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Die aktuelle Krypto-Woche zeigt ein Spannungsfeld aus Fortschritt, Regulierung und wachsenden Sicherheitsrisiken: Während die Schweiz bei der digitalen Finanzinfrastruktur gut positioniert bleibt, verschärft China den Kampf gegen Krypto-Korruption. Zugleich erschüttern Angriffe auf grosse Handelsplattformen das Vertrauen, Bitcoin gerät charttechnisch unter Druck und der XRPLedger bereitet eine wichtige Sicherheitskorrektur vor.
Schweiz bei digitaler Finanzinfrastruktur auf Rang 6 von 15
Die Schweiz liegt laut dem «SBF Global Benchmark Report 2026» bei der internationalen Finanzinfrastruktur auf Rang 6 von 15 untersuchten Finanzplätzen. Die von der Swiss Blockchain Federation mit Unterstützung der Amina Bank und MME erstellte Studie bewertet die Standorte anhand von 11 Kriterien, wobei die Zukunftsfähigkeit der Infrastruktur für Tokenisierung, Distributed-Ledger-Technologie, Blockchain und digitale Assets im Mittelpunkt steht.
Vor der Schweiz rangieren die USA, Singapur, das Vereinigte Königreich, Deutschland und Japan. Die Studie bescheinigt der Schweiz eine hohe Rechtssicherheit sowie ein starkes Ökosystem mit spezialisierten Banken und Custodians, sieht den früheren Vorsprung jedoch durch den Aufholprozess anderer Finanzplätze und die veränderte Interpretation der Rolle der Finma unter Druck.
Als grösste Schwächen nennt die Swiss Blockchain Federation das zu langsame Umsetzungstempo, die geringe Markttiefe sowie fehlende Liquidität und internationale Anbindung. Hinzu komme, dass Forschung und Ausbildung im Bereich künstliche Intelligenz und Blockchain nur selten in skalierbare Anwendungen für Compliance, Risikomanagement, Cyberresilienz und Abwicklung überführt würden.
MME-Partner Andreas Glarner verwies laut finews.ch auf lange Verfahren bei der Finma. Rulings könnten mitunter zwei oder drei Jahre dauern, während einige Gesuchsteller bereits seit drei Jahren auf Fintech-Lizenzen warteten.
„Ohne diese Vernetzung bleibt selbst eine erstklassige Infrastruktur unter ihrem Potenzial.“ – Swiss Blockchain Federation, zitiert von finews.ch
Die Studie fordert klarere, schnellere und berechenbarere Lizenzverfahren sowie einen praxistauglichen Rahmen für Franken-Stablecoins und digitale Geldformen. Zudem soll der internationale Marktzugang verbessert und die Zusammenarbeit von Forschung, Finanzindustrie und Infrastrukturbetreibern bei Anwendungen von künstlicher Intelligenz und Blockchain beschleunigt werden.
Die Empfehlung lautet nicht, New York, London oder Singapur nachzuahmen. Stattdessen soll sich die Schweiz als vertrauenswürdiger, neutraler und international vernetzter Nischenstandort für institutionelle digitale Vermögenswerte positionieren.
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
- Rang 6 von 15 internationalen Finanzplätzen
- Bewertung anhand von 11 Kriterien
- Aufholbedarf bei Regulierung, Marktzugang sowie AI und Blockchain
- Empfehlung: Positionierung als neutraler und international vernetzter Standort
China verschärft Vorgehen gegen Korruption mit virtuellen Währungen und Blockchain
Die Kommunistische Partei Chinas hat im Rahmen einer Initiative für strengere interne Disziplin zu einem Vorgehen gegen Korruption aufgerufen, die mit virtuellen Währungen, Blockchain und grenzüberschreitenden Geldern begangen wird. Der entsprechende Beschluss wurde laut CoinDesk am 29. Oktober auf der fünften Plenarsitzung des 20. Zentralkomitees verabschiedet; Xinhua veröffentlichte den vollständigen Text am 1. November.
