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    Solana stagniert, während Binance-Hack Milliardenverluste und Kryptomarkt belasten

    KI-generiert
    01.11.2026 98 mal gelesen 4 KommentareGoogle-News
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    Solana bleibt trotz hoher Aktivität unter Druck: Der Kurs verharrte Ende Oktober bei rund 102 US-Dollar und lag damit etwa 65 Prozent unter dem Rekordhoch. Gleichzeitig erzielte das Netzwerk 37 Prozent der Umsätze großer Blockchains, rund 5,7 Milliarden US-Dollar waren in DeFi gebunden.
    Für zusätzliche Unruhe sorgt ein Sicherheitsvorfall bei Binance. Der Schaden wird vorläufig auf rund 6,3 Milliarden US-Dollar geschätzt, während Binance erklärte, dass die BNB Chain und verbundene Netzwerke nicht betroffen seien. Rund 3 Milliarden US-Dollar konnten mit Unterstützung von Blockchain-Partnern eingefroren werden.
    Das FBI macht die nordkoreanische Gruppe TraderTraitor für den Diebstahl verantwortlich und veröffentlichte mehr als 600 Ethereum-Adressen sowie weitere Bitcoin- und Solana-Adressen. Laut Elliptic wurden 2,85 Milliarden US-Dollar eingefroren oder gesichert, doch ein erheblicher Teil der Beute blieb weiterhin unter Kontrolle der Angreifer.
    Besonders deutlich wird der Unterschied zwischen Stablecoins und nativen Coins: USDT, USDC und XRP konnten von ihren Herausgebern teilweise eingefroren werden, Bitcoin, Solana, XRP und TRX dagegen nicht zentral gesperrt werden. Auf Tron wurden große USDT-Bestände in TRX getauscht, wodurch zusätzlicher Verkaufsdruck entstand.
    TRX fiel am 1. November auf rund 0,3097 US-Dollar und notierte damit unter dem Niveau vor dem Angriff. Proposal 108 soll am 2. November Änderungen im Tron-Netzwerk bringen, ist aber keine Garantie für eine schnelle Kurserholung. Der Fall zeigt: Hohe Netzwerknutzung schützt nicht automatisch vor Sicherheitsrisiken, Vertrauensverlust und spekulativem Verkaufsdruck.

    Während Solana trotz hoher Netzwerkaktivität auf der Stelle tritt, sorgt ein milliardenschwerer Binance-Sicherheitsvorfall für neue Risiken im Kryptomarkt. Der Pressespiegel beleuchtet die Folgen für BNB und TRX, die Rolle nordkoreanischer Hacker, eingefrorene Stablecoins und die Frage, ob geplante Netzwerkänderungen den Druck auf Tron mindern können.

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    Solana bleibt trotz starker Netzwerkdaten bei rund 102 Dollar

    Der Solana-Kurs stand am 28. Oktober laut FinanzNachrichten.de bei rund 102 Dollar. Damit lag SOL fast 65 Prozent unter dem Rekordhoch von gut 293 Dollar. Innerhalb einer Woche bewegte sich der Kurs nur in einer engen Spanne zwischen 101 und 102 Dollar.

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    Die Netzwerkaktivität zeichnete ein deutlich positiveres Bild als der Kurs. Solana erzielte im Oktober 37 Prozent der Umsätze der großen Blockchains und lag damit vor Tron, der BNB Chain und Ethereum. Nur im Januar war der Anteil mit 39 Prozent höher.

    Nach Daten von DefiLlama waren im Solana-Ökosystem rund 5,7 Milliarden Dollar in DeFi gebunden. Die Stablecoin-Bestände erreichten fast 15,5 Milliarden Dollar, während an dezentralen Börsen täglich zwischen 1,4 und 1,6 Milliarden Dollar umgesetzt wurden. Trotzdem blieb die Marktkapitalisierung bei etwa 60 Milliarden Dollar.

