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    Bitcoin zwischen Altcoin-Krise und US-Regulierungsstreit

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    19.07.2026 70 mal gelesen 0 KommentareGoogle-News
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    Der Kryptomarkt sortiert sich neu: Viele Altcoins verlieren deutlich an Bedeutung, während Bitcoin und Stablecoins als vergleichsweise substanzstark gelten. Die große Altcoin-Season blieb in diesem Zyklus aus.
    Ethereum verlor gegenüber Bitcoin seit Ende 2021 fast 70 Prozent, Cardano und Polkadot büßten sogar mehr als 90 Prozent ein. Fehlende Hypes, DeFi-Hacks und spekulative Token-Projekte belasteten das Vertrauen zusätzlich.
    Bitcoin profitiert langfristig möglicherweise von dieser Bereinigung, bleibt kurzfristig aber anfällig für Verkaufsdruck. Stablecoins gewinnen durch ihre wachsende Nutzung und die regulatorische Anerkennung in den USA weiter an Bedeutung.
    Gleichzeitig sorgt der Streit um den US-amerikanischen Clarity Act für Unsicherheit. Eine Einigung könnte den Weg für klarere Kryptoregeln ebnen, während ein Scheitern wegen der umstrittenen Ethikklausel die Volatilität erhöhen und eine Entscheidung bis Jahresende gefährden könnte.
    Auch Inflation, ETF-Kapitalflüsse und die Fed-Sitzung am 28. Juli bestimmen die Bitcoin-Richtung. Nach starken ETF-Abflüssen und einem Kurstief setzte eine Erholung ein, doch der Markt bleibt selektiv: Langfristig könnten Bitcoin und etablierte Zahlungsanwendungen gestärkt werden, kurzfristig dominieren politische und wirtschaftliche Risiken.

    Bitcoin steht zwischen einem tiefgreifenden Wandel im Kryptomarkt und wachsender politischer Unsicherheit in den USA. Während Altcoins an Bedeutung verlieren und Stablecoins sowie Bitcoin als vergleichsweise substanzstark gelten, könnten der Clarity Act, neue Inflationsdaten und die nächste Fed-Entscheidung die Richtung des Marktes bestimmen. Der Pressespiegel beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen, Kursrisiken und Chancen.

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    Bitcoin zwischen strukturellem Wandel und politischer Unsicherheit

    Blocktrainer: Altcoins verlieren an Bedeutung, Bitcoin und Stablecoins bleiben

    Der Kryptomarkt durchläuft nach Darstellung von Blocktrainer einen strukturellen Wandel. Während die Kurse seit mehreren Monaten fallen, blieb die sogenannte Altcoin-Season in diesem Zyklus nahezu vollständig aus.

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    Bitcoin notiert laut Blocktrainer circa 50 % unter dem Allzeithoch, das im Oktober 2025 erreicht wurde. Ethereum fiel deutlich mehr als 60 % von seinem Höchststand und konnte 2025 das Allzeithoch aus dem Jahr 2021 nur leicht übersteigen, während sich Bitcoin von diesem Niveau zeitweise fast verdoppelte.

    In der Folge verlor Ethereum seit Ende 2021 gegenüber Bitcoin fast 70 %. Cardano und Polkadot, die im vergangenen Zyklus noch zu den Top 10 gehörten, büßten in US-Dollar gemessen sogar weit mehr als 90 % ein.

    Als Gründe für die schwache Entwicklung nennt Blocktrainer unter anderem das Ausbleiben neuer Hypes. Trotz eines steigenden Bitcoin-Kurses nahm die Spekulation mit Altcoins in diesem Zyklus nicht in der gewohnten Weise zu.

    Asset oder EntwicklungAngabe von Blocktrainer
    Bitcoincirca 50 % unter dem Allzeithoch
    Allzeithoch von BitcoinOktober 2025
    Ethereumdeutlich mehr als 60 % unter dem Höchststand
    Ethereum gegenüber Bitcoin seit Ende 2021fast 70 % verloren
    Cardano und Polkadotweit mehr als 90 % gefallen

    Auch die Zulassung mehrerer Altcoin-Spot-ETFs für Ethereum, Ripple, Solana und Dogecoin habe den betreffenden Coins laut Blocktrainer kaum zusätzliche Legitimität verliehen. Die Möglichkeit, bestimmte Krypto-Assets über etablierte Wall-Street-Infrastrukturen zu kaufen, mache sie demnach nicht automatisch zu einem interessanten Investment für großes Kapital.