Die Richtlinie nennt weder Bitcoin noch andere Kryptowährungen und enthält keine Aussagen zum Handel mit Kryptowährungen, zum Mining oder zu Stablecoins. Die Krypto-Erwähnung steht in einem Abschnitt zur Korruptionsbekämpfung und fordert, entschieden gegen Korruption vorzugehen, die über das Internet, virtuelle Währungen, grenzüberschreitende Gelder, Blockchain und Ähnliches ausgeübt werde.
Der Text verlangt ausserdem Untersuchungen zu neuen und verborgenen Korruptionsformen. Genannt werden unter anderem erwartete Gewinne, vereinbarte Proxy-Beteiligungen, sogenannte „weisse Handschuhe“ und die offizielle Wirtschaft betreffende „Drehtür“.
China beschränkt Kryptowährungen seit Jahren. Im Dezember 2013 untersagten die Volksbank von China und weitere Regulierungsbehörden Banken, Bitcoin-Transaktionen abzuwickeln. Im September 2017 verbot die Zentralbank Initial Coin Offerings sowie Börsen, die Dienstleistungen für Personen in China anbieten.
Im September 2021 erklärten die Zentralbank und weitere Behörden alle Krypto-Transaktionen für illegal. Zudem ging Peking gegen das Mining vor. Eine am 6. Februar von der Zentralbank herausgegebene Mitteilung stellte laut dem Bericht erneut klar, dass Geschäfte mit virtuellen Währungen auf dem Festland eine illegale Finanzaktivität darstellen.
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
- Der Beschluss wurde am 29. Oktober verabschiedet.
- Xinhua veröffentlichte den vollständigen Text am 1. November.
- Bitcoin, Handel, Mining und Stablecoins werden nicht ausdrücklich genannt.
- Virtuelle Währungen und Blockchain werden im Zusammenhang mit Korruptionsbekämpfung erwähnt.
Binance-Hack wirft Fragen zur Sicherheit des Krypto-Ökosystems auf
Nordkoreanische Hacker sollen laut NZZ vergangene Woche die internationale Handelsplattform Binance angegriffen und Kryptowährungen im Wert von schätzungsweise 6,3 Milliarden Dollar erbeutet haben. Die NZZ ordnet den Vorfall als grössten Diebstahl aller Zeiten ein und stellt die Frage, wie sicher Bitcoin und andere Kryptowährungen tatsächlich sind.
Die Blockchain selbst wird als dezentral gespeicherte Transaktionsliste beschrieben, die nicht auf einem einzigen Server liegt. Regeln und Rechenverfahren sollen sicherstellen, dass sich eine offizielle Transaktionsliste durchsetzt, während Wallets die kryptografischen Schlüssel zur Autorisierung von Transaktionen enthalten.
Der Angriff habe jedoch nicht zwingend die Blockchain selbst kompromittiert. Laut den ersten Angaben soll ein Laptop eines Binance-Ingenieurs betroffen gewesen sein. Die Angreifer drangen dem Bericht zufolge in Cloudserver von Binance ein und erreichten, dass Auszahlungen automatisch autorisiert wurden.
Die geheimen Schlüssel zu den Vermögensreserven seien laut Binance nicht gestohlen worden. Stattdessen hätten die Angreifer Methoden gefunden, Zahlungen im Namen der Plattform zu autorisieren. In ungefähr zwanzig Minuten seien Vermögenswerte von mehr als 6,3 Milliarden Dollar gestohlen worden.
Rund 1,8 Milliarden Dollar der Beute entfielen auf Tether. Binance übermittelte Tether eine schwarze Liste mit den Wallets der Hacker, woraufhin die betroffenen Guthaben eingefroren wurden. Bei Circle wurden Guthaben im Wert von 800 Millionen Dollar gesperrt; insgesamt konnten laut NZZ rund drei Milliarden Dollar oder etwa die Hälfte der Beute gerettet werden.
Die gestohlenen Bitcoins und Ether müssten zunächst in Dollar, Yuan oder andere Währungen umgewandelt werden. Krypto-Handelsplätze wie Kraken, Coinbase oder Bitpanda unterliegen laut Bericht ähnlichen Gesetzen wie Banken, darunter der Know-Your-Customer-Regel. Zusätzlich werden verdächtige Wallets und Geldströme beobachtet.
