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    Ethereum unter Druck: ETF-Abflüsse belasten, Wale setzen auf Erholung

    KI-generiert
    08.11.2026 33 mal gelesen 1 KommentareGoogle-News
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    Ethereum steht am 7. November 2026 bei rund 2.235 bis 2.246 US-Dollar und damit deutlich niedriger als noch zwei Tage zuvor. Belastend wirken anhaltende Abflüsse aus US-Spot-ETFs sowie hoher Verkaufsdruck.
    Die ETF-Abflüsse summierten sich zwischen dem 2. und 6. November auf rund 365 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig wurden innerhalb von 24 Stunden Ether-Positionen im Wert von mehr als 210 Millionen US-Dollar liquidiert, vor allem gehebelte Long-Positionen.
    Gegen den kurzfristigen Trend setzen große Anleger offenbar auf eine Erholung. Ein Wal kaufte 8.773 ETH für 19,7 Millionen US-Dollar, ein weiterer zog rund 13.080 ETH von Binance ab. Die Ether-Bestände auf zentralen Börsen sind seit Anfang 2025 deutlich gesunken.
    Technisch bleibt die Lage angespannt: Oberhalb von 2.300 US-Dollar könnten 2.395 und später 2.630 US-Dollar erreichbar sein. Fällt Ethereum dagegen unter 2.125 US-Dollar, drohen laut den Analysen Rückgänge in Richtung 1.961 oder sogar 1.832 US-Dollar.
    Trotz der Kursschwäche wächst das Netzwerk weiter: Die täglichen Mainnet-Transaktionen stiegen, die Staking-Quote erreichte rund 36 Prozent. Kurzfristig dominiert Vorsicht, während On-Chain-Daten langfristiges Interesse zeigen; das Presale-Projekt Pepeto bleibt wegen Entwicklungs- und Umsetzungsrisiken hochspekulativ.

    Ethereum steht an einem kritischen Wendepunkt: Anhaltende ETF-Abflüsse und massive Liquidationen belasten den Kurs, während Wale ihre Bestände ausbauen und On-Chain-Daten auf langfristiges Interesse hindeuten. Welche Marken nun über Erholung oder weitere Verluste entscheiden und was die Entwicklungen bei Netzwerk, Altcoins und dem Presale-Projekt Pepeto bedeuten, zeigt der aktuelle Pressespiegel.

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    Ethereum zwischen ETF-Abflüssen, Verkaufsdruck und möglichen Erholungssignalen

    Ethereum steht laut mehreren Quellen weiterhin unter Druck. Wallstreet Online berichtet, dass ETH am 7. November bei rund 2.246 US-Dollar gehandelt wurde, nachdem der Kurs am 5. November noch bei 2.418 US-Dollar gelegen hatte. CryptoTicker.io nennt für den Samstagabend, 7. November 2026, einen Kurs von rund 2.235 US-Dollar beziehungsweise gut 2.004 Euro.

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    Ein wesentlicher Belastungsfaktor sind die Abflüsse aus US-Spot-ETFs. Nach Angaben von Wallstreet Online verloren diese Fonds in einer Woche 365,28 Millionen US-Dollar. CryptoTicker.io beziffert die Nettoabflüsse zwischen dem 2. und dem 6. November auf rund 365 Millionen US-Dollar und spricht von der sechsten Abflusswoche in Folge.

    Am Freitag entfielen laut CryptoTicker.io 90,76 Millionen US-Dollar der Abflüsse auf den iShares Ethereum Trust von BlackRock (ETHA). Grayscale ETH verlor 1,91 Millionen US-Dollar und Fidelity FETH 1,67 Millionen US-Dollar. Der BlackRock-Fonds mit Staking, ETHB, verzeichnete dagegen einen Zufluss von 1,15 Millionen US-Dollar.

    FinanzNachrichten.de berichtet, BlackRocks Ethereum-Fonds ETHA habe im Oktober 580.145 ETH abgegeben, was rund 1,3 Milliarden Dollar entsprochen habe. Zudem hätten Spot-ETH-ETFs sechs Tage in Folge Nettoabflüsse verzeichnet, insgesamt 571 Millionen Dollar, während ETHA allein in fünf Tagen 424,7 Millionen Dollar verloren habe.