    Der Beitrag verweist außerdem auf die Projekte World Liberty Financial und den Token WLFI sowie auf den Memecoin $TRUMP aus dem Umfeld von Donald Trump. Die damit verbundenen Verluste hätten Krypto in der öffentlichen Wahrnehmung eher mit Selbstbereicherung und nutzlosen Token verbunden.

    Parallel dazu habe sich die Spekulation teilweise auf Prediction Markets wie Polymarket und Kalshi, auf Sport- und politische Wetten sowie auf KI-Aktien verlagert. Unzählige DeFi-Hacks und Probleme bei Privacy Coins wie Monero und Zcash hätten das Vertrauen in den breiteren Sektor zusätzlich belastet.

    „Abseits von Bitcoin und Stablecoins steckt in diesem Markt nicht besonders viel Substanz.“

    Dieses Urteil wird im Beitrag Lyn Alden zugeschrieben. Als Ausnahmen nennt der Text die Tokenisierung von Gold oder anderen realen Vermögenswerten sowie einzelne Projekte wie Hyperliquid.

    Bitcoin wird von Blocktrainer als einzige wirklich dezentrale Kryptowährung mit verifizierbar begrenzter Gesamtmenge, Zensurresistenz und dem mit Abstand stärksten Netzwerkeffekt beschrieben. Als „digitales Gold“ könne Bitcoin reale Probleme lösen; außerdem gebe es offizielle Meldungen aus Russland über die Nutzung von BTC im internationalen Handel sowie Hinweise auf Bitcoin-Zahlungen für Mautgebühren in der Straße von Hormus im Iran.

    Stablecoins hätten sich ebenfalls als relevante Krypto-Anwendung erwiesen. Nach der Verabschiedung des GENIUS Act in den USA seien die US-Dollar-Äquivalente weiter legitimiert worden, während steigende Umlaufmengen von Tethers USDT und Circles USDC deren wachsende Bedeutung belegten.

    Für Bitcoin könne das Verschwinden vieler Altcoin-Narrative langfristig positiv sein, kurzfristig aber auch belastend wirken. Lyn Alden zufolge könnten Investoren, die neben Altcoins auch Bitcoin halten, wegen fallender Kurse zum Verkauf von BTC gedrängt werden; außerdem könne der Gesamtmarkt wegen fehlender Substanz potenzielle Anleger abschrecken.

    Infobox – Blocktrainer: Der Beitrag sieht Bitcoin und Stablecoins als die verbleibenden Krypto-Anwendungen mit der größten Substanz. Altcoins, NFTs, Metaverse-Coins und spekulative Token-Narrative hätten dagegen erhebliche Bedeutungsverluste erlitten.

    Wallstreet Online: Bitcoin gibt vor Beratungen zum Clarity Act nach

    Wallstreet Online berichtet über einen Kursrückgang von Bitcoin vor einem richtungsweisenden Treffen im Weißen Haus. Am Donnerstagnachmittag verlor die Leitwährung 1,1 Prozent und notierte bei 64.034 US-Dollar; dadurch verringerte sich das Wochenplus auf rund 1,85 Prozent.

    Im Mittelpunkt steht eine Beratung von Präsident Donald Trump mit Senatoren und hochrangigen Beratern über den Clarity Act. Das Treffen war für etwa 20:30 Uhr MEZ angesetzt und könnte laut Wallstreet Online den Weg für eine wichtige US-Kryptoregelung ebnen oder die Blockade im Kongress vertiefen.

    Streitpunkt ist eine Ethikklausel, die persönliche Krypto-Transaktionen hochrangiger Regierungsmitglieder beschränken soll. Demokraten fordern strikte Regeln wegen möglicher Interessenkonflikte im Zusammenhang mit Trumps Geschäftsbeziehungen und den Krypto-Aktivitäten seiner Familie.

    Als erwartete Teilnehmer nennt Wallstreet Online die republikanischen Senatoren Cynthia Lummis und Bernie Moreno, Trumps Krypto-Berater Patrick Witt sowie Stabschefin Susie Wiles. Branchenvertreter betrachten das Treffen als entscheidend, weil eine Einigung regulatorische Unsicherheit verringern und positive Signale für Bitcoin und andere Krypto-Assets senden könnte.