Binance kündigte an, alle Kunden vollständig zu entschädigen. Bloomberg zufolge habe die Firma Wertschriften im Wert von zirka einer Milliarde Dollar für solche Fälle zurückgelegt; für die Entschädigung der betroffenen Kunden werde Binance jedoch mindestens drei Milliarden Dollar benötigen.
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
- Geschätzter Wert der erbeuteten Kryptowährungen: 6,3 Milliarden Dollar
- Rund 1,8 Milliarden Dollar entfielen auf Tether
- Bei Circle wurden Guthaben im Wert von 800 Millionen Dollar gesperrt
- Insgesamt konnten rund drei Milliarden Dollar gerettet werden
- Binance kündigte eine vollständige Entschädigung der Kunden an
Mercado Bitcoin stoppt Ein- und Auszahlungen nach Angriff auf Wallets
Die brasilianische Krypto-Börse Mercado Bitcoin hat am Montag, dem 2.11., vorübergehend ihre Ein- und Auszahlungsdienste eingestellt. Grund waren mehrere mit der Plattform verbundene digitale Wallets, die von Hackern geleert wurden, wie IDNFinancials berichtet.
Der Vorfall betraf mindestens 10 Blockchain-Netzwerke. Die geschätzten Verluste belaufen sich laut dem Bericht auf über 40 Mio. US$.
Entdeckt wurde der Angriff, nachdem ein Krypto-Sicherheitsunternehmen einen massiven Abfluss von Vermögenswerten aus mehreren Mercado-Bitcoin-Wallets festgestellt hatte. Der grösste Geldabfluss soll zwischen 06:19 und 06:53 UTC stattgefunden haben.
In diesem Zeitraum überwiesen mehrere Wallets unter anderem in den Netzwerken Ethereum, Solana, Tron, Polygon, Arbitrum, Avalanche, BSC und Stellar den grössten Teil ihrer Vermögenswerte an neue Wallet-Adressen. Den Angreifern sollen etwa 2.852 ETH, 106 BTC, 10.700 SOL, 6,7 Mio. XLM und 77.000 AVAX zugeordnet werden; zusätzlich sollen mehr als 200 weitere Token-Typen gestohlen worden sein.
Die Transaktionen sollen normale Überweisungen gewesen sein und keine Schwachstellen in Smart Contracts ausgenutzt haben. Wie die Hacker Zugang erhielten, um Transaktionen zu signieren und Vermögenswerte aus den Wallets zu verschieben, ist bislang unbekannt.
Mercado Bitcoin erklärte, den Sicherheitsvorfall identifiziert und schnell unter Kontrolle gebracht zu haben. Nach Angaben des Unternehmens waren Kundengelder nicht betroffen und es kam zu keinem Datenleck.
Das Sicherheitsteam untersucht den Vorfall, verfolgt die gestohlenen Vermögenswerte und arbeitet mit den Behörden zusammen. Mercado Bitcoin veröffentlichte mehrere Ziel-Wallet-Adressen in den Netzwerken EVM, Bitcoin, Solana, Stellar und Tron, um die Überwachung der Geldbewegungen zu unterstützen.
Tether-Gründer Paolo Ardoino bestätigte zudem, dass Tether USDT im Wert von 4,5 Mio. US$ eingefroren habe, die angeblich mit den Erlösen des Hacks in Verbindung stehen. Bislang wurde niemand offiziell als Täter identifiziert.
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
- Der Angriff betraf mindestens 10 Blockchain-Netzwerke.
- Die geschätzten Verluste liegen bei über 40 Mio. US$.
- Betroffen waren unter anderem 2.852 ETH, 106 BTC, 10.700 SOL, 6,7 Mio. XLM und 77.000 AVAX.
- Tether fror USDT im Wert von 4,5 Mio. US$ ein.
- Mercado Bitcoin erklärte, Kundengelder seien nicht betroffen.