    Auch der unveränderte Leitzinsentscheid der US-Notenbank führte nicht zu einer deutlichen Bewegung bei SOL. Bitcoin stieg laut dem Bericht knapp über 81.000 Dollar, während Ether und Solana kaum reagierten. Zusätzlich startete Samsung in dieser Woche USDC-Überweisungen über Solana für berechtigte Galaxy-Nutzer in den USA.

    Eine Rückkehr auf das Niveau der Vorwoche von rund 106 Dollar hätte lediglich ein Plus von etwa vier Prozent bedeutet. Der Bericht stellte dem vergleichsweise begrenzten Potenzial eines bereits großen Coins kleinere Projekte gegenüber.

    Infobox: SOL notierte bei rund 102 Dollar, während Solana im Oktober 37 Prozent der Umsätze großer Blockchains erzielte. Im Netzwerk waren rund 5,7 Milliarden Dollar in DeFi gebunden.

    Pepeto wirbt mit Presale, PepetoSwap und geplantem Binance-Listing

    Im selben Bericht von FinanzNachrichten.de wurde Pepeto als Projekt beschrieben, das auf unterschiedliche Kaufstrategien setzt. Die Börse PepetoSwap sei bereits live und ermögliche Marktorders, Limit-Orders sowie einen DCA-Plan.

    Die Aufträge liefen standardmäßig über ein privates Relay, damit Bots nicht vorgreifen und die Kosten erhöhen. Die Tauschgebühr liege bei null; Nutzer zahlten lediglich die Netzwerkgebühr. Bei Uniswap wurden im Artikel für einen Trade über 1.000 Dollar 3 Dollar genannt.

    SolidProof habe den vollständigen Smart-Contract-Code vor dem Start des Presales auditiert und als sicher verifiziert. Der Presale-Preis wurde mit 0,000000188 Dollar angegeben, während Käufer bereits mehr als 10 Millionen Dollar eingesetzt hätten.

    Analysten hielten laut Quelle einen 100-fachen Anstieg ab dem Presale für möglich. Das Projekt wurde zudem mit einem geplanten Binance-Listing in Verbindung gebracht. Eine konkrete Kursentwicklung wurde damit jedoch nicht belegt.

    Infobox: PepetoSwap bot laut FinanzNachrichten.de Marktorders, Limit-Orders und DCA-Pläne. Der genannte Presale-Preis lag bei 0,000000188 Dollar, und Käufer hatten mehr als 10 Millionen Dollar eingesetzt.

    Binance-Sicherheitsvorfall belastet den BNB-Kontext

    Ein Sicherheitsvorfall bei Binance rückte den BNB-Kurs erneut in den Fokus. ad-hoc-news.de berichtete, Binance beziffere die vorläufige Auswirkung auf rund 6,3 Milliarden US-Dollar und wolle Verluste aus dem SAFU-Fonds sowie aus eigenen Mitteln ausgleichen.

    Beim Abruf am 1. November 2026 zeigte Investing.com einen BNB-Kurs von 705,30 US-Dollar. Gleichzeitig wurden ein Tageszuwachs von 0,46 Prozent, ein 24-Stunden-Volumen von 1,05 Milliarden US-Dollar, eine Marktkapitalisierung von 92,62 Milliarden US-Dollar und Rang vier ausgewiesen.

    Binance erklärte in einer am 30. Oktober datierten Mitteilung, die vorläufige Untersuchung deute auf die Kompromittierung des Laptops eines DevOps-Mitarbeiters hin. Über einen kompromittierten Service-Container seien nicht autorisierte Auszahlungen ausgelöst worden. Rund 3 Milliarden US-Dollar seien mit Unterstützung von Blockchain-Partnern eingefroren worden.

    Die BNB Chain erklärte laut TokenPost, BNB Smart Chain, opBNB, BNB Greenfield und die zugehörigen Cross-Chain-Brücken seien nicht betroffen. Die genannten Netzwerke liefen normal, und die Mittel auf der BNB Chain seien sicher.

    Investing.com wies außerdem eine Umlaufmenge von 131,51 Millionen BNB und eine maximale Geldmenge von ebenfalls 131,51 Millionen BNB aus. Die dort angezeigte 52-Wochen-Spanne reichte von 537,61 bis 1.094,89 US-Dollar; über ein Jahr wurde ein Rückgang von 35,5858 Prozent ausgewiesen.

