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    Riot, XRP und Blockchain: Neue Impulse für digitale Finanzmärkte

    KI-generiert
    12.09.2026 38 mal gelesen 1 KommentareGoogle-News
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    Riot Platforms zeigt trotz eines schwächeren Bitcoin-Starts Stärke: Die Aktie stieg laut Bericht auf 18,53 Euro und liegt seit Jahresbeginn 64 Prozent im Plus. Das Unternehmen setzt neben Bitcoin-Mining zunehmend auf KI-Rechenzentren. Ein 20-jähriger Vertrag über 191 Megawatt könnte rund 9,1 Milliarden US-Dollar Umsatz bringen.
    Auch bei der Energieversorgung plant Riot langfristig und prüft gemeinsam mit Terrestrial Energy kleine modulare Reaktoren für seine Rechenzentren. Im zweiten Quartal 2026 stieg der Umsatz um 14 Prozent auf 174,2 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig fiel der Verlust je Aktie mit 0,68 US-Dollar deutlich höher aus als erwartet. Die Aktie bleibt damit trotz Wachstumsfantasie spekulativ.
    Für XRP steht das Upgrade XRPL 3.3.0 im Mittelpunkt, das seit dem 11. September aktiviert werden kann. Es verbessert wichtige DeFi-Funktionen wie Vaults, Kreditvergabe und automatisierte Market Maker. Einen starken Kurssprung löste die technische Neuerung bisher nicht aus, doch für Entwickler und institutionelle Nutzer könnte sie die Stabilität des Netzwerks erhöhen.
    Die US-Börsenaufsicht SEC erwägt offenbar, Blockchain-Ledger als offizielle Register für Wertpapierbesitz anzuerkennen. Dadurch könnten doppelte Register, Kosten und Verzögerungen bei tokenisierten Aktien, Anleihen oder Fondsanteilen sinken. Eine solche Regelung würde Blockchain stärker in die regulierte Finanzmarktinfrastruktur integrieren und die Tokenisierung realer Vermögenswerte vorantreiben.
    Parallel wächst das Fachwissen rund um digitale Finanzmärkte: Forschende der OST haben ein 398-seitiges Buch zu Blockchain, Krypto-Assets, Tokenisierung und DeFi veröffentlicht. Die über 120 Abbildungen und zahlreichen Fallstudien behandeln außerdem Stablecoins, CBDCs, Smart Contracts, NFTs und Compliance. Die zentrale Entwicklung der Branche liegt damit weniger in kurzfristigen Kursbewegungen als in Infrastruktur, Regulierung und institutioneller Nutzbarkeit.

    Zwischen Bitcoin-Mining, KI-Rechenzentren und milliardenschweren Zukunftsplänen richtet Riot Platforms den Blick auf den nächsten Wachstumsschub. Gleichzeitig sorgen ein wichtiges XRP-Ledger-Upgrade, neue Impulse für tokenisierte Wertpapiere und ein aktuelles Fachbuch zur dezentralen Finanzwelt für Bewegung in der Blockchain-Branche.

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    Riot Platforms setzt auf Bullenmarkt und KI-Rechenzentren

    Die Aktie von Riot Platforms zeigt sich laut ad-hoc-news.de trotz eines schwächeren Bitcoin-Starts widerstandsfähig. Während Bitcoin mit einem Minus von 2,2 Prozent in den Handel startete, legte die Aktie des Mining-Spezialisten zu; am Vortag war das Papier noch um 4,0 Prozent gefallen.

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    Die Erholung führte die Aktie auf 18,53 €. Seit Jahresbeginn verzeichnete sie laut Quelle ein Plus von 64%. Als möglichen Hintergrund nennt der Bericht eine Einschätzung von CryptoQuant, wonach On-Chain-Daten und Nachfrageindikatoren auf einen beginnenden Bullenmarkt hindeuten.

    Riot Platforms arbeitet zugleich an einer strategischen Neuausrichtung. Neben dem Mining-Geschäft soll das Rechenzentrumsgeschäft für Künstliche Intelligenz ausgebaut werden. Ein vor rund einem Monat angekündigter 20-jähriger Leasingvertrag über 191 Megawatt mit einem führenden KI-Forschungslabor soll über die initiale Laufzeit einen Gesamtumsatz von etwa 9,1 Milliarden US-Dollar generieren.