Bitcoin nähert sich Unterstützungszone bei $75,597
Bitcoin steht laut Cryptonews.net weiterhin unter Verkaufsdruck und hat die vierte Woche in Folge verloren. Am Dienstag, dem 3. November, notierte die führende Kryptowährung bei rund $76,585, während Anleger die rückläufigen Zuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs und die möglichen Folgen der bei Binance gestohlenen Vermögenswerte bewerteten.
Die institutionelle Nachfrage ging zurück. In der letzten Oktoberwoche verzeichneten US-Spot-Bitcoin-ETFs laut SoSoValue netto etwa $202,59 Millionen an Abflüssen; am Montag dieser Woche wurden weitere $398,26 Millionen aus den Fonds abgezogen.
Der Oktober endete mit $515,03 Millionen Nettoabflüssen und beendete damit eine dreimonatige Serie positiver Monatszuflüsse. Laut Bericht deutet die Entwicklung darauf hin, dass institutionelle Anleger angesichts der erhöhten Marktunsicherheit zunehmend zögern, Bitcoin-Positionen aufzustocken.
Der Wochenchart weist $75,597 als nächste bedeutende Unterstützungszone aus. Ein nachhaltiger Bruch unter dieses Niveau könnte die Abwärtsdynamik beschleunigen und den 200-wöchigen SMA nahe $67,776 freilegen.
Auf der Oberseite müsste Bitcoin zunächst das 61,8-%-Fibonacci-Retracement bei rund $78,661 zurückerobern. Eine nachhaltige Erholung über diesen Widerstand könnte den Weg zum 50-%-Fibonacci-Retracement bei $87,823 und anschliessend zum 100-wöchigen SMA nahe $89,134 öffnen.
Im Tageschart wurde Bitcoin bei etwa $76,587 und damit leicht oberhalb des 200-tägigen EMA von rund $76,466 gehandelt. Gleichzeitig lag der Kurs unter dem 100-tägigen EMA nahe $77,821 und dem 50-tägigen EMA bei etwa $80,287.
Der tägliche RSI stand bei rund 34, während das MACD-Histogramm unter null blieb. Für eine signifikante Erholung müsste Bitcoin zunächst den Widerstand bei $80,287 zurückerobern; ein erfolgreicher Ausbruch könnte die psychologische Barriere bei $85,000 in den Blick rücken.
| Bereich | Wert |
|---|---|
| Bitcoin-Kurs am 3. November | rund $76,585 |
| ETF-Abflüsse in der letzten Oktoberwoche | $202,59 Millionen |
| ETF-Abflüsse am Montag | $398,26 Millionen |
| Nettoabflüsse im Oktober | $515,03 Millionen |
| Wochenunterstützung | $75,597 |
| 200-wöchiger SMA | nahe $67,776 |
| 61,8-%-Fibonacci-Retracement | rund $78,661 |
| 50-%-Fibonacci-Retracement | $87,823 |
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
- Bitcoin verlor die vierte Woche in Folge.
- US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten im Oktober $515,03 Millionen Nettoabflüsse.
- $75,597 gilt als zentrale Wochenunterstützung.
- Ein Anstieg über $78,661 wäre ein frühes Erholungssignal.
- Die Rückeroberung von $80,287 wäre ein stärkerer Hinweis auf verbesserte Dynamik.
XRP-Ledger-Korrektur erhält Unterstützung von 33 Validatoren
Die für den 4. November erwartete Korrektur im XRP Ledger soll eine Berechtigungslücke bei ausgegebenen Token schliessen. Das native XRP-Angebot bleibt davon unberührt, berichtet Börse Express.
Die Änderung mit dem Namen fixCleanup3_4_0 erhielt zuletzt Unterstützung von 33 der 35 beobachteten vertrauenswürdigen Validatoren. Als frühester Aktivierungszeitpunkt gilt der 4. November gegen 14:46 Uhr UTC; dieser Termin ist laut Bericht weiterhin eine Erwartung und keine bereits vollzogene Netzwerkänderung.