    Infobox: Der BNB-Kurs lag beim Abruf am 1. November 2026 bei 705,30 US-Dollar. Binance bezifferte die vorläufige Auswirkung des Sicherheitsvorfalls auf rund 6,3 Milliarden US-Dollar, während die BNB Chain ihre genannten Netzwerke als nicht betroffen bezeichnete.

    FBI ordnet Binance-Diebstahl Nordkorea zu und veröffentlicht mehr als 600 Adressen

    Das FBI ordnete den Diebstahl von mehr als sechs Milliarden Dollar bei Binance laut CryptoTicker.io der nordkoreanischen Gruppe TraderTraitor zu. Die Behörde veröffentlichte eine Liste mit mehr als 600 Adressen auf Ethereum, knapp 20 Adressen auf Bitcoin und einer Adresse auf Solana.

    Die Mitteilung wurde am 31. Oktober 2026 gemeinsam mit dem Secret Service und IRS Criminal Investigation herausgegeben. Der Diebstahl soll am oder um den 29. Oktober 2026 stattgefunden haben. Das FBI bat Unternehmen, Transaktionen mit den genannten Adressen zu blockieren.

    Die Schadenssummen unterscheiden sich je nach Quelle. Elliptic bezifferte den Diebstahl auf 6,43 Milliarden Dollar, Binance selbst nannte rund 6,3 Milliarden und TRM Labs etwa 6,36 Milliarden Dollar.

    Nach der Aufschlüsselung von Elliptic entfielen auf Ethereum 3,80 Milliarden Dollar in 186 verschiedenen Token, darunter 1,9 Milliarden USDT und 823 Millionen USDC. Auf Bitcoin gingen 18.270 BTC im Wert von 1,48 Milliarden Dollar. Über Tron liefen 612,7 Millionen USDT und über das XRPLedger 233 Millionen XRP.

    Elliptic verifizierte 2,85 Milliarden Dollar als eingefroren oder gesichert. Das entsprach 44 Prozent der Beute. 94 Prozent der eingefrorenen Summe bestanden aus Stablecoins.

    Die FBI-Liste war laut Bericht keine Sanktion und keine Beschlagnahme. Eine Sanktionsentscheidung des US-Finanzministeriums mit einer Aufnahme in die SDN-Liste lag nach dem Bericht nicht vor.

    „Wir erwarten, dass daraus in den kommenden Wochen Zehntausende werden“, sagte Chainalysis-Chef Jonathan Levin laut CryptoTicker.io.

    Infobox: Das FBI ordnete den Binance-Diebstahl TraderTraitor zu und veröffentlichte mehr als 600 Ethereum-Adressen, knapp 20 Bitcoin-Adressen und eine Solana-Adresse. 2,85 Milliarden Dollar wurden laut Elliptic als eingefroren oder gesichert verifiziert.

    Stablecoins eingefroren, native Coins nicht sperrbar

    CryptoTicker.io hob den technischen Unterschied zwischen Stablecoins und nativen Kryptowährungen hervor. Tether, Circle und Ripple konnten Guthaben an bestimmten Adressen stilllegen, weil die entsprechenden Token über Verträge mit Sperrfunktion ausgegeben werden.

    Bei Bitcoin, XRP, Solana und NEAR gibt es dagegen keinen Herausgeber, der einzelne Adressen abschalten kann. Laut Elliptic hielt der Angreifer weiterhin rund 3,21 Milliarden Dollar, darunter 519.104 ETH im Wert von etwa 1,16 Milliarden Dollar und 18.270 BTC im Wert von etwa 1,41 Milliarden Dollar.

    Die gestohlenen Mittel wurden über dezentrale Börsen, Market Maker, Kreditprotokolle und weitere Dienste bewegt. 434 Millionen USDT wurden über dezentrale Börsen und Market Maker in 160.451 ETH getauscht. Weitere 59,9 Millionen USDT wurden als Sicherheit in das Kreditprotokoll Aave eingebracht, wogegen die Angreifer 19.762 ETH liehen.

