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    Blockchain-News: DTCC, Robinhood und Südkorea treiben Tokenisierung voran, Advanced Blockchain fällt

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
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    Der Kryptomarkt zeigt 2026 zwei Gesichter: Während institutionelle Akteure Blockchain-Technologie in echte Finanzprozesse integrieren, steigt die Spekulation bei Memecoins. Gleichzeitig gerät die Aktie von Advanced Blockchain unter Druck und fällt um 10,53 Prozent auf 1,19 Euro.
    Ein wichtiger Praxistest kommt von der DTCC: Gemeinsam mit mehr als zwei Dutzend Finanzinstituten wurden tokenisierte Aktien, ETFs und US-Staatsanleihen erstmals in einer Live-Produktionsumgebung gehandelt. Die digitalen Abbilder sollen dieselben Eigentums-, Dividenden- und Stimmrechte wie die ursprünglichen Wertpapiere behalten.
    Auch Südkorea baut seine Blockchain-Strategie aus. Virtuelle Währungen sollen künftig als nationale Vermögenswerte gelten, 2027 ist ein Pilotprojekt für tokenisierte Staatsanleihen geplant. Ab dem 4. Februar 2027 könnten Blockchain-Register unter bestimmten Voraussetzungen offiziell als Wertpapierregister anerkannt werden.
    Robinhood startete mit der Robinhood Chain ein eigenes Ethereum-Layer-2-Netzwerk für 28 Millionen Nutzer. Obwohl die Plattform ursprünglich auf die Tokenisierung realer Vermögenswerte ausgerichtet war, treiben bislang vor allem Memecoins das Handelsvolumen an, das binnen neun Tagen auf mehr als 500 Millionen US-Dollar stieg.
    Der spekulative Boom birgt jedoch hohe Risiken: Beim TRUMP-Memecoin verloren laut Analyse fast eine Million Käufer insgesamt 3,81 Milliarden US-Dollar. Parallel arbeiten Cantor Fitzgerald und Securitize an blockchainbasierten IPOs. Die Richtung ist klar: Nachhaltiger Wert dürfte vor allem durch regulierte Anwendungen, tokenisierte Wertpapiere und effizientere Finanzprozesse entstehen, nicht durch kurzfristige Hypes.

    Der Kryptomarkt steht zwischen massivem Verkaufsdruck, spekulativen Memecoins und einem tiefgreifenden Umbau der Finanzinfrastruktur. Während die Aktie von Advanced Blockchain einbricht, setzen DTCC, Robinhood und Cantor Fitzgerald auf tokenisierte Wertpapiere und neue Blockchain-Netzwerke. Zugleich verschärfen Südkorea und internationale Regulierer die rechtlichen Rahmenbedingungen. Der Pressespiegel zeigt, wo sich im Jahr 2026 echte Anwendungschancen eröffnen – und wo erhebliche Risiken lauern.

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    Advanced Blockchain unter Verkaufsdruck – Aktie fällt auf 1,19 €

    Die Aktie der Advanced Blockchain AG ist am heutigen Handelstag deutlich unter Druck geraten. Wie Börse Express berichtet, fiel der Kurs um 10,53 % auf 1,19 €.

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    Damit lag der Wert unter dem Schlusskurs vom Dienstag bei 1,33 €. Zugleich wurde ein Abstand von 45,23 % zum 200-Tage-Durchschnitt von 2,17 € ausgewiesen. Das 52-Wochen-Tief von 0,99 € hatte die Aktie am 06. Juli 2026 erreicht, während das 52-Wochen-Hoch von 3,47 € im Oktober 2025 markiert worden war. Vom damaligen Hoch ist der Kurs laut Bericht 65,71 % entfernt.

    Der Kursrückgang fällt in eine Phase, in der das Unternehmen seine interne Transformation und eine umfassende Bilanzbereinigung vorantreibt. Berichte vom 12. Juli 2026 zielten laut Börse Express auf eine effizientere Aufstellung für künftige Branchentrends; am 15. Juli 2026 seien Fortschritte bei diesem Umbau erneut bestätigt worden.

    Gleichzeitig bleibt das Marktumfeld im Blockchain-Sektor von technologischen Entwicklungen und regulatorischen Veränderungen geprägt. Als Beispiel nennt der Bericht die Ankündigung der BNB Chain, eine eigene KI-Blockchain zu starten.

    Trotz des Kursrückgangs stufte GBC Research die Aktie am 15. Juli 2026 weiterhin mit „Kaufen“ ein. Die Analysten bewerten damit nach Darstellung von Börse Express das langfristige Potenzial der neuen Strategie und der laufenden Transformation positiv.

    „Kaufen“

    Auch die Entwicklung am Kryptomarkt wird im Bericht als Einflussfaktor für Unternehmen aus dem Blockchain-Bereich beschrieben. Bitcoin überschritt am 14. Juli 2026 die Marke von 64.000 Dollar, während bei Ethereum drei rote Quartale in Folge erwähnt werden. Zugleich habe Ethereum zuletzt positive Zuflüsse bei entsprechenden ETFs verzeichnet.

