Inhaltsverzeichnis:
Die Blockchain rückt näher an die Schaltzentralen von Finanzsystemen: Während die EZB Zentralbankgeld „on chain“ plant, kämpfen Unternehmen mit Verlusten, und Plattformen wie Hyperliquid geraten wegen mutmaßlicher Lazarus-Geldströme unter regulatorischen Druck. Der Pressespiegel zeigt, wie rasant sich Infrastruktur, Tokenisierung und Aufsicht im Jahr 2026 verändern.
EZB will Zentralbankgeld auf die Blockchain bringen
Die Europäische Zentralbank (EZB) prüft, wie Zentralbankgeld direkt auf Blockchain-Infrastrukturen bereitgestellt werden kann. EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel sprach sich bei ihrer Rede auf dem Jackson-Hole-Symposium am 28. August dafür aus, Distributed-Ledger-Technologie im Zentralbankwesen zu nutzen und Zentralbankreserven „on chain“ verfügbar zu machen, wie BTC-ECHO berichtet.
Nach Schnabels Einschätzung bleibt Zentralbankgeld die Grundlage für die Abwicklung großer Finanztransaktionen. Stablecoins seien dafür nicht gleichwertig, unter anderem weil Zentralbanken in Stressphasen flexibel Liquidität bereitstellen könnten. Direkt auf einer Blockchain gehaltene Zentralbankreserven könnten Transaktionen automatisieren und das Sicherheitenmanagement effizienter machen.
Die EZB arbeitet bereits an zwei Projekten zur Einbindung von Zentralbankgeld in tokenisierte Finanzmärkte. Pontes ist als kurzfristige Lösung vorgesehen und soll Distributed-Ledger-Plattformen mit den bestehenden Target-Diensten des Eurosystems verbinden; der Start ist für September geplant. Für die längerfristige Initiative Appia will die EZB bis 2028 einen Fahrplan vorlegen.
Schnabel sieht mögliche Vorteile insbesondere für den Euroraum. Eine stärker vereinheitlichte Infrastruktur könnte dazu beitragen, die bestehende Fragmentierung der europäischen Finanzmärkte und ihrer technischen Systeme zu verringern. Offen bleibt nach Angaben von BTC-ECHO, welche technische Architektur künftig eingesetzt wird: Im Gespräch sind sowohl gemeinsame Ledger mit Zentralbankreserven und tokenisierten Vermögenswerten als auch eine von der Zentralbank betriebene Infrastruktur, die mit anderen Plattformen verbunden wird.
„Die Umstellung auf Blockchain-Technologie würde nicht nur die Rolle des Geldes als Grundlage der Zahlungsabwicklung bewahren. Sie würde Zentralbanken auch ermöglichen, die Programmierbarkeit verteilter Ledger zu nutzen, um die Umsetzung der Geldpolitik, das Sicherheitenmanagement und die Liquiditätsbereitstellung zu modernisieren und damit die Finanzstabilität zu fördern“, so Isabel Schnabel laut BTC-ECHO.
Zusammenfassung: Die EZB bereitet mit Pontes und Appia eine stärkere Einbindung von Zentralbankgeld in tokenisierte Finanzmärkte vor. Der Start von Pontes ist für September geplant, für Appia soll bis 2028 ein Fahrplan vorliegen.
Advanced Blockchain: COO Hatem Elsayed legt Mandat nieder
Bei Advanced Blockchain stehen finanzielle Belastungen und personelle Veränderungen im Mittelpunkt. Nach Angaben von ad-hoc-news.de verlor die Aktie am Berichtstag 13 Prozent und lag seit Jahresbeginn 57 Prozent niedriger.
Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2025 von 0,23 Millionen Euro auf 0,31 Millionen Euro. Gleichzeitig weitete sich der Jahresfehlbetrag von 1,78 Millionen Euro im Vorjahr auf 3,48 Millionen Euro aus.
Als wesentlichen Grund nennt der Bericht Wertberichtigungen in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro auf Forderungen gegenüber der Incredulous Labs Ltd. und der nakamo.to GmbH. Für das laufende Jahr 2026 prognostiziert der Vorstand dennoch einen geringeren Jahresfehlbetrag. Zusätzliche Ergebnisbeiträge sollen unter anderem aus den Segmenten „ABAG 2.0“ und „ABX Analytics“ kommen.