    Über Tron wurden 234 Millionen USDT auf SunSwap in 638 Millionen TRX getauscht. Die wichtigste Tron-Wäschewallet setzte laut Elliptic 546 Überweisungen ab; der mittlere Abstand lag bei 96 Sekunden und die längste Pause bei 39 Minuten.

    Infobox: 94 Prozent der eingefrorenen Summe waren Stablecoins. Native Coins wie Bitcoin, XRP, Solana und NEAR konnten nicht durch einen Herausgeber technisch stillgelegt werden.

    TRX fällt unter das Niveau vor dem Binance-Angriff

    Der TRX-Kurs lag laut CryptoTicker.io am 1. November bei 0,3097 Dollar. Damit notierte Tron unter dem Niveau von rund 0,33 Dollar, das vor dem Angriff auf Binance am 29. Oktober beobachtet worden war.

    CoinGecko wies ein Tageshoch von 0,3278 Dollar, ein Tagestief von 0,3017 Dollar und einen Handelsumsatz von 1,39 Milliarden Dollar aus. Die Marktkapitalisierung lag bei 29,43 Milliarden Dollar, womit TRX die Nummer acht im Markt war.

    Die Tagesveränderung fiel je nach Datenanbieter unterschiedlich aus. CoinGecko zeigte 4,97 Prozent Minus, während Invezz unter Berufung auf CoinPaprika 7,0 Prozent Minus nannte. OKX wies für den eigenen 24-Stunden-Zeitraum 9 Prozent Minus aus.

    Der Angreifer tauschte 234 Millionen USDT auf SunSwap in TRX und zahlte dabei laut Bitquery im Schnitt 0,367 Dollar je Token. Der Marktpreis lag zu diesem Zeitpunkt bei etwa 0,33 Dollar. Dieser Kauf ließ TRX am späten 29. Oktober auf Kraken kurzzeitig rund 0,37 Dollar erreichen.

    Elliptic rechnete dem Angreifer in der Fassung vom 31. Oktober noch etwa 475 Millionen TRX zu. Zuvor war von rund 575 Millionen TRX berichtet worden. Zwischen beiden Ständen lagen gut 100 Millionen Token, die den Weg in den Markt oder in neue Adressen gefunden hatten.

    Infobox: TRX notierte am 1. November bei 0,3097 Dollar und damit unter rund 0,33 Dollar vor dem Angriff. Laut Elliptic lagen noch etwa 475 Millionen TRX beim Angreifer.

    Bekannter TRX-Bestand erzeugt Angebotsdruck

    Der Bericht von CryptoTicker.io beschrieb den Bestand des Angreifers als Überhang am Markt. Jeder tatsächliche Verkauf kann auf ein begrenztes Orderbuch treffen; zugleich können Marktteilnehmer Käufe zurückstellen, wenn sie mit weiteren Verkäufen rechnen.

    Bei 95,02 Milliarden umlaufenden Token entsprachen 475 Millionen TRX rund einem halben Prozent des Umlaufs. Gemessen am Tagesumsatz von 1,39 Milliarden Dollar stellte der Bestand jedoch einen erheblichen Teil des täglichen Handels dar.

    Tether hatte nach Angaben von TRM Labs 378,7 Millionen USDT in zwei Wallets des Angreifers eingefroren. Für TRX war dies nicht möglich, da TRX die native Währung der Tron-Blockchain ist und keinen Emittenten besitzt, der einzelne Guthaben stilllegen könnte.

    Elliptic beobachtete, dass zwischen 38 und 67 Millionen Dollar in TRX die verfolgten Adressen verlassen hatten. Am 30. Oktober wurden die ursprünglich rund 638 Millionen TRX auf fünf neue Adressen aufgeteilt.

    Als technische Marken wurden Unterstützungen bei 0,32, 0,31 und 0,30 Dollar sowie Widerstände bei 0,33, 0,34 und 0,36 Dollar genannt. Das Tagestief von 0,3017 Dollar lag nahe an der Marke von 0,30 Dollar.