    Parallel zum Verkaufsdruck bei ETFs kam es zu Zwangsschließungen gehebelter Positionen. Laut CryptoTicker.io wurden innerhalb von 24 Stunden Ether-Positionen über 210 Millionen Dollar liquidiert, davon 179 Millionen Dollar auf der Long-Seite. Das offene Interesse an Ether-Terminkontrakten sank laut CryptoQuant auf etwa 11,4 Milliarden Dollar, nach knapp 16 Milliarden Ende September.

    Gleichzeitig zeigen On-Chain-Daten eine gegenläufige Entwicklung. Wallstreet Online zufolge kaufte ein einzelner Wal 8.773 ETH für 19,7 Millionen US-Dollar zu 2.245 US-Dollar pro Stück. Die Gesamtbestände dieses Wals stiegen auf 23.095 ETH im Wert von 51,69 Millionen US-Dollar.

    Ein zweiter Wal zog laut Wallstreet Online innerhalb von sechs Tagen rund 13.080 ETH von Binance ab, im Wert von 29,97 Millionen US-Dollar. Die Ether-Bestände auf zentralen Börsen seien von über 21 Millionen Anfang 2025 auf rund 14,6 Millionen gesunken.

    AspektAngabeQuelle
    Ethereum-Kurs am 7. Novemberrund 2.235 US-DollarCryptoTicker.io
    Ethereum-Kurs am 7. Novemberrund 2.246 US-DollarWallstreet Online
    ETF-Abflüsse vom 2. bis 6. Novemberrund 365 Millionen US-DollarCryptoTicker.io
    ETHA-Abgabe im Oktober580.145 ETHFinanzNachrichten.de
    Liquidierte Ether-Positionen innerhalb von 24 Stundenüber 210 Millionen DollarCryptoTicker.io
    ETH-Bestände auf zentralen Börsenrund 14,6 Millionen ETHCryptoTicker.io
    „Solange die Wochenbilanz der Ether-ETFs negativ bleibt, ist die 2.000-Euro-Marke eher ein Prüfstein als ein Boden.“ – CryptoTicker.io

    Zusammenfassung: Ethereum steht zugleich unter dem Druck anhaltender ETF-Abflüsse und von Liquidationen, während einzelne Großanleger ETH zukaufen oder von Börsen abziehen. Die Quellen zeichnen damit ein uneinheitliches Bild aus kurzfristiger Schwäche und langfristigem Interesse großer Marktteilnehmer.

    Technische Marken zwischen 2.000 Euro und 2.630 US-Dollar

    Sharedeals.de sieht die seit Juli etablierte Aufwärtstrendlinie bislang verteidigt. Trotz des Rücksetzers sei es den Verkäufern nicht gelungen, diese nachhaltig zu durchbrechen. Das bullische Szenario einer erneuten Aufwärtsbewegung bleibe deshalb vorerst intakt.

    Oberhalb des aktuellen Kursniveaus verlaufe jedoch eine kurzfristige Abwärtstrendlinie. Ein nachhaltiger Sprung über rund 2.300 US-Dollar könnte laut Sharedeals.de zunächst Potenzial bis zum Widerstand bei 2.395 US-Dollar eröffnen. Oberhalb dieser Marke erscheine anschließend eine Fortsetzung der Erholung bis 2.630 US-Dollar realistisch.

    Auf der Unterseite nennt Sharedeals.de einen Unterstützungsbereich zwischen rund 2.200 und 2.125 US-Dollar. Unterhalb von 2.125 US-Dollar wäre die konstruktive Ausgangslage hinfällig. In diesem Fall könne sich die Korrektur zunächst bis 1.961 US-Dollar ausdehnen; auch ein weiterer Rückgang in Richtung 1.832 US-Dollar werde nicht ausgeschlossen.

    CryptoTicker.io stellt die Entwicklung aus Euro-Perspektive dar. Der Ether-Kurs war in der Nacht zum Freitag auf 1.991 Euro gefallen und damit erstmals seit Ende August unter 2.000 Euro. Seit dem 22. August habe die Marke zehn Wochen gehalten, auch Ende Oktober bei einem Schlusskurs von 2.001 Euro.

    Als erste Hürde nach oben nennt CryptoTicker.io rund 2.150 bis 2.160 Euro. In US-Dollar werden 2.350 Dollar sowie anschließend die Zone von 2.440 bis 2.450 Dollar genannt. Nach unten folgen auf die 2.000-Euro-Marke die Unterstützungen bei rund 2.100 und 2.000 Dollar, was etwa 1.885 und 1.795 Euro entspricht.