    Der Zeitplan erhöht den Druck. Der Senat geht nach der ersten Augustwoche in die Sommerpause, während Mehrheitsführer John Thune noch vor der Pause eine Abstimmung anstrebt; Senator Thom Tillis hofft auf eine Einigung bis Ende der Woche.

    Führende Demokraten wie Elizabeth Warren, Chris Murphy und Chris Van Hollen bestehen laut Wallstreet Online auf umfassenden Ethikauflagen. Auch Ruben Gallego und Angela Alsobrooks hätten einer endgültigen Verabschiedung ohne Ethikregelung nicht zugestimmt.

    Ein Scheitern der Gespräche könnte die Verabschiedung verzögern und die Aussicht auf eine Entscheidung bis Ende des Jahres deutlich schmälern. Für den Markt wären dadurch eine höhere Volatilität und ein eingetrübtes Sentiment möglich.

    MarktangabeWert
    Bitcoin-Rückgang am Donnerstagnachmittag1,1 Prozent
    Bitcoin-Kurs64.034 US-Dollar
    Wochenplusrund 1,85 Prozent
    Geplanter Beginn des Treffensetwa 20:30 Uhr MEZ
    Sommerpause des Senatsnach der ersten Augustwoche

    Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde Bitcoin laut dem von Wallstreet Online genannten CryptoCompare Index mit einem Minus von -0,21 % und einem Kurs von 64.664 USD gehandelt. Die Angabe bezog sich auf den 19. Juli 2026 um 07:40 Uhr.

    Infobox – Clarity Act: Die Marktteilnehmer richten ihren Blick auf die Ethikklausel und den Zeitplan des US-Senats. Eine Einigung könnte regulatorische Unsicherheit reduzieren, während ein Scheitern die Volatilität erhöhen könnte.

    Wallstreet Online: CPI-Daten und Fed-Entscheidung bestimmen die Bitcoin-Prognose

    In einem weiteren Beitrag beschreibt Wallstreet Online die Bitcoin-Prognose für Juli 2026 als besonders abhängig von Inflationsdaten, ETF-Strömen und der Fed-Entscheidung am 28. Juli. BTC notierte demnach Mitte Juli bei rund 63.400 Dollar, nachdem eine Erholung von einem 21-Monats-Tief eingesetzt hatte.

    Der Juni endete mit minus 20 Prozent und wurde als schlimmster ETF-Monat seit dem Start der Spot-Produkte bezeichnet. Am 1. Juli 2026 fiel Bitcoin auf 57.950 Dollar und erreichte damit den tiefsten Stand seit 21 Monaten.

    Die US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten Nettoabflüsse von 4,5 Milliarden Dollar. Wallstreet Online bezeichnete dies als Negativrekord seit der Einführung im Januar 2024; BlackRocks IBIT stand mit 3,55 Milliarden Dollar für fast vier Fünftel der gesamten Belastung.

    Am 3. Juli kehrten 221 Millionen Dollar in die Fonds zurück. In der Woche bis zum 16. Juli zogen die Spot-Bitcoin-ETFs netto 197 Millionen Dollar an frischem Kapital an und beendeten damit eine achtwöchige Verlustserie.

    Schwache US-Arbeitsmarktdaten mit nur 57.000 neuen Stellen statt der erwarteten 115.000 senkten laut dem Beitrag die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung. Zusätzlich liquidierte ein Short Squeeze gehebelte Positionen im Wert von 450 Millionen Dollar an einem einzigen Tag.

    Die US-Inflation fiel im Juni auf 3,5 Prozent und lag damit unter den erwarteten 3,8 Prozent. Diese Entwicklung belebte laut Wallstreet Online die Bitcoin-Prognose und rückte die Fed-Sitzung am 28. Juli in den Mittelpunkt.