    Infobox: 475 Millionen TRX entsprachen rund einem halben Prozent des Umlaufs von 95,02 Milliarden Token. Die im Bericht genannten Marken lagen bei 0,30 Dollar als Unterstützung sowie 0,33, 0,34 und 0,36 Dollar als Widerstände.

    Proposal 108 soll am 2. November in Kraft treten

    Unabhängig vom Binance-Vorfall stand laut CryptoTicker.io ein Termin im Tron-Netzwerk bevor. Proposal 108 sollte am 2. November um 12:00 GMT in Kraft treten, sofern die Super Representatives zustimmen.

    Bei den Super Representatives handelt es sich um 27 gewählte Knoten, die auf der Tron-Blockchain Blöcke bestätigen und über Parameteränderungen abstimmen. Der Bericht trennte diesen Netzwerktermin ausdrücklich vom Abfluss aus den bekannten Adressen des Angreifers.

    Infobox: Proposal 108 sollte am 2. November um 12:00 GMT in Kraft treten, sofern die 27 Super Representatives zustimmen.

    Einschätzung der Redaktion

    Die zentrale Bedeutung liegt in der wachsenden Kluft zwischen technischer Nutzung und kurzfristiger Marktpreisbildung. Hohe Aktivität schützt einen Token nicht automatisch vor fehlendem Vertrauen, makroökonomischer Zurückhaltung oder Verkaufsdruck.

    Der Binance-Vorfall verschärft diese Vertrauensfrage erheblich. Entscheidend ist weniger die kurzfristige Kursreaktion als die Erkenntnis, dass zentrale Infrastruktur, Brücken und Liquiditätsquellen weiterhin attraktive Ziele bleiben. Die schnelle Identifizierung und teilweise Sicherung der Mittel zeigt zugleich, dass Stablecoins durch ihre Emittenten kontrollierbar sind, während native Coins deutlich schwerer einzufrieren bleiben.

    Für TRX entsteht daraus ein konkretes Angebotsrisiko: Ein bekannter, großer Bestand in den Händen eines Angreifers kann selbst ohne vollständigen Verkauf die Marktteilnehmer vorsichtiger machen. Die geplante Netzwerkänderung sollte deshalb nicht mit einer unmittelbaren Kurswende gleichgesetzt werden.

    Die Pepeto-Darstellung ist dagegen vor allem als spekulatives Frühphasenangebot zu bewerten. Ein Presale, ein mögliches Listing und hohe Renditeerwartungen ersetzen weder belastbare Nachfrage noch den Nachweis nachhaltiger Nutzung. Besonders extreme Renditeprognosen erhöhen das Risiko einer Fehlbewertung.

    Zusammenfassung: Netzwerkstärke und Kursentwicklung können dauerhaft auseinanderlaufen. Sicherheitsrisiken, nicht überprüfte Listing-Erwartungen und potenzieller Verkaufsdruck bleiben die wichtigsten Belastungsfaktoren.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Die 6,3 milliarden sind schon ne heftige hausnummer, aber irgendwie wird ständig nur auf kurse geguckt obwohl das eigentliche problem doch die sicherheit und dieses riesen angebot an TRX ist, bin mal gespannt ob Proposal 108 da überhaupt irgendwas ändert oder ob nur wieder alle kurz hype machen und dann weiter verkaufen.
    Bei den bisherigen Kommentaren wird vor allem über die 6,3 Milliarden und den TRX-Verkaufsdruck gesprochen, aber ein Punkt kommt mir noch zu kurz: Wie abhängig der ganze Markt inzwischen von einzelnen Dienstleistern und deren Reaktionsgeschwindigkeit ist. Dass fast drei Milliarden Dollar eingefroren werden konnten, klingt erstmal nach einem Erfolg. Gleichzeitig zeigt es aber auch, wie unterschiedlich Krypto je nach Coin funktioniert. Bei USDT und USDC kann ein Emittent eingreifen, bei BTC, SOL oder TRX eben nicht. Das ist einerseits der Sinn dezentraler Netzwerke, andererseits wird dadurch die Rückholung gestohlener Gelder deutlich schwieriger.

