Terrorismusfinanzierung ausgeht. Auch gegen eine solche Anordnung soll ein Widerspruch keine aufschiebende Wirkung haben.

    Blocktrainer hebt dabei den Unterschied zwischen Verwahrung bei einem Dienstleister und Selbstverwahrung hervor. Wer Coins bei einem Dienstleister hält, ist bei der Verfügbarkeit des Vermögens auch von diesem abhängig; bei der Selbstverwahrung bleibt die technische Kontrolle über die privaten Schlüssel bestehen. Die öffentliche Nachvollziehbarkeit der Blockchain bleibt davon unberührt.

    Infobox: Der BMF-Entwurf ist noch nicht beschlossen. Er sieht jedoch vor, Kryptokonten für Behörden leichter auffindbar und besser überwachbar zu machen; Sofortmaßnahmen könnten bis zu fünf Werktage dauern, das Anhalten einzelner Transaktionen bis zu zehn Werktage.

    Tech-Ausverkauf belastet Bitcoin und Aktienmärkte

    Wallstreet Online berichtet über fallende Kurse bei Technologieaktien und Bitcoin, während sich Gold vergleichsweise stabil gehalten habe. Im Mittelpunkt stehen die Gründe für den Börsendruck, mögliche Hackerangriffe auf Banken, die Nachfrage nach Gold, Inflation und Rohstoffaktien.

    Der Bericht beschreibt einen starken Rückgang bei Tech-Aktien und Bitcoin. Gold habe sich im Vergleich stabiler gezeigt, wodurch die Frage nach einer möglichen Flucht in den Goldmarkt aufgeworfen wird.

    Infobox: Wallstreet Online stellt die Kursverluste bei Tech-Aktien und Bitcoin einer vergleichsweise stabilen Entwicklung von Gold gegenüber. Als Themen werden unter anderem Börsendruck, Hackerangriffe auf Banken, Inflation und Rohstoffaktien genannt.

    DAX nach Rekordhoch unter Druck

    Börse Online berichtet, dass der starke Kursrutsch an den US-Aktienmärkten am Freitag auch den DAX belastete. Knapp eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-DAX einen Abschlag von einem Prozent auf 26.594 Punkte.

    Am Vortag hatte der DAX mit 26.692 Punkten ein Rekordhoch erreicht, bevor die Schwäche an den US-Börsen den deutschen Leitindex ins Minus drückte. Der Nasdaq 100 verzeichnete am Donnerstag den stärksten Tagesverlust seit dem Corona-Crash im März 2020 und verlor 6,4 Prozent.

    Für den Halbleiterindex SOX ging es um mehr als 12 Prozent abwärts. Auch der S&P 500 und der Dow Jones Industrial verzeichneten einen schwachen Handelstag. In Asien gaben die Indizes ebenfalls nach, besonders der japanische Nikkei 225 und der südkoreanische Kospi.

    „An der Wall Street ist genau das eingetreten, was Anleger seit Monaten befürchten: dass sich das Klumpenrisiko aus wenigen Tech-Schwergewichten rächt und die großen Indizes mit in die Tiefe reißt, wenn sie einmal stärker fallen sollten.“

    Diese Einschätzung wird im Bericht Jochen Stanzl von der Consorsbank zugeschrieben. Als zusätzlichen Belastungsfaktor nennt er die Angst vor einem KI-Ausbaustopp durch die Demokraten.

    Bitcoin fällt auf den tiefsten Stand seit September

    Laut Börse Online rutschte Bitcoin im Zuge des Börsenabverkaufs von mehr als 80.000 auf zeitweise 75.100 US-Dollar. Am Freitagmorgen lag der Kurs bei rund 76.000 Dollar.

    Innerhalb von 24 Stunden wurden gehebelte Positionen im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar liquidiert, überwiegend Long-Positionen. Auch Ethereum und Krypto-Aktien verloren deutlich.

    Am Freitag liefen Bitcoin-Optionen mit einem Nominalwert von rund 2,65 Milliarden Dollar aus. Im Bericht wurden 75.000 Dollar als nächste Unterstützungszone sowie 78.000 bis 80.000 Dollar als Widerstandsbereich genannt.