Das Management beabsichtigt außerdem, eine bestehende Handelslizenz in Dubai stärker zu monetarisieren und weitere Projekte im Bereich der Tokenisierung zu begleiten. Operative Fortschritte gab es laut ad-hoc-news.de bei den Portfoliounternehmen: Mitte Juni wurde der Start von Panoptic v2 gemeldet. Die Plattform ermöglicht den On-Chain-Handel mit tokenisierten Vermögenswerten; im Bericht werden unter anderem Anteile an Unternehmen wie SpaceX thematisiert.
Auch personell veränderte sich das Unternehmen. Chief Operating Officer Hatem Elsayed legte sein Mandat bereits im April im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat nieder. Im Juni nahm Advanced Blockchain zudem ein Darlehen auf, um das operative Geschäft abzusichern.
Die Aktie notierte laut Quelle bei 1,10 Euro und verlor damit 13 Prozent gegenüber dem Vortag. Im Juli hatte die GBC AG in einer Analyse von Cosmin Filker und Matthias Greiffenberger noch ein Kaufrating mit einem Kursziel von 2,00 Euro bestätigt.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Umsatz 2025 | 0,31 Millionen Euro |
| Umsatz Vorjahr | 0,23 Millionen Euro |
| Jahresfehlbetrag 2025 | 3,48 Millionen Euro |
| Jahresfehlbetrag Vorjahr | 1,78 Millionen Euro |
| Wertberichtigungen | rund 1,5 Millionen Euro |
| Aktienkurs | 1,10 Euro |
| Veränderung gegenüber dem Vortag | 13 Prozent |
| Veränderung seit Jahresbeginn | 57 Prozent |
| Bestätigtes Kursziel der GBC AG | 2,00 Euro |
Zusammenfassung: Advanced Blockchain erhöhte 2025 den Umsatz auf 0,31 Millionen Euro, weitete den Fehlbetrag jedoch auf 3,48 Millionen Euro aus. Neben dem Rücktritt des COO belastet die schwache Aktienentwicklung das Unternehmen; der Vorstand erwartet für 2026 einen geringeren Jahresfehlbetrag.
Blockchain Venture Capital legt Zahlen zum zweiten Quartal 2026 vor
MarketScreener Deutschland berichtet über die Ergebniszahlen von Blockchain Venture Capital Inc. für das zweite Quartal und die ersten sechs Monate bis zum 30. Juni 2026. Die Veröffentlichung erfolgte am 01.09.2026 um 08:21.
In dem vorliegenden Quellenauszug werden keine Ergebniskennzahlen oder weiteren Finanzwerte zu Umsatz, Gewinn, Verlust oder Bilanz ausgewiesen. Genannt werden lediglich die Aktie mit der Kennung A3DR51, die ISIN CA09370B1085 und das Kürzel BVCI.
Zusammenfassung: MarketScreener Deutschland meldet die Veröffentlichung der Ergebniszahlen für das zweite Quartal und die ersten sechs Monate bis zum 30. Juni 2026. Im vorliegenden Inhalt sind dazu keine konkreten Ergebniswerte enthalten.
Österreich baut öffentliche und privatwirtschaftliche Blockchain-Infrastrukturen aus
Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Blockchain-Infrastrukturen in Österreich. Die „Austrian Public Service Blockchain“ (APSBC) ist laut wko.at seit 2019 im Echtbetrieb; seit diesem Zeitpunkt betreibt die WKO darauf das Service „Daten-Zertifizierung“.
Als aktive Teilnehmer der APSBC nennt die WKO die WKÖ, die WU Wien, die Gemeinde Wien (MA01), nic.at mit cert.at sowie das Gesundheitsministerium BMASGPK. Darüber hinaus gibt es laut Quelle eine Reihe weiterer Interessenten.