    Interessant finde ich auch die Rolle der Börsen und Market Maker. Wenn solche Summen über DEXs, Kreditprotokolle und Brücken verschoben werden, reicht offenbar schon ein kurzer Zeitraum, um enorme Mengen umzutauschen. Da geht es dann nicht mehr nur um einen Hack, sondern um die Frage, ob die gesamte Infrastruktur schnell genug erkennen kann, was da passiert. Die veröffentlichten Adressen helfen zwar, aber vermutlich werden Kriminelle künftig noch stärker auf Zwischenwallets, Cross-Chain-Swaps und Verschleierung setzen.

    Bei Solana sieht man wiederum, dass gute Nutzungsdaten allein keine Garantie für steigende Kurse sind. 37 Prozent der Umsätze und Milliarden in DeFi klingen stark, trotzdem bleibt SOL bei etwa 102 Dollar hängen. Vielleicht ist das sogar ein Hinweis darauf, dass viele Anleger inzwischen stärker auf Sicherheit und nachhaltige Einnahmen achten und nicht nur auf Transaktionszahlen. Hohe Aktivität kann schließlich auch durch spekulatives Hin und Her entstehen und muss nicht automatisch langfristige Nachfrage bedeuten.

    Proposal 108 würde ich deshalb ebenfalls nicht überbewerten. Eine technische Änderung kann Gebühren, Spam oder bestimmte Anreize verbessern, aber sie kann keinen Vertrauensschaden per Abstimmung wegzaubern. Solange der Markt genau beobachtet, ob die bekannten Wallets weitere TRX abstoßen, dürfte dieser Überhang wichtiger sein als ein einzelner Termin. Und selbst wenn der Angreifer nichts verkauft, reicht schon die Unsicherheit, damit Käufer vorsichtiger werden.

    Was mir bei solchen Artikeln außerdem immer etwas fehlt, ist eine klare Trennung zwischen überprüften Fakten und Werbeversprechen. Bei Pepeto klingt ein mögliches Binance-Listing natürlich spannend, aber solange es keine verbindliche Bestätigung gibt, ist das für mich erstmal nur Marketing. Gerade nach einem großen Sicherheitsvorfall sollte man bei angeblichen 100-fach-Chancen besonders skeptisch sein. Ein Audit sagt zudem nicht automatisch, dass ein Projekt wirtschaftlich sinnvoll ist oder der Token später genügend Käufer findet.

    Unterm Strich zeigt der Fall für mich vor allem, dass Kryptomärkte technisch sehr schnell reagieren können, aber beim Vertrauen ziemlich empfindlich sind. Ein einzelner Angriff kann gleichzeitig BNB, TRX, Stablecoins und das allgemeine Sicherheitsgefühl belasten. Die Netzwerke mögen weiterlaufen, doch das bedeutet noch lange nicht, dass Anleger ruhig bleiben. Da wird man in den nächsten Wochen vermutlich eher auf tatsächliche Abflüsse und eingefrorene Gelder schauen als auf kurzfristige Kursziele.
    Genau das ist der Punkt: Der Schaden besteht nicht nur aus den 6,3 Milliarden, sondern auch aus dem Vertrauensverlust in zentrale Dienste und Liquidität. Bei TRX kommt dann noch dieser riesige, bekannte Bestand dazu – selbst wenn nicht alles verkauft wird, reicht die Unsicherheit schon, um Käufer abzuschrecken. Proposal 108 kann technisch sinnvoll sein, wird den Angebotsdruck aber wohl kaum über Nacht wegzaubern.
    Genau das ist der Punkt: Bei 6,3 Milliarden Dollar reicht es nicht, nur auf den BNB-Kurs zu schauen. Dass Stablecoins eingefroren werden konnten, während die TRX-Bestände weiter beweglich bleiben, zeigt doch, wie schnell aus einem Sicherheitsvorfall echter Verkaufsdruck werden kann. Proposal 108 mag technisch sinnvoll sein, aber den Markt dürfte am Ende eher interessieren, ob die bekannten Wallets weiter TRX abladen.

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