Im Mittelpunkt steht eine fehlerhafte Rechtevergabe. Sie könnte Konten erlauben, ausgegebene Token neu zu erzeugen, obwohl diese Konten ausschliesslich zu deren Vernichtung berechtigt sind. Die Korrektur soll diese Möglichkeit beseitigen und zusätzlich Berechnungen für Tresor- und Kreditfunktionen anpassen.
Öffentliche Hinweise auf eine Ausnutzung der Lücke wurden nicht berichtet. Die Schwachstelle betrifft ausgegebene Vermögenswerte auf dem Netzwerk und ermöglicht keine Veränderung des nativen XRP-Angebots.
Der Zeitplan hängt von der Zustimmung der Validatoren ab. Am 22. Oktober setzte ein vorübergehender Rückgang der Unterstützung die Genehmigungsfrist zurück, wodurch sich die erwartete Aktivierung in den November verschob.
Daneben wurde das separate Paket fixCleanup3_5_0 vorgeschlagen. Es umfasst vier Änderungen an Genehmigungsregeln für Token mit Zugangsbeschränkungen und war im Hauptnetz noch nicht aktiviert.
Die XRP Ledger Foundation erklärte, ihr sei keine Ausnutzung der Ausnahmen durch Außenstehende bekannt. Sie beschrieb die Arbeiten als Härtung des Protokolls und nicht als Reaktion auf einen Sicherheitsvorfall.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Validatoren mit Unterstützung | 33 von 35 |
| Frühester Aktivierungszeitpunkt | 4. November gegen 14:46 Uhr UTC |
| Name der erwarteten Korrektur | fixCleanup3_4_0 |
| Name des separaten Pakets | fixCleanup3_5_0 |
| Änderungen im separaten Paket | vier |
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
- 33 von 35 beobachteten Validatoren unterstützen fixCleanup3_4_0.
- Die Aktivierung wird frühestens am 4. November gegen 14:46 Uhr UTC erwartet.
- Das native XRP-Angebot bleibt unverändert.
- fixCleanup3_5_0 ist ein separates, noch nicht aktiviertes Regelpaket.
Einschätzung der Redaktion
Die Entwicklungen zeigen, dass technologische Reife allein keine ausreichende Sicherheit oder Wettbewerbsfähigkeit garantiert. Entscheidend sind belastbare Kontrollen, schnelle Aufsicht, internationale Vernetzung und die Fähigkeit, Innovationen in skalierbare Anwendungen zu überführen.
Für die Schweiz liegt darin ein klarer Handlungsauftrag: Rechtssicherheit muss durch effizientere Verfahren und besseren Marktzugang ergänzt werden. Gleichzeitig unterstreichen die Angriffe auf Krypto-Plattformen, dass institutionelle Akzeptanz ohne robuste operative Sicherheitsstandards fragil bleibt.
Die regulatorische Härte Chinas und die geplante technische Absicherung des XRP Ledger verdeutlichen zudem zwei gegensätzliche Entwicklungen: Digitale Vermögenswerte werden einerseits stärker kontrolliert, andererseits technisch professionalisiert. Der Markt bewegt sich damit weg von uneingeschränkter Experimentierfreude hin zu Nachweisbarkeit, Verantwortlichkeit und Risikodisziplin.
Zusammenfassung: Der entscheidende Wettbewerbsvorteil digitaler Finanzplätze wird künftig nicht allein durch Innovation bestimmt, sondern durch die Kombination aus Sicherheit, Regulierungsgeschwindigkeit und internationaler Anschlussfähigkeit.
Quellen:
- Swiss Blockchain Federation: So kann die Schweiz bei der Finanzinfrastruktur mithalten
- Chinas Kommunistische Partei fordert ein Durchgreifen gegen Korruption, die Krypto und Blockchain nutzt
- 6,3 Milliarden Dollar Hack bei Binance: Wie sicher ist die Blockchain wirklich?
- Brasilianische Krypto-Börse Mercado Bitcoin gehackt, Verluste erreichen 40 Mio. US$
- Bitcoin-Preis nähert sich $75,600-Gefahrenzone, ETF-Anleger ziehen $398M ab
- XRP: Validatoren stützen Ledger-Korrektur weiterhin



