    Auch bei der Energieversorgung verfolgt das Unternehmen langfristige Pläne. Eine im Mai unterzeichnete Absichtserklärung mit Terrestrial Energy sieht den Einsatz kleiner modularer Reaktoren vor, die direkt an den Rechenzentren von Riot betrieben werden sollen. Die Verbindung von Kernkraft und Hochleistungsrechnen könnte laut Bericht eine Kapazität von bis zu 4 Gigawatt ermöglichen.

    Im zweiten Quartal 2026 stieg der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf 174,2 Millionen US-Dollar. Das Segment Data Center steuerte 23,2 Millionen US-Dollar bei, davon 4,9 Millionen US-Dollar aus Leasingerträgen und 18,3 Millionen US-Dollar aus Dienstleistungen für die Mieterausstattung.

    Beim Ergebnis je Aktie verfehlte Riot Platforms jedoch die Erwartungen. Der Verlust je Aktie belief sich auf 0,68 US-Dollar, während Analysten im Schnitt mit einem Minus von 0,33 US-Dollar gerechnet hatten. Bernstein stufte die Aktie am 26. August mit einer Kaufempfehlung ein. Die Ergebnisse für das dritte Quartal sollen am 29. Oktober präsentiert werden; Analysten erwarten derzeit ein Ergebnis je Aktie von minus 0,30 US-Dollar.

    „Die heutige Erholung auf 18,53 € unterstreicht die Volatilität des Titels.“ – ad-hoc-news.de

    Infobox: Riot Platforms verbindet ein wachsendes Data-Center-Geschäft mit dem bisherigen Bitcoin-Mining. Der Umsatz im zweiten Quartal 2026 lag bei 174,2 Millionen US-Dollar, während der Verlust je Aktie 0,68 US-Dollar betrug.

    XRP: XRPL 3.3.0 steht seit dem 11. September zur Aktivierung bereit

    Für XRP rückt laut Börse Express das technische Upgrade XRPL 3.3.0 in den Mittelpunkt. Das Upgrade ist seit dem 11. September aktivierbar; das zweiwöchige Aktivierungsfenster hatte am 28. August begonnen.

    Das Paket trägt den Namen fixCleanup3_3_0 und bündelt mehrere Fehlerkorrekturen für DeFi-Funktionen des XRP Ledger. Betroffen sind unter anderem Vaults, Kreditvergabe-Mechanismen und automatisierte Market-Maker-Pools (AMMs). Einen spektakulären Kursausschlag löste die technische Neuerung laut Bericht nicht aus, sie soll jedoch für Entwickler und institutionelle Nutzer von Bedeutung sein.

    Auch die Nachfrage über börsengehandelte Produkte entwickelte sich positiv. Den in den USA gelisteten XRP-ETFs flossen am 8. September 1,55 Millionen Dollar zu. Der Fonds XRPZ von Franklin Templeton verzeichnete dabei die gesamte Summe.

    Für den laufenden Monat summierten sich die ETF-Zuflüsse auf 14,86 Millionen Dollar. Außerdem wurde Anfang September berichtet, dass der Bitwise-XRP-ETF ein verwaltetes Vermögen von 500 Millionen Dollar überschritten habe.

    Ripple gab am 1. September turnusgemäß eine Milliarde XRP aus dem Escrow frei. Die Freigabe erfolgte in drei Transfers von 500 Millionen, 400 Millionen und 100 Millionen Token und entsprach zum Zeitpunkt der Transaktion einem Gegenwert von rund 1,38 Milliarden Dollar. Nach der Transaktion verblieben laut Quelle 31,28 Milliarden XRP im Escrow.

    Der Markt reagierte dem Bericht zufolge nicht mit zusätzlichem Verkaufsdruck. Fünf Tage nach der Freigabe notierte XRP bei etwa 1,42 Dollar. Die regelmäßigen Freigaben würden von Anlegern offenbar als vorhersehbarer Mechanismus betrachtet.

    Aktuell notierte XRP laut Quelle bei 1,37 Dollar und lag am jeweiligen Handelstag um 2,7 Prozent im Plus. Auf Monatssicht stand ein Plus von 36 Prozent zu Buche. Zuvor hatte der Token Mitte August bei 0,9887 Dollar sein 52-Wochen-Tief markiert. Seit Jahresbeginn blieb die Entwicklung mit einem Minus von 26 Prozent negativ.