    Zusätzlich verweist Börse Express auf regulatorische Meilensteine wie die Mitte Juli thematisierte MiCA-Lizenzierung für XRP. Großinvestoren sollen innerhalb von zwei Wochen rund 270.000 Einheiten Bitcoin gekauft haben, was trotz eines Kursstands deutlich unter dem Allzeithoch als Hinweis auf anhaltendes institutionelles Interesse eingeordnet wird.

    Zusammenfassung: Advanced Blockchain steht trotz bestätigter Transformationsfortschritte und eines „Kaufen“-Votums von GBC Research unter erheblichem Kursdruck. Der aktuelle Kurs beträgt 1,19 €, der Tagesverlust 10,53 %.

    DTCC wickelt erstmals Live-Geschäfte mit tokenisierten Wertpapieren ab

    Die Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC) hat ihre ersten Live-Produktionsgeschäfte mit tokenisierten Wertpapieren abgewickelt. CoinDesk bezeichnet den Schritt als einen der bedeutendsten Praxistests der Blockchain-Technologie im traditionellen Finanzwesen.

    An der bislang größten Produktions-Tokenisierungsinitiative der DTCC nahmen mehr als zwei Dutzend bedeutende Finanzinstitute teil. Genannt werden unter anderem JPMorgan Chase, Goldman Sachs, BlackRock und Vanguard sowie weitere Technologieanbieter.

    Die Geschäfte umfassten tokenisierte Aktien, börsengehandelte Fonds und US-Staatsanleihen. Zum Einsatz kamen unter anderem Sicherheitenübertragungen, Repo-Geschäfte, Margenbewegungen, Wertpapierhandel und Vermögensübertragungen.

    Im Unterschied zu früheren Pilotprojekten fanden die Transaktionen in einer Live-Produktionsumgebung statt. Verwendet wurden Vermögenswerte, die bereits bei The Depository Trust Company, dem zentralen Wertpapierverwahrer der DTCC, gehalten werden.

    Die DTCC verwahrt laut CoinDesk Wertpapiere im Wert von über 114 Billionen US-Dollar. Ihr Modell sieht vor, bestehende Wertpapiere in blockchainbasierte „digitale Zwillinge“ umzuwandeln, ohne die Eigentumsverhältnisse zu verändern. Die tokenisierten Darstellungen sollen dieselben rechtlichen Eigentums-, Dividenden- und Stimmrechtsansprüche wie die zugrunde liegenden Vermögenswerte behalten.

    Damit unterscheidet sich der Ansatz von tokenisierten Aktienangeboten bestimmter Krypto-Plattformen, bei denen sogenannte Wrapper den Aktienkurs abbilden, den Anlegern jedoch nicht zwingend die gesetzlichen Rechte des zugrunde liegenden Aktienbesitzes gewähren.

    Während der Veranstaltung wandelte JPMorgan Bestände des Invesco QQQ Trust ETF in tokenisierte Vermögenswerte um. Die tokenisierten Sicherheiten wurden anschließend genutzt, um Marginanforderungen der zentralen Gegenpartei bei der CME Group zu erfüllen. Außerdem verarbeitete die DTCC tokenisierte Transaktionen mit Staatsanleihen, Aktienhandel und Sicherheitenpfandrechte; auch der SPDR S&P 500 ETF Trust wurde während der Veranstaltung tokenisiert.

    Ein Teil der Transaktionen wurde auf Hyperledger Besu abgewickelt. Weitere Geschäfte nutzten das Canton Network, das für regulierte Finanzmärkte entwickelt wurde und Datenschutz sowie den Datenaustausch mit genehmigten Teilnehmern ermöglichen soll.

    „Dies bestätigt, dass es möglich ist. Es zeigt jedoch nicht, dass eine Nachfrage besteht.“

    Mit dieser Aussage warnte Mark Wendland, CEO von Canton Strategic Holdings, laut CoinDesk davor, den Pilotversuch mit einer sofortigen branchenweiten Einführung gleichzusetzen. Die DTCC plant dennoch, ihren Tokenisierungsdienst im Oktober breiter einzuführen. Berechtigte Teilnehmer sollen dann bestimmte Wertpapiere in blockchainbasierte Darstellungen für den Produktionseinsatz umwandeln können.

    Zusammenfassung: Die DTCC hat mit mehr als zwei Dutzend Finanzinstituten tokenisierte Aktien, ETFs und US-Staatsanleihen in einer Live-Produktionsumgebung gehandelt. Der geplante breitere Start des Tokenisierungsdienstes ist für Oktober vorgesehen.

    Südkorea plant neue Regeln für Kryptowährungen und tokenisierte Staatsanleihen

    Südkorea will sein Nationales Vermögensgesetz aus dem Jahr 1950 überarbeiten. Wie CoinDesk berichtet, sollen virtuelle Währungen und geistiges Eigentum künftig als nationale Vermögenswerte klassifiziert werden.

    Die Regierung veröffentlichte am Mittwoch eine entsprechende Roadmap zur Modernisierung der Verwaltung staatseigener Vermögenswerte. Der Vorschlag sieht einen umfassenderen rechtlichen Rahmen für die Verwaltung dieser Vermögenswerte vor.