    Bitcoin-MarktangabeWert
    Rückgang vonmehr als 80.000 US-Dollar
    Zeitweiser Tiefstand75.100 US-Dollar
    Kurs am Freitagmorgenrund 76.000 Dollar
    Liquidierte gehebelte Positionenmehr als eine Milliarde Dollar
    Nominalwert auslaufender Bitcoin-Optionenrund 2,65 Milliarden Dollar
    Unterstützungszone75.000 Dollar
    Widerstandsbereich78.000 bis 80.000 Dollar

    Infobox: Bitcoin fiel laut Börse Online zeitweise auf 75.100 US-Dollar. Gleichzeitig wurden gehebelte Positionen im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar liquidiert, während ein Optionsvolumen mit einem Nominalwert von rund 2,65 Milliarden Dollar auslief.

    Weitere Marktbewegungen: Micron, Anthropic, Airbus und Daimler Truck

    Der Nasdaq-100-Future legte laut Börse Online am Donnerstagabend um 1 Prozent zu, nachdem der Index zuvor 6,5 Prozent verloren hatte. S&P-500-Futures stiegen um 0,2 Prozent, während Dow-Futures um 0,8 Prozent nachgaben; der Nikkei verlor 6 Prozent und der südkoreanische KOSPI 3,5 Prozent.

    Bei Micron fiel die Aktie am Donnerstag um mehr als 17 Prozent. Zusätzlich belastete eine vorläufige Pause beim geplanten Fabrikbau im taiwanischen Taoyuan. Das Projekt für HBM- und DRAM-Produktion war mit 3 bis 4,5 Milliarden Dollar veranschlagt.

    Auch die Bewertung von Anthropic wurde von mehreren Großinvestoren infrage gestellt. Eine Bewertung von 1,5 Billionen Dollar beim geplanten Börsengang gilt laut Bericht angesichts des KI-Ausverkaufs als zunehmend fraglich; ein Investor halte eher 1 Billion Dollar für realistisch. Anthropic könnte statt bis zu 100 Milliarden nur rund 80 Milliarden Dollar aufnehmen oder den Börsengang verschieben.

    Daimler Truck steigerte im dritten Quartal das bereinigte EBIT um knapp drei Viertel auf 1,12 Milliarden Euro. Der Umsatz im Industriegeschäft erhöhte sich um ein Fünftel auf 11,6 Milliarden Euro, der Absatz stieg um 26 Prozent auf 91.260 Fahrzeuge und der Auftragseingang um 10 Prozent auf 71.168 Fahrzeuge.

    Airbus muss im November und Dezember noch rund 250 Jets ausliefern, um das Jahresziel von 870 Maschinen zu erreichen. Bis Ende Oktober wurden 621 Flugzeuge übergeben, darunter 74 im Oktober. Ende September standen mehr als 9.300 Passagier- und Frachtflugzeuge im Auftragsbestand; im Oktober kamen Bestellungen für 202 Maschinen hinzu.

    Infobox: Der Marktbericht verbindet den Tech-Ausverkauf mit Belastungen bei Halbleitern, KI-Unternehmen und Kryptowährungen. Gleichzeitig meldeten Daimler Truck und Airbus operative Kennzahlen zu EBIT, Umsatz, Absatz, Aufträgen und Auslieferungen.

    Einschätzung der Redaktion

    Die entscheidende Entwicklung ist die zunehmende Verzahnung von Kryptomarkt, Technologieaktien und Regulierung. Kursverluste, gehebelte Liquidationen und die Abhängigkeit von der allgemeinen Risikobereitschaft zeigen, dass Bitcoin kurzfristig keineswegs als unabhängiger Schutz vor Marktturbulenzen fungiert.

    Gleichzeitig verschiebt der geplante Ausbau behördlicher Zugriffs- und Überwachungsmöglichkeiten die Bedeutung der Selbstverwahrung: Sie schützt vor dem unmittelbaren Zugriff eines Dienstleisters, beseitigt aber nicht die öffentliche Nachverfolgbarkeit von Blockchain-Transaktionen. Für Anleger werden daher technische Eigenverantwortung, rechtliche Dokumentation und ein konservativer Umgang mit Hebelrisiken wichtiger.

    Zusammenfassung: Der Kryptomarkt bleibt kurzfristig stark vom globalen Risikoappetit abhängig, während der regulatorische Zugriff auf kryptobezogene Daten und Geschäftsbeziehungen weiter zunimmt.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Die ETF zuflüsse trotz dem kursrutsch find ich schon interesant, aber bei dem BMF entwurf wird mir eher mulmig weil selbstverwahrung dan wohl auch nicht mehr wirklich privat ist und hebel sowieso nur casino bleibt.

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