    • Widerstand laut Sharedeals.de: rund 2.300 US-Dollar
    • Nächster Widerstand laut Sharedeals.de: 2.395 US-Dollar
    • Weiteres Erholungsziel laut Sharedeals.de: 2.630 US-Dollar
    • Unterstützungsbereich laut Sharedeals.de: rund 2.200 bis 2.125 US-Dollar
    • Weitere mögliche Korrekturziele: 1.961 und 1.832 US-Dollar

    Zusammenfassung: Die technische Lage bleibt zwischen Stabilisierung und erneuter Verkaufswelle. Oberhalb von rund 2.300 US-Dollar sehen die Quellen Erholungspotenzial, während ein Fall unter 2.125 US-Dollar die positive Ausgangslage deutlich verschlechtern würde.

    Ethereum-Netzwerk entwickelt sich trotz Kursschwäche weiter

    Sharedeals.de verweist darauf, dass sich das Ethereum-Netzwerk operativ weiterentwickelt. Zwischen Januar und Oktober stieg die durchschnittliche Zahl täglicher Transaktionen im Mainnet gegenüber dem Vorjahr um +54 Prozent.

    Gleichzeitig erreichte die Staking-Quote Ende Oktober rund 36 Prozent des umlaufenden Angebots. Für Unsicherheit sorgt laut Sharedeals.de jedoch die Verschiebung weiterer Tests zum geplanten Glamsterdam-Upgrade. Sicherheitsbedenken bei neuen Gas-Abrechnungsregeln müssten zunächst ausgeräumt werden.

    CryptoTicker.io berichtet zudem, dass sich die Ether-Bestände auf zentralen Börsen seit Anfang 2025 von mehr als 21 Millionen auf rund 14,6 Millionen ETH verringert haben. Der Beitrag weist jedoch darauf hin, dass Abzüge auch in Staking, DeFi-Anwendungen oder Verwahrstellen von Fonds fließen können und deshalb kein automatisches Kaufsignal darstellen.

    Die Marktkapitalisierung von Ether beträgt laut CryptoTicker.io etwa 273 Milliarden Dollar. Auf Wochensicht steht ein Minus von 0,7 Prozent, auf 30 Tage ein Minus von 7,4 Prozent. Der Fear and Greed Index von alternative.me lag am Samstag bei 25 Punkten, nach 28 am Freitag und 50 am Donnerstag.

    Zusammenfassung: Während der Kurs und die ETF-Ströme Schwäche signalisieren, weisen Transaktionszahlen, Staking und sinkende Börsenbestände auf eine weiterhin aktive Ethereum-Infrastruktur hin. Die Verschiebung von Upgrade-Tests bleibt dabei ein Unsicherheitsfaktor.

    Bitcoin, Litecoin und weitere Kryptowährungen am Vormittag

    Finanzen.net meldet für Bitcoin um 09:41 einen Wert von 75.829,87 US-Dollar. Damit lag der Kurs am Vormittag 0,06 Prozent höher als am Vortag.

    Der finanzen.net Top 10 Crypto-ETP notierte bei 0,7 Prozent. Bei einem Kurs von 10,00 EUR betrug die Performance seit Auflage 8,5 Prozent.

    Litecoin fiel am Sonntagvormittag nach 52,10 US-Dollar am Vortag um 0,28 Prozent auf 51,96 US-Dollar. Ethereum gab um 0,03 Prozent auf 2.235,45 US-Dollar nach; am Vortag hatte der Wert bei 2.236,04 US-Dollar gelegen.

    Bitcoin Cash wurde bei 245,11 US-Dollar gehandelt, ein Minus von 1,50 Prozent gegenüber dem Vortagswert von 248,84 US-Dollar. Ripple notierte nach 1,162 US-Dollar am Vortag ebenfalls bei 1,162 US-Dollar.

    KryptowährungKursVeränderungVortag
    Bitcoin75.829,87 US-Dollar0,06 Prozent höher75.829,87 US-Dollar
    Litecoin51,96 US-Dollar0,28 Prozent niedriger52,10 US-Dollar
    Ethereum2.235,45 US-Dollar0,03 Prozent niedriger2.236,04 US-Dollar
    Bitcoin Cash245,11 US-Dollar1,50 Prozent niedriger248,84 US-Dollar
    Ripple1,162 US-Dollarunverändert1,162 US-Dollar

    Monero notierte um 09:41 bei 596,93 US-Dollar und damit 0,46 Prozent schwächer als am Vortag mit 599,71 US-Dollar. Cardano fiel von 0,1814 US-Dollar auf 0,1800 US-Dollar.