Parallel dazu wurde eine Blockchain-Infrastruktur für die Privatwirtschaft aufgebaut, die seit 2020 im Echtbetrieb ist. Bei ihrer Entwicklung arbeitete AUSTRIAPRO mit ABC-Research, dem Austrian Blockchain Center, zusammen. Für die Organisation und Moderation dieser Infrastruktur wurde 2021 der Verein Blockchain Initiative Austria gegründet, der gegenwärtig 30 Mitglieder hat.
Zwischenzeitlich betreiben zwölf Institutionen beziehungsweise Unternehmen die zugehörigen Nodes. Weitere Teilnehmer stehen laut WKO in den Startlöchern. Auch in diesem System ist die Daten-Zertifizierung der erste Usecase; weitere Anwendungen befinden sich in Entwicklung.
| Blockchain-Infrastruktur | Angaben der WKO |
|---|---|
| APSBC im Echtbetrieb | seit 2019 |
| Blockchain-Infrastruktur für die Privatwirtschaft im Echtbetrieb | seit 2020 |
| Gründung der Blockchain Initiative Austria | 2021 |
| Mitglieder der Blockchain Initiative Austria | gegenwärtig 30 |
| Institutionen bzw. Unternehmen mit Nodes | zwölf |
Zusammenfassung: Österreich verfügt laut WKO über eine seit 2019 aktive öffentliche Blockchain und eine seit 2020 betriebene privatwirtschaftliche Infrastruktur. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf der Daten-Zertifizierung; weitere Anwendungen sind in Entwicklung.
Lazarus-Wallets bewegen mehr als 30 Millionen US-Dollar über Hyperliquid
Mit der nordkoreanischen Lazarus-Gruppe verbundene Wallets haben laut CoinDesk in den vergangenen drei Wochen Bitcoin im Wert von mehr als 30 Millionen US-Dollar auf der dezentralen Derivate-Handelsplattform Hyperliquid verkauft. Die Blockchain-Daten wurden nach Angaben des Berichts von der Analysefirma Arkham auf Anfrage von CoinDesk überprüft.
Die Erlöse aus den Bitcoin-Verkäufen wurden verwendet, um Ether und Solana zu erwerben. Anschließend wurden die Vermögenswerte an andere Krypto-Börsen weitergeleitet, darunter Kraken, LBank und KuCoin. CoinDesk konnte die Identitäten der Kontoinhaber, die die Gelder an zentralisierte Börsen erhielten, bislang nicht ermitteln. Ebenso sei unklar, ob die Plattformen über die Herkunft der Gelder informiert waren.
Kraken verwies gegenüber CoinDesk auf sein Compliance-Programm und die laufende Überwachung von On-Chain-Aktivitäten. LBank erklärte, branchenübliche Compliance-Tools einzusetzen, betonte jedoch, dass Risiken in einer plattform-, ketten- und jurisdiktionsübergreifenden Branche nicht immer von einer einzelnen Plattform erzeugt oder unabhängig identifiziert werden könnten. KuCoin erklärte, die Aktivitäten ohne Einsicht in die von CoinDesk vor Veröffentlichung nicht geteilten Daten weder verifizieren noch kommentieren zu können.
„Compliance die Grundlage unserer Geschäftstätigkeit bildet“, erklärte ein Vertreter von Kraken laut CoinDesk.
Die Aktivitäten fallen in eine Phase, in der die Regierung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump eine Integration von Hyperliquid in den regulierten US-Markt prüfte. Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus sagte Trump laut CoinDesk, der Vorsitzende der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), Mike Selig, arbeite daran, Hyperliquid „in einer vollständig konformen und legalen Weise“ in die USA zu bringen.
Eine Einführung in den USA würde Anforderungen an die Einhaltung von Vorschriften für Derivatebörsen, den Kundenschutz und die Marktüberwachung mit sich bringen. Zusätzlich müssten Risiken im Zusammenhang mit Sanktionen und Geldwäsche berücksichtigt werden, die entstehen können, wenn Nutzer direkt über Krypto-Wallets handeln.
Hyperliquid hat sich laut CoinDesk als dominierender dezentraler Marktplatz für Perpetual Futures etabliert. Nutzer können ihre Krypto-Wallets direkt mit der Plattform verbinden und handeln, ohne ein traditionelles Depotkonto zu eröffnen oder die üblichen Know-Your-Customer-(KYC)-Prüfungen zu durchlaufen.
