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    Bitcoin unter Druck: Kurse, Verwahrung und Bankangebote im Fokus

    KI-generiert
    02.11.2026 55 mal gelesen 2 KommentareGoogle-News
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    Bitcoin steht unter Druck: Der Kurs liegt 39 Prozent unter seinem Allzeithoch, während viele Memecoins noch deutlich stärker eingebrochen sind. Gleichzeitig flammt die alte Debatte über „wahres Geld“ neu auf: Gold, Silber und Bitcoin stehen für Knappheit, Zentralbanken für flexibles Geld.
    Für die weitere Entwicklung zählt Knappheit allein jedoch nicht. Laut WisdomTree bestimmen 2027 vor allem die Makrolage, die Nachfrage, der Verkaufsdruck von Minern und langfristigen Haltern sowie die Hebelwirkung die Richtung. Lockerere Finanzierungsbedingungen und breite Käufe könnten Bitcoin stützen, während Liquiditätsengpässe und Zwangsverkäufe belasten.
    Auch die Verwahrung rückt in den Mittelpunkt: Im ersten Halbjahr 2025 wurden Kryptowerte im Wert von mehr als zwei Milliarden Dollar gestohlen. Börsen bieten Komfort, doch eigene Hot- oder Cold-Wallets geben Anlegern mehr Kontrolle. Entscheidend ist die Seed-Phrase, die niemals in der Cloud, per E-Mail oder als Foto gespeichert werden sollte.
    Gleichzeitig wird Krypto im Bankgeschäft sichtbarer. Die Raiffeisenbank Schwaben Mitte bietet ihren Kunden den Handel mit Bitcoin, Ethereum, Cardano und Litecoin an; auch Sparkassen und weitere Genossenschaftsbanken bauen entsprechende Angebote aus. Der einfachere Zugang erhöht jedoch nicht automatisch die Sicherheit oder senkt das Investmentrisiko.
    Die Entwicklung zeigt: Bitcoin wird institutioneller, bleibt aber hochvolatil und technologisch wie regulatorisch unsicher. Für Anleger sind deshalb nicht nur Kurse und Knappheit relevant, sondern auch Nachfrage, Liquidität, Marktverschuldung und sichere Verwahrung. Mehr Seriosität beim Zugang bedeutet nicht automatisch ein sichereres Investment.

    Bitcoin steht zwischen deutlichen Kursverlusten, Sicherheitsfragen und einer wachsenden Präsenz im klassischen Bankgeschäft. Der Pressespiegel beleuchtet, warum die Debatte über „wahres Geld“ neu aufflammt, welche Faktoren den Markt künftig bewegen könnten und weshalb Verwahrung sowie Regulierung für Anleger immer wichtiger werden.

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    Bitcoin zwischen Kursverlusten, Verwahrung und wachsendem Bankangebot

    Gold, Silber und Bitcoin: Der Streit um das „wahre Geld“

    Die WELT blickt auf den historischen Streit um Gold und Silber in den USA des 19. Jahrhunderts und zieht daraus Parallelen zur heutigen Geldpolitik. Während Bitcoin-Anhänger der Logik des Goldstandards folgen, setzen Zentralbanken auf flexibles Geld.

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    Im Mittelpunkt steht damit ein grundsätzlicher Konflikt über die Eigenschaften von Geld. Gold, Silber und Bitcoin werden als unterschiedliche Modelle für Knappheit, Wertaufbewahrung und geldpolitische Steuerung gegenübergestellt.

    „Der Streit um Gold und Silber spaltete die USA im 19. Jahrhundert und prägt die Geldpolitik bis heute.“

    Infobox: Die WELT beschreibt Bitcoin als Anlageform, deren Anhänger sich an der Knappheit von Gold orientieren, während Zentralbanken flexibles Geld bevorzugen.

    Bitcoin liegt 39% unter dem Allzeithoch

    Yahoo Finanzen Deutschland berichtet, dass Bitcoin 39% unter seinem Allzeithoch liegt. Memecoins verzeichnen demnach deutlich größere Rückgänge: Ethereum liegt 55% unter seinem Rekordwert, Dogecoin 90% und Fartcoin 95%.

    Die offiziellen Memecoins TRUMP und MELANIA liegen laut dem Bericht 98% beziehungsweise 99% unter ihren Rekordwerten. TRUMP und MELANIA wurden zur Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump im Januar 2025 vorgestellt.

    Auch die Aktienmärkte liegen unter ihren Höchstständen, allerdings mit geringeren Abständen. Der S&P 500 schloss am Freitag etwa 3% unter seinem Rekordhoch vom 6. Oktober, der Nasdaq Composite etwa 8% unter seinem eigenen Höchststand und der Dow Jones Industrial Average etwa 4% unter seinem Höchststand vom August.