    Stellar wurde bei 0,1503 US-Dollar ausgewiesen und entsprach damit dem Kurs des Vortages. Tron stieg von 0,3197 US-Dollar auf 0,3202 US-Dollar.

    Binancecoin verzeichnete einen Anstieg um 0,42 Prozent auf 698,19 US-Dollar. Am Tag zuvor hatte der Kurs bei 695,24 US-Dollar gelegen. Dogecoin blieb mit 0,0711 US-Dollar auf dem Kurs des Vortages.

    Solana fiel um 0,63 Prozent auf 89,10 US-Dollar, nach 89,66 US-Dollar am Vortag. Avalanche gab um 0,65 Prozent auf 8,166 US-Dollar nach, während Chainlink um 0,89 Prozent auf 10,72 US-Dollar sank.

    Sui verlor 0,49 Prozent und notierte bei 0,8516 US-Dollar. Am Vortag hatte der Kurs bei 0,8557 US-Dollar gelegen.

    Zusammenfassung: Das von Finanzen.net gemeldete Vormittagsbild zeigt leichte Bewegungen bei Bitcoin und mehreren Altcoins. Deutlichere prozentuale Rückgänge verzeichneten unter anderem Bitcoin Cash, Sui, Chainlink, Avalanche und Solana.

    Presale-Projekt Pepeto in mehreren Berichten

    Wallstreet Online und FinanzNachrichten.de berichten ausführlich über das Presale-Projekt Pepeto. Nach Angaben der beiden Quellen wurden bisher mehr als 10,38 Millionen Dollar eingesammelt; der Tokenpreis liege bei 0,000000188 Dollar.

    Im Mittelpunkt steht laut Wallstreet Online ein KI-gestützter Scanner, der 42 Prüfungen an Token-Verträgen durchführt. Der Scanner lese die Live-Blockchain, simuliere einen Kauf und einen Verkauf auf einer Kopie und bewerte den Token von 0 bis 100.

    FinanzNachrichten.de nennt neben dem Scanner eine gebührenfreie Börse und eine Bridge als in Entwicklung befindliche Werkzeuge. Swaps auf der Pepeto-Börse kosteten keine Gebühr; bei der Bridge fielen neben den Transaktionen nur Gasgebühren an. Die Bridge solle fünf Blockchains verbinden.

    Beide Quellen berichten, dass Community-Mitglieder und größere Investoren die Werkzeuge in einer geschlossenen Testphase testen. SolidProof habe den gesamten Code des Projekts vor dem Start des Presales geprüft und verifiziert.

    Nach Angaben von Wallstreet Online sollen nie mehr als 420 Billionen Pepeto-Token existieren. Eine Presale-Stufe endet durch einen Countdown oder ein Verkaufsziel, je nachdem, was zuerst eintritt. Die folgende Stufe koste mehr.

    FinanzNachrichten.de schreibt, dass hinter dem Projekt der Mitgründer des ersten Pepe-Coins stehe und ein ehemaliger Binance-Experte an der Entwicklung arbeite. Diese Angaben stammen aus den jeweiligen Beiträgen und werden von Coinkurier nicht unabhängig bewertet.

    Zusammenfassung: Die Berichte stellen Pepeto als Presale-Projekt mit einem Tokenpreis von 0,000000188 Dollar, mehr als 10,38 Millionen Dollar eingesammeltem Kapital sowie einem Scanner, einer Börse und einer Bridge in Entwicklung dar. Die genannten Werkzeuge befinden sich laut den Quellen in einer Test- beziehungsweise Entwicklungsphase.

    Einschätzung der Redaktion

    Ethereum befindet sich in einer entscheidenden Vertrauensphase: Der kurzfristige Verkaufsdruck überwiegt, während On-Chain-Aktivität, Staking und sinkende Börsenbestände die langfristige Perspektive stützen. Eine belastbare Trendwende ist erst erkennbar, wenn ETF-Abflüsse nachlassen und die technischen Widerstände zurückerobert werden. Bis dahin bleibt das Risiko weiterer Rückgänge erhöht; das Projekt Pepeto ist wegen Presale-, Umsetzungs- und Ausführungsrisiken besonders spekulativ zu bewerten.