Nach Daten von DefiLlama hat Hyperliquid ein kumuliertes Handelsvolumen bei Perpetual Futures von mehr als 5 Billionen US-Dollar abgewickelt. Das Open Interest liegt demnach derzeit bei etwa 13,3 Milliarden US-Dollar; in den vergangenen 30 Tagen wurden bei unbefristeten Terminkontrakten etwa 205 Milliarden US-Dollar umgesetzt.
Die Plattform war bereits zuvor mit Aktivitäten verbunden worden, die Nordkorea zugerechnet werden. Im Dezember 2024 identifizierte die MetaMask-Sicherheitsexpertin Taylor Monahan Wallets, die mutmaßlich von nordkoreanischen Hackern kontrolliert wurden und seit mindestens Oktober desselben Jahres auf Hyperliquid gehandelt hatten. Diese Offenlegung trug laut CoinDesk zu Nettoabflüssen von etwa 250 Millionen US-Dollar an nur einem Tag bei. Hyperliquid erklärte damals, die Plattform sei nicht ausgenutzt worden und es seien keine Nutzerfonds verloren gegangen.
CoinDesk verweist außerdem auf eine Einreichung von Bitwise, wonach Entwickler und Betreiber von Hyperliquid Nutzer, die direkt mit der Blockchain interagieren, nicht zu KYC-, Anti-Geldwäsche- oder Sanktionsprüfungen zwingen können. Die US-Regierung beschuldigt die Lazarus-Gruppe und weitere staatlich unterstützte Organisationen, digitale Vermögenswerte im Wert von mehreren Milliarden Dollar gestohlen und gewaschen zu haben. OFAC sanktionierte Lazarus im Jahr 2019.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Bitcoin-Verkäufe der mit Lazarus verbundenen Wallets | mehr als 30 Millionen US-Dollar |
| Zeitraum der jüngsten Verkäufe | vergangene drei Wochen |
| Kumuliertes Perpetual-Futures-Handelsvolumen von Hyperliquid | mehr als 5 Billionen US-Dollar |
| Open Interest | etwa 13,3 Milliarden US-Dollar |
| Perpetual-Futures-Volumen in den vergangenen 30 Tagen | etwa 205 Milliarden US-Dollar |
| Nettoabflüsse im Dezember 2024 | etwa 250 Millionen US-Dollar |
| Sanktionierung der Lazarus-Gruppe durch OFAC | 2019 |
Zusammenfassung: Mit Lazarus verbundene Wallets sollen in den vergangenen drei Wochen Bitcoin im Wert von mehr als 30 Millionen US-Dollar über Hyperliquid verkauft und die Erlöse in Ether und Solana umgeschichtet haben. Der Vorgang erhöht den regulatorischen Druck auf eine Plattform, die zugleich mit einem kumulierten Perpetual-Futures-Volumen von mehr als 5 Billionen US-Dollar stark gewachsen ist.
Heartland Digital Assets Exchange rückt Blockchain- und KI-Infrastruktur in den Mittelpunkt
Quartz berichtet über die Heartland Digital Assets Exchange und den Fokus auf Blockchain- sowie KI-Infrastruktur. Der vorliegende Quellenauszug enthält jedoch keine weiteren Angaben zur Plattform, zu Projekten, Beteiligten, Investitionen oder technischen Kennzahlen.
Konkrete Daten oder Werte zur Entwicklung der Heartland Digital Assets Exchange werden in dem bereitgestellten Inhalt nicht genannt. Daher lassen sich aus der Quelle keine zusätzlichen Einzelheiten zu Umfang, Zeitplan oder Umsetzung ableiten.
Zusammenfassung: Bei der Heartland Digital Assets Exchange stehen Blockchain- und KI-Infrastruktur im Fokus. Weitere nutzbare Fakten oder Zahlen enthält der vorliegende Quartz-Auszug nicht.
Einschätzung der Redaktion
Die EZB-Initiative ist strategisch besonders relevant, weil sie tokenisierte Finanzmärkte direkt mit Zentralbankgeld verknüpfen könnte. Entscheidend wird jedoch nicht die Blockchain als solche sein, sondern eine interoperable, sichere und regulatorisch belastbare Infrastruktur. Gelingt dies, könnte Europa seine fragmentierten Finanzsysteme modernisieren und Stablecoins im institutionellen Zahlungsverkehr auf Abstand halten.