    Vermögenswert oder IndexAbstand zum Allzeithoch
    Bitcoin39%
    Ethereum55%
    Dogecoin90%
    Fartcoin95%
    TRUMP98%
    MELANIA99%
    S&P 5003%
    Nasdaq Composite8%
    Dow Jones Industrial Average4%

    Yahoo Finanzen Deutschland hebt außerdem hervor, dass eine Erholung nach starken Verlusten überproportional ausfallen muss. Ein Rückgang um 39% erfordert demnach einen Anstieg um 64%, während ein Einbruch um 90% eine Steigerung um 900% voraussetzt.

    Infobox: Bitcoin liegt 39% unter dem Allzeithoch, während die genannten Memecoins zwischen 95% und 99% darunter liegen. Der S&P 500 befindet sich hingegen etwa 3% unter seinem Rekordhoch.

    Für Bitcoin 2027 zählen laut WisdomTree vier Treiber

    Finanzen.net berichtet über eine Einschätzung von Dovile Silenskyte, Director Digital Assets Research bei WisdomTree. Demnach bestimmen 2027 vier Faktoren die Entwicklung von Bitcoin: die Makrolage, die Anlegernachfrage, der Verkaufsdruck von Minern und langfristigen Haltern sowie die Hebelwirkung.

    Die Knappheit allein reiche nach dieser Einschätzung nicht aus, um einen Anstieg zu tragen. Entscheidend sei vielmehr, ob Käufer das vorhandene Angebot aufnehmen und welche Marktteilnehmer zum Verkauf gezwungen werden.

    Das Bullenszenario setzt laut Finanzen.net lockerere Finanzierungsbedingungen und anhaltende Käufe voraus. Die Nachfrage soll breiter werden, der Zugang sich verbessern und das Vertrauen in Knappheit und Netzwerksicherheit erhalten bleiben.

    Das Bärenszenario wird mit knapperer Liquidität, anhaltenden Mittelabflüssen und erzwungenem Schuldenabbau verbunden. Eine Rally, die hauptsächlich durch Hebel getrieben wird, gilt dabei als anfälliger.

    • Makrolage
    • Anlegernachfrage
    • Verkaufsdruck von Minern und langfristigen Haltern
    • Hebelwirkung

    Als Warnsignale nennt die Analyse anhaltende Mittelabflüsse trotz günstiger Makrolage sowie einen gravierenden Sicherheitsvorfall oder Beschränkungen, die den Zugang erheblich beeinträchtigen. Zur Beobachtung der Marktstruktur werden unter anderem das offene Interesse an Terminkontrakten und die Finanzierungssätze am Derivatemarkt genannt.

    Finanzen.net verweist außerdem auf WisdomTrees Einschätzung, dass Regulierung als Filter wirke und Kapital in Strukturen mit Standards für Governance, Verwahrung und Transparenz lenke. Zugleich bleibe Krypto volatil sowie regulatorisch und technologisch unsicher.

    Infobox: Laut Finanzen.net entscheidet nicht die Knappheit allein über Bitcoins Richtung. Maßgeblich sind Makrolage, Nachfrage, Verkaufsdruck und Hebelwirkung.

    Eigene Wallet soll Abhängigkeit von Börsen reduzieren

    Der Merkur berichtet, dass Hacker allein im ersten Halbjahr 2025 Kryptowerte für mehr als 2 Milliarden Dollar erbeuteten. Im Februar 2025 wurden bei der Krypto-Börse Bybit rund 1,5 Milliarden Dollar gestohlen; der Merkur bezeichnet dies als bislang größten Diebstahl der Kryptogeschichte.

    Bei einer Börse verwahrt der Anbieter die privaten Schlüssel der Kunden. Das ist bequem, macht Anleger jedoch von der Sicherheit und Zahlungsfähigkeit des Anbieters abhängig; als Beispiel für einen Zusammenbruch wird die Börse FTX im Jahr 2022 genannt.

    Eine Wallet speichert nicht die Coins selbst, sondern verwaltet die privaten Schlüssel. Die Coins befinden sich weiterhin auf der Blockchain, und nur wer die privaten Schlüssel besitzt, kann Coins versenden.

    Der Merkur unterscheidet zwischen Hot Wallets und Cold Wallets. Hot Wallets sind als Smartphone-App oder Browser-Erweiterung ständig mit dem Internet verbunden, während Cold Wallets die Schlüssel offline speichern und meist als kleines Gerät erscheinen, das wie ein USB-Stick aussieht.

    Wallet-ArtEigenschaften
    Hot WalletMit dem Internet verbunden, kostenlos und schnell eingerichtet, aber anfälliger für Angriffe
    Cold WalletOffline-Speicherung der Schlüssel, meist als kleines Gerät
    Börsen-WalletBequeme Verwahrung durch den Anbieter

    Hardware-Wallets kosten laut Merkur einmalig meist zwischen 50 und 200 Euro. Eine eigene Wallet wird über eine Seed-Phrase aus 12 oder 24 Wörtern wiederhergestellt; wer diese Phrase kennt, kann die Coins abziehen, während ein Verlust den eigenen Zugriff dauerhaft verhindern kann.

    Der Beitrag empfiehlt, die Seed-Phrase auf Papier zu schreiben oder in Metall zu prägen und sicher aufzubewahren. Sie solle nicht als Foto, in einer Cloud oder in einer E-Mail gespeichert werden.