    Als weiteren Termin nennt Börse Express den 30. September. An diesem Tag soll eine Aktionärsabstimmung von Evernorth über einen möglichen Nasdaq-Listing-Weg stattfinden. Außerdem sei Ende August berichtet worden, dass die Stablecoin-Ausgabe RLUSD die Marke von 2 Milliarden Dollar im Umlauf überschritten habe.

    Infobox: XRPL 3.3.0 ist seit dem 11. September aktivierbar. XRP notierte bei 1,37 Dollar, verzeichnete auf Monatssicht ein Plus von 36 Prozent und seit Jahresbeginn ein Minus von 26 Prozent.

    SEC erwägt Blockchain als offizielles Register für Wertpapierbesitz

    Die US-Börsenaufsicht SEC erwägt laut der Bitcoin Foundation offenbar, Blockchain-Ledger künftig als offizielle Register für den Besitz digitaler Wertpapiere anzuerkennen. Ein solcher Schritt könnte die bisher notwendige doppelte Erfassung von Eigentumsdaten in traditionellen Registern und auf Blockchains reduzieren.

    Viele Unternehmen führen derzeit parallel ein herkömmliches Register für Eigentumsdaten und eine zusätzliche Blockchain-Aufzeichnung. Würden Blockchain-Ledger offiziell als Eigentumsregister anerkannt, könnte dieser doppelte Aufwand entfallen. Transaktionen und Eigentumswechsel bei tokenisierten Wertpapieren wären dann direkt auf der Blockchain nachvollziehbar.

    Der mögliche Kurswechsel der SEC würde Blockchain nicht mehr lediglich als technische Ergänzung behandeln, sondern ihr eine rechtlich anerkannte Funktion im Finanzmarkt geben. Bislang gelten traditionelle Systeme weiterhin als maßgebliche Quelle für Besitznachweise, weshalb Unternehmen zusätzliche interne Datenbanken betreiben müssen.

    Tokenisierte Wertpapiere umfassen unter anderem Aktien, Anleihen und Fondsanteile, die als digitale Token dargestellt werden. Die derzeitige Verknüpfung von Blockchain-Daten mit dem klassischen Finanzsystem führt laut Quelle zu Mehrfacherfassungen, erhöhten Kosten und technischen Hürden und kann die Geschwindigkeit von Transaktionen bremsen.

    Eine offizielle Anerkennung könnte nach Darstellung der Quelle automatisierte Prozesse und eine effizientere Abwicklung digitaler Wertpapiere ermöglichen. Banken, Vermögensverwalter und Fintechs könnten digitale Wertpapiere leichter ausgeben und verwalten. Als weiterer Anwendungsbereich werden Real-World Assets wie tokenisierte Immobilien, Unternehmensanteile und andere klassische Vermögenswerte genannt.

    Für institutionelle Anleger wäre ein rechtlich bindendes Blockchain-Register ein Signal für mehr Vertrauen und Rechtssicherheit. Die stärkere Verbindung zwischen Blockchain und traditionellen Finanzsystemen könnte die Akzeptanz digitaler Vermögenswerte fördern und tokenisierte Märkte wachsen lassen.

    Die Debatte verdeutlicht laut Bitcoin Foundation, dass sich der Schwerpunkt der Blockchain-Nutzung zunehmend von Kryptowährungen als alternativen Zahlungsmitteln hin zu einer Infrastruktur des Finanzmarkts verschiebt. Der SEC-Vorschlag könnte digitale Wertpapiere enger in bestehende Regelsysteme einbinden.

    Infobox: Im Mittelpunkt steht ein möglicher SEC-Vorschlag, Blockchain-Ledger als offizielle Nachweise für Wertpapierbesitz zuzulassen. Dadurch könnten doppelte Register, zusätzliche Kosten und technische Verzögerungen reduziert werden.

    OST-Forschende veröffentlichen Fachbuch zu Blockchain und digitalen Assets

    Drei Forschende der OST – Ostschweizer Fachhochschule in St. Gallen haben ein Fachbuch über dezentrale Finanzmärkte veröffentlicht. Wie Nau berichtet, trägt das Werk den Titel „Navigating Decentralized Finance: From Blockchain to Crypto Assets and Tokenization“ und ist bei Academic Press (Elsevier) in englischer Sprache erschienen.

    Das Buch umfasst 398 Seiten und behandelt die technologischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Grundlagen digitaler Finanzmärkte. Es richtet sich an Studierende sowie Fachpersonen aus Finanzwirtschaft, Wirtschaft, Informatik, Recht und Technologie.