Kernaussage: Die EZB verschiebt Blockchain von einem Randthema in den Kern der Finanzmarktinfrastruktur.
Bei Advanced Blockchain überwiegen derzeit die Risiken. Das Missverhältnis zwischen leicht gestiegenem Umsatz und deutlich ausgeweitetem Fehlbetrag zeigt, dass operative Dynamik bislang nicht in wirtschaftliche Stabilität übersetzt wird. Der Rücktritt des COO und die zusätzliche Finanzierung erhöhen den Druck auf das Management, belastbare Ergebnisse statt einzelner Projektfortschritte nachzuweisen.
Kernaussage: Für eine nachhaltige Erholung müssen Ergebnisqualität, Liquidität und Führungsstabilität deutlich verbessert werden.
Die Veröffentlichung zu Blockchain Venture Capital besitzt ohne konkrete Finanzkennzahlen nur geringe Aussagekraft. Eine belastbare Bewertung der Geschäftsentwicklung oder der wirtschaftlichen Perspektiven ist auf dieser Grundlage nicht möglich.
Kernaussage: Ohne Umsatz-, Ergebnis- und Bilanzdaten bleibt die Meldung inhaltlich kaum bewertbar.
Österreichs paralleler Ausbau öffentlicher und privatwirtschaftlicher Blockchain-Strukturen deutet auf einen pragmatischen Infrastrukturansatz hin. Der Schwerpunkt auf Daten-Zertifizierung ist sinnvoll, weil solche Anwendungen konkrete Verwaltungs- und Wirtschaftsvorteile bieten können. Die begrenzte Zahl aktiver Betreiber zeigt zugleich, dass die nächste Herausforderung in der Skalierung und breiteren Nutzung liegt.
Kernaussage: Die technische Basis ist vorhanden; ihr wirtschaftlicher Nutzen hängt nun von zusätzlichen Anwendungen und Teilnehmern ab.
Die mutmaßlichen Lazarus-Transaktionen verdeutlichen das zentrale Spannungsfeld dezentraler Handelsplattformen: Hohe Liquidität und direkte Wallet-Nutzung treffen auf erhebliche Anforderungen bei Geldwäschebekämpfung, Sanktionen und Marktaufsicht. Für Hyperliquid wird die Fähigkeit zur nachvollziehbaren Risikokontrolle damit zu einer Voraussetzung für jede stärkere Einbindung in regulierte Märkte. Ohne glaubwürdige Schutzmechanismen könnte regulatorischer Druck das Wachstum stärker begrenzen als technische oder marktseitige Faktoren.
Kernaussage: Die Verbindung von Dezentralität, globaler Liquidität und wirksamer Compliance bleibt die entscheidende Bewährungsprobe.
Die vorliegenden Angaben zur Heartland Digital Assets Exchange reichen nicht für eine belastbare Einschätzung aus. Die bloße Ausrichtung auf Blockchain- und KI-Infrastruktur sagt weder etwas über die technische Umsetzung noch über Marktchancen, Finanzierung oder Wettbewerbsfähigkeit aus.
Kernaussage: Ohne konkrete Projekte, Kennzahlen und Zeitpläne bleibt die Bedeutung der Initiative offen.
Quellen:
- Zentralbankgeld auf der Blockchain: Das fordert die EZB jetzt
- Advanced Blockchain Aktie: COO Hatem Elsayed legt Mandat nieder
- Blockchain Venture Capital Inc. legt Ergebniszahlen für das zweite Quartal und die ersten sechs Monate bis zum 30. Juni 2026 vor
- AUSTRIAPRO: Blockchains Österreich
- Nordkoreanische Hacker transferieren mehrere zehn Millionen auf Hyperliquid, während Trump darauf drängt, die Krypto-Plattform ins Inland zu verlegen
- Blockchain- und KI-Infrastruktur im Fokus bei der Heartland Digital Assets Exchange



