    Seit Ende 2024 müssen Anbieter in der EU nach der Verordnung MiCAR zugelassen sein und Kundengelder getrennt vom eigenen Vermögen verwahren. Für kleine Beträge und häufiges Handeln wird eine regulierte Börse in der EU als oft ausreichend beschrieben, während sich für größere langfristig gehaltene Summen eine Hardware-Wallet anbieten könne.

    Infobox: Der Merkur stellt Börsen-Wallets als bequem, eigene Cold Wallets als sicherer gegenüber Online-Angriffen dar. Die Seed-Phrase aus 12 oder 24 Wörtern ist dabei der zentrale Zugang zur eigenen Wallet.

    Raiffeisenbank Schwaben Mitte startet Krypto-Handel

    Die Augsburger Allgemeine berichtet, dass die Raiffeisenbank Schwaben Mitte mit Hauptsitz in Krumbach seit wenigen Tagen den Handel mit Kryptowährungen anbietet. Kundinnen und Kunden können das Angebot über die Genossenschaftsbank nutzen.

    Voraussetzung sind ein Konto bei der Raiffeisenbank Schwaben Mitte und die Banking-App auf dem Handy. Das Krypto-Depot soll laut Andreas Parschan, der für die Vermögensberatung zuständig ist, mit genau sieben Klicks eröffnet werden können; bis zum ersten Handel habe es in einem Test drei Minuten und 30 Sekunden gedauert.

    Die Raiffeisenbank Schwaben Mitte ist laut Augsburger Allgemeiner die siebte Genossenschaftsbank in Bayern, die von der Bafin die Freigabe für das Kryptogeschäft erhalten hat. Vier weitere Genossenschaftsbanken hätten Pilotprojekte laufen.

    Auch die Sparkassen steigen dem Bericht zufolge seit Oktober in das Geschäft mit Kryptoanlagen wie Bitcoin und Ethereum ein. Nach Angaben des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands sollen pro Monat 30 bis 40 weitere Häuser dazukommen.

    Bei der Raiffeisenbank Schwaben Mitte können Kundinnen und Kunden mit vier Kryptowährungen handeln: Cordano, Bitcoin, Ethereum und Litecoin. Der Beitrag weist zugleich auf die Unterschiede zu Euro, Yen und Dollar hin, da Kryptowährungen nicht von Staaten herausgegeben werden und nur digital beziehungsweise virtuell existieren.

    Die Augsburger Allgemeine berichtet außerdem, dass Vorstand Graf vor den Risiken des Kryptohandels warnt. Rund 15.000 Kryptowährungen gebe es aktuell weltweit; das Angebot der Bank umfasst davon vier.

    Infobox: Die Raiffeisenbank Schwaben Mitte bietet ihren Kunden den Handel mit vier Kryptowährungen an. Für die Eröffnung des Krypto-Depots werden laut Quelle sieben Klicks und für den ersten Handel drei Minuten und 30 Sekunden genannt.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Entwicklung zeigt eine zunehmende Institutionalisierung von Bitcoin, ohne dessen spekulatives Risikoprofil zu beseitigen. Der einfache Zugang über Banken kann die Nachfrage verbreitern, erhöht aber zugleich die Verantwortung für eine klare Risikokommunikation.

    Entscheidend ist künftig weniger das Narrativ der Knappheit als die Kombination aus Liquidität, tatsächlicher Nachfrage, Marktverschuldung und sicherer Verwahrung. Besonders die starken Unterschiede zwischen Bitcoin, etablierten Kryptowährungen und Memecoins verdeutlichen, dass der Kryptomarkt keineswegs einheitlich bewertet werden kann.

    Für Anleger bleibt die Verwahrung ein zentraler Zielkonflikt: Börsen bieten Komfort, eigene Wallets mehr Kontrolle, verlangen aber hohe Sorgfalt beim Schutz der Zugangsdaten. Das wachsende Bankangebot schafft daher mehr Seriosität beim Zugang, nicht automatisch mehr Sicherheit beim Investment.

    Kernaussage: Bitcoin wird im Finanzsystem sichtbarer und leichter zugänglich, bleibt jedoch ein hochvolatiler Vermögenswert, bei dem Nachfrage, Marktstruktur und Verwahrung über das tatsächliche Risiko entscheiden.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Die Sache mit der eigenen Wallet klingt zwar sicherer, aber genau da liegt für viele auch die größte Hürde. Eine Seed-Phrase aufbewahren ist schnell gesagt – im Alltag darf man sie weder verlieren noch falsch sichern. Dass Banken jetzt den Zugang vereinfachen, finde ich grundsätzlich gut, nur sollte niemand Komfort mit Sicherheit oder einer sicheren Geldanlage verwechseln.
    Genau das ist der Punkt: Banken machen den Einstieg einfacher, aber die Verantwortung für die Risiken und die Wahl der Verwahrung bleibt trotzdem beim Anleger.

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    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
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