    Infobox: Kurzfristig dominiert Vorsicht, langfristig bleibt Ethereum strukturell relevant. Eine Erholung benötigt nachlassenden Verkaufsdruck und technische Bestätigung.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Also die ETF Abflüsse sehen schon ziemlich unschön aus, vorallem wenn das jetzt wirklich schon die sechste Woche hintereinander so geht. 365 mio Dollar sind ja nicht gerade Kleingeld, auch wenn im Kryptomarkt sonst mit Milliarden um sich geworfen wird. Die 2.000 Euro Marke scheint mir deshalb eher eine psychologische Grenze zu sein und kein magischer Boden, wie manche es immer darstellen. Wenn die Panik erstmal da ist helfen chartmarken meistens auch nicht mehr besonders viel.

    Interessant finde ich aber schon das die Wale gleichzeitig ETH von den Börsen abziehen. 13.080 ETH sind eine menge Holz, da kann man nicht einfach sagen das wäre nur irgendein kleiner Privatanleger. Andererseits wissen wir natürlich nicht ob die wirklich langfristig halten oder ob die coins nur in eine andere Wallet verschoben wurden und nächste Woche dann doch verkauft werden. On Chain Daten werden meiner meinung nach oft zu eindeutig interpretiert, obwohl man die Hintergründe garnicht kennt.

    Auch die Sache mit den sinkenden Börsenbeständen ist so ein Punkt. Weniger ETH auf den Börsen kann bullish sein, muss es aber nicht. Vielleicht geht es ins Staking oder in DeFi, vielleicht zu Verwahrstellen von Fonds, vielleicht ist es auch einfach nur ein grosser interner Transfer. Da wird dann schnell aus einem Wallet wechsel ein geheimes Kaufsignal gemacht. Die Transaktionszahlen und 36 Prozent Staking klingen dagegen schon nach echter Nutzung und nicht nur nach Spekulation, wobei mehr Transaktionen ja nicht automatisch mehr Wert für den Token bedeuten.

    Bei den Marken bin ich etwas skeptisch. 2.300 Dollar, dann 2.395 und später 2.630 klingt schön sauber im Chart, aber der Markt hält sich leider selten an solche runden Ansagen. Unter 2.125 könnte es laut Artikel bis 1.961 oder sogar 1.832 gehen, und wenn die ETF Abflüsse weitergehen ist das leider nicht völlig unrealistisch. Viele Anleger reden immer vom langfristigen Potential, aber wenn das Depot erstmal 30 Prozent im Minus ist, wird langfristig plötzlich sehr kurz.

    Das Glamsterdam Upgrade habe ich vorher noch garnicht so richtig mitbekommen. Wenn Tests wegen Sicherheitsproblemen verschoben werden, ist das einerseits vernünftig, andererseits zeigt es auch das solche upgrades eben nicht mal schnell gemacht sind. Lieber später und sicher als schnell und dann brennt das Netzwerk, aber für die Stimmung ist jede Verzögerung natürlich nicht grade hilfreich.

    Der Pepeto Abschnitt wirkt für mich ehrlich gesagt wie ein ganz anderes Thema mitten im Artikel. Ein KI Scanner, gebührenfreie Börse und eine Bridge über fünf Blockchains hört sich natürlich super an, aber Presale bleibt Presale. 10,38 Millionen eingesammelt bedeutet nicht das die Käufer später auch Gewinn machen. Und die Aussage mit dem Pepe Mitgründer und dem Binance Experten würde ich schon sehr genau überprüfen, weil solche Namen in Werbetexten gerne größer klingen als sie am ende wirklich sind. Auch ein Audit von SolidProof garantiert nicht das ein Projekt erfolgreich wird oder der Tokenpreis steigt.

    Unterm Strich sehe ich bei Ethereum gerade beides. Das Netzwerk ist offenbar nicht tot und die grossen Anleger scheinen nicht komplett weg zu sein, aber kurzfristig hat der Markt die Kontrolle und nicht irgendwelche Wale auf Twitter. Erstmal müsste der Verkaufsdruck nachlassen und ETH wieder stabil über 2.300 Dollar kommen. Bis dahin würde ich nicht blind nachkaufen, sondern höchstens kleine Beträge und nur Geld das man auch wirklich verlieren kann. Krypto ist ja bekanntlich immer dann besonders billig, wenn man am meisten zweifelt, aber manchmal ist es auch einfach nur weiter fallend, lol.

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