Bitfarms kauft 1.000 Bitcoin im Wert von 40 Millionen USD

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Bitfarms, der börsengehandelte Bitcoin-Miner, hat bekannt gegeben, dass er in der ersten Januarwoche 1.000 Bitcoin im Wert von 43 Millionen Dollar gekauft hat.

In der ersten Januarwoche 2022 kaufte Bitfarms 1.000 BTC für 43,2 Millionen US-Dollar. Dadurch erhöhte sich der BTC-Bestand um 30 % auf über 4.300 BTC zum 10. Januar 2022. Emiliano Grodzki, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Bitfarms, sagte dazu folgendes:

“Unsere leitende Unternehmensstrategie bei Bitfarms ist es, die meisten Bitcoin zu den geringsten Kosten und in der schnellsten Zeit zum Nutzen unserer Aktionäre zu akkumulieren. Zu diesem Zweck optimieren wir kontinuierlich unsere Kapitalallokation. Mit dem Einbruch des BTC-Kurses bei gleichzeitig hohen Preisen für Mining-Hardware haben wir die Gelegenheit ergriffen, Barmittel in BTC umzuschichten. Wir sind weiterhin bestrebt, unsere operative Wachstumsstrategie umzusetzen und unser Ziel von 8 Exahash/Sekunde bis Ende 2022 zu erreichen.”

Bitfarms wurde 2017 gegründet und ist ein globales Bitcoin-Selfmining-Unternehmen, das vertikal integrierte Mining-Aktivitäten mit technischer Reparatur vor Ort, proprietärer Datenanalyse und unternehmenseigenen Elektro- und Installationsdiensten betreibt, um eine hohe Betriebsleistung und Betriebszeit zu gewährleisten.

Zuvor war Bitcoin aufgrund der Instabilität in der Mining-Branche infolge politischer Demonstrationen in Kasachstan und der ersten Anzeichen einer Verschärfung der US-Geldpolitik durch die Fed in weniger als zwei Wochen um mehr als 18 % eingebrochen. Die Mehrheit der Vermögenswerte auf dem Kryptowährungsmarkt ist laut technischen Indikatoren wie dem Relative Strength Index überverkauft.

In der Zwischenzeit sieht ein spanischer Gesetzgeber eine Chance im Zusammenbruch des Bitcoin-Minings in Kasachstan. Die Abgeordnete der spanischen Partei Ciudadanos, María Muñoz, hat einen Gesetzesentwurf vorgeschlagen, um Spanien zu einem Hotspot des Bitcoin-Minings zu machen, nachdem die Internetabschaltung in Kasachstan einen Mining-Ausfall verursacht hatte.

Wie die Schwankungen der Bitcoin-Hash-Rate immer wieder gezeigt haben, ist die Mining-Infrastruktur nicht geografisch begrenzt. Chinas Mining-Verbot zum Beispiel kam Kasachstan und dem Kosovo zugute.

 

Bild@ Pixabay / Lizenz

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