    Die Autoren beschreiben, wie Blockchain-Technologien, Krypto-Assets und tokenisierte Vermögenswerte die Finanzwirtschaft verändern. Im Mittelpunkt stehen unter anderem der Transfer von Geld, die Verwaltung von Vermögen und die Abwicklung von Finanzgeschäften. Gleichzeitig behandelt das Werk Fragen zu Sicherheit, Regulierung und den wirtschaftlichen Auswirkungen digitaler Finanzmärkte.

    Nach einer Einführung in verteilte Ledger-Technologien behandelt das Fachbuch Blockchain-Technologien und alternative DLT-Systeme. Weitere Themen sind die Infrastruktur digitaler Finanzmärkte, die Ökonomie von Krypto-Assets, die Tokenisierung von Vermögenswerten und Anwendungen im Bereich Decentralized Finance.

    Zusätzliche Kapitel widmen sich Stablecoins, digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs), Smart Contracts, der Skalierbarkeit von Blockchain-Systemen, NFTs sowie dem Einsatz von Krypto-Assets im Zusammenhang mit Finanzkriminalität und Compliance.

    Das Werk verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit Praxisbezug. Über 120 Abbildungen, zahlreiche Fallstudien und konkrete Beispiele aus der internationalen Finanzwirtschaft sollen den Einstieg in das Themenfeld erleichtern. Eine einheitliche didaktische Struktur unterstützt laut Quelle sowohl das Selbststudium als auch den Einsatz in der Hochschullehre.

    Für Dozierende steht weltweit eine Instructor-Website mit vollständigen Vorlesungsfolien für Bachelor-, Master- und Weiterbildungsprogramme zur Verfügung. Die Autoren lehren und forschen an der OST und beschäftigen sich seit vielen Jahren mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Finanzwirtschaft.

    Prof. Pascal Egloff leitet das Kompetenzzentrum Banking und Finance und forscht zu Blockchain, digitalen Assets und Innovationen im Bankensektor. Prof. Ernesto Turnes steht seit 2023 dem Institut für Finance und Law (IFL) vor und befasst sich unter anderem mit Asset Management, Unternehmensbewertung und digitalen Finanzanlagen.

    Dr. Stefan Neumann verfügt neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in leitenden Funktionen im Bankensektor. Seine Schwerpunkte liegen bei digitalen Assets, Compliance und regulatorischen Fragestellungen.

    Infobox: Das bei Academic Press (Elsevier) erschienene Fachbuch umfasst 398 Seiten und enthält über 120 Abbildungen. Es behandelt Blockchain, Krypto-Assets, Tokenisierung, DeFi, Stablecoins, CBDCs, Smart Contracts, NFTs und Compliance.

    Einschätzung der Redaktion

    Die entscheidende Entwicklung ist nicht die kurzfristige Kursbewegung, sondern die zunehmende Verbindung von Blockchain, Finanzmarktinfrastruktur und realen Geschäftsmodellen. Riot bleibt wegen hoher Verluste und seiner Abhängigkeit von volatilen Märkten spekulativ; die Rechenzentrumsstrategie kann diese Abhängigkeit verringern, muss ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit jedoch erst beweisen.

    Bei XRP liegt die Relevanz des Upgrades vor allem in der technischen Stabilität und institutionellen Nutzbarkeit, nicht in einem unmittelbaren Kurssignal. Die SEC-Debatte besitzt dagegen weitreichendes Potenzial: Eine rechtlich anerkannte Blockchain als Eigentumsregister könnte Tokenisierung aus einem Nischenbereich in die regulierte Finanzinfrastruktur überführen. Das Fachbuch unterstreicht zugleich, dass der Markt zunehmend dauerhaftes Fachwissen und klare regulatorische Standards benötigt.

    Kernaussage: Die langfristige Bedeutung entsteht durch Infrastruktur, Regulierung und institutionelle Anwendbarkeit – nicht durch einzelne Tagesbewegungen bei Kursen.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Bei Riot klingt der KI-Rechenzentren Plan zwar spannend, aber 9,1 Mrd Umsatz sind ja nicht automatisch auch Gewinn, gerade bei dem dicken Verlust. Und bei XRP versteh ich nicht ganz warum ein Upgrade gleich so wichtig sein soll, wenn der Kurs trotzdem dauernd rauf und runter hüpft. Verlässliche Regeln für tokenisierte Aktien fänd ich aber wirklich sinnvoll, sonst bleibt das alles eher Technik-Spielerei für Insider.

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