    EntwicklungAngabe
    Bitcoin-Tief am 1. Juli 202657.950 Dollar
    Rückgang im Juniminus 20 Prozent
    ETF-Nettoabflüsse4,5 Milliarden Dollar
    Belastung durch BlackRocks IBIT3,55 Milliarden Dollar
    ETF-Zuflüsse am 3. Juli221 Millionen Dollar
    ETF-Zuflüsse bis zum 16. Juli197 Millionen Dollar
    Neue Stellen57.000 statt erwarteter 115.000
    Liquidierte gehebelte Positionen450 Millionen Dollar
    US-Inflation im Juni3,5 Prozent statt erwarteter 3,8 Prozent

    Die größten Wallets kauften in derselben Phase rund 270.000 BTC im Wert von 16,7 Milliarden Dollar nahe der 59.000-Dollar-Marke. Strategy verkaufte dagegen 3.588 Bitcoin für etwa 216 Millionen Dollar, was laut Beitrag der größte Einzelverkauf seit dem Ende ihrer Halte-Strategie war.

    CoinDCX setzte das Basisziel für Juli bei 65.600 Dollar und nannte ein bullisches Szenario nahe 70.000 Dollar. Das Allzeithoch von 126.198 Dollar aus dem Oktober 2025 lag laut Wallstreet Online rund 50 Prozent über dem damaligen Niveau.

    Die Fed-Sitzung am 28. Juli gilt im Beitrag als binäres Ereignis für die weitere Richtung. Zugleich wird darauf hingewiesen, dass Bitcoin bei einer Bewertung von 1,25 Billionen Dollar für jede Verdopplung gewaltige Summen benötigt.

    Der Artikel stellt anschließend Pepeto als Plattform mit einem Risikobewertungstool und gebührenfreiem Token-Tausch vor. Laut Quelle wurden im Presale mehr als 10 Millionen Dollar eingesammelt; der Presale-Preis lag bei 0,000000188 Dollar.

    Das Token-Angebot betrug 420 Billionen. SolidProof habe vor Beginn des Presales die Codebasis geprüft, während PepetoSwap Token-Tausch ohne Transaktionsgebühren ermöglichen soll.

    Infobox – Bitcoin-Prognose: Die Erholung von rund 63.400 Dollar trifft auf einen weiterhin richtungsentscheidenden Termin am 28. Juli. Als weitere Einflussfaktoren nennt Wallstreet Online ETF-Zuflüsse, die US-Inflation, Arbeitsmarktdaten und Aktivitäten großer Wallets.

    Finanzen.net: Bitcoin, Dogecoin und Ethereum am Samstagmittag

    Finanzen.net veröffentlichte einen Marktbericht zur Entwicklung von Bitcoin, Dogecoin, Ethereum und weiteren Kryptowährungen am Samstagmittag. Im bereitgestellten Inhalt wird als konkrete Kursbewegung genannt, dass Bitcoin um 12:26 um 0,05 Prozent auf 63 …

    Die übermittelte Meldung endet an dieser Stelle und enthält keine vollständigen Angaben zum Bitcoin-Kurs oder zu den weiteren genannten Kryptowährungen. Nicht nutzbare beziehungsweise unvollständige Daten werden deshalb nicht weiter ausgeführt.

    Infobox – Finanzen.net: Der Bericht kündigt aktuelle Mittagskurse für Bitcoin, Dogecoin und Ethereum an; im vorliegenden Inhalt ist lediglich eine unvollständige Bitcoin-Angabe enthalten.

    Einschätzung der Redaktion

    Die entscheidende Entwicklung ist die zunehmende Trennung zwischen belastbaren Krypto-Anwendungen und spekulativen Token-Narrativen. Bitcoin und Stablecoins gewinnen dadurch an relativer Bedeutung, während viele Altcoins ihre frühere Marktstellung offenbar nicht dauerhaft rechtfertigen können.

    Gleichzeitig bleibt Bitcoin kurzfristig stark von politischen Entscheidungen, ETF-Kapitalflüssen, Inflationsdaten und der Geldpolitik abhängig. Das erhöht die Schwankungsanfälligkeit und zeigt, dass strukturelle Stärke allein keine stabile Kursentwicklung garantiert.

    Kernaussage: Der Kryptomarkt wird selektiver. Langfristig könnte die Bereinigung Bitcoin und etablierte Zahlungsanwendungen stärken; kurzfristig dominieren jedoch regulatorische Unsicherheit und makroökonomische Risiken.

    Quellen:

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    Zusammenfassung des Artikels

    Bitcoin und Stablecoins gelten als substanzstark, während Altcoins an Bedeutung verlieren; Clarity Act, Inflationsdaten und Fed-Entscheidung dürften die Kurse maßgeblich beeinflussen.

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