    Darüber hinaus bekräftigte die Regierung ihre Absicht, im Jahr 2027 ein Pilotprogramm für tokenisierte Staatsanleihen zu starten. Blockchain-Technologie soll dabei dazu beitragen, Transaktionskosten zu senken und Überweisungen zu beschleunigen.

    Die Behörden prüfen außerdem die Tokenisierung staatseigener Immobilien. Dadurch sollen Privatanleger an den Investitionserträgen staatseigener Immobilien teilhaben können.

    Das geplante Pilotprogramm für tokenisierte Staatsanleihen soll mit der Infrastruktur der digitalen Zentralbankwährung der Bank von Korea verbunden werden. Zudem will die Regierung die Interoperabilität zwischen dem Blockchain-Netzwerk der Zentralbank und anderen Distributed-Ledger-Plattformen untersuchen.

    Die Vorhaben knüpfen an weitere Blockchain-Projekte der südkoreanischen Behörden an. Das Finanzministerium hatte Anfang 2026 angekündigt, tokenisierte Einlagen für Regierungsausgaben im vierten Quartal zu testen. Die Bank von Korea hat zudem bereits Versuche mit kommerziellen Banken zu ihrer digitalen Zentralbankwährung gestartet.

    Rechtsänderungen des Kapitalmarktgesetzes und des Elektronengesetzes sollen am 4. Februar 2027 in Kraft treten. Dann sollen blockchainbasierte Registersysteme formal als Wertpapierregister anerkannt werden.

    Zusammenfassung: Südkorea will virtuelle Währungen in die nationale Vermögensdefinition aufnehmen und 2027 tokenisierte Staatsanleihen testen. Ab dem 4. Februar 2027 sollen Blockchain-Register unter bestimmten gesetzlichen Rahmenbedingungen als Wertpapierregister anerkannt werden.

    Robinhood startet eigene Ethereum-Layer-2-Blockchain

    Robinhood hat am 1. Juli die „Robinhood Chain“ gestartet. Laut aktien.news handelt es sich um ein Ethereum-Layer-2-Netzwerk für 28 Millionen Nutzer weltweit.

    Weitere Details zur technischen Ausgestaltung oder zu konkreten Anwendungen enthält der vorliegende Beitrag von aktien.news nicht. Als zentrale Information wird der Start der eigenen Blockchain und ihre Ausrichtung auf die Nutzerbasis von Robinhood genannt.

    Zusammenfassung: Robinhood startete am 1. Juli die „Robinhood Chain“, ein Ethereum-Layer-2-Netzwerk für 28 Millionen Nutzer weltweit.

    Memecoins dominieren Robinhoods zunächst auf RWA ausgerichtete Chain

    Die neue Blockchain-Infrastruktur von Robinhood wird laut Mares Media bislang stärker von spekulativen Memecoins als von der ursprünglich geplanten Tokenisierung von Sachwerten geprägt. Die Layer-2-Blockchain auf Ethereum war Anfang Juli 2026 zunächst mit einem Fokus auf Real-World Assets gestartet.

    Innerhalb von neun Tagen stieg das Handelsvolumen dem Bericht zufolge von 200.000 US-Dollar auf über 500 Millionen US-Dollar. Als wesentlicher Treiber wird der Handel mit Memecoins genannt.

    Besondere Aufmerksamkeit erhielt „Cash Cat“. Der Memecoin erreichte rasch eine Marktkapitalisierung von rund 150 Millionen US-Dollar. Der Name spielt laut Mares Media auf den ursprünglichen Firmennamen von Robinhood an.

    Robinhoods Senior Vice President für Krypto, Johann Kerbrat, habe weiterhin die strategische Ausrichtung auf eine RWA-Infrastruktur betont. CEO Vlad Tenev kommentierte die Entwicklung auf X mit den Worten:

    „While we’re building Robinhood Chain to be the best chain for RWA… it works great for memes, too.“

    Mares Media ordnet die Entwicklung in Robinhoods frühere Erfahrungen mit Memecoins ein. Bereits 2021 habe das Unternehmen vom Dogecoin-Handel profitiert. Memecoins könnten demnach Aufmerksamkeit und Liquidität in neue Blockchain-Ökosysteme lenken, auch wenn sie nicht deren ursprünglicher Anwendungsfall sind.

    Hohe Verluste beim $TRUMP-Memecoin

    Der Beitrag von Mares Media verweist zugleich auf die Risiken des Memecoin-Handels. Eine Analyse von Nansen ergab demnach, dass fast eine Million Käufer bis Ende Juni 2026 Verluste von insgesamt 3,81 Milliarden US-Dollar verzeichneten.

    Der $TRUMP-Coin büßte laut Bericht fast 97% seines Höchstwertes ein. Die Entwicklung wird als Beispiel dafür angeführt, dass die breite Masse der Kleinanleger erhebliche Verluste erleiden kann, während nur wenige frühe Anleger große Gewinne realisieren.

    Die Transparenz der Blockchain ermöglicht laut Mares Media eine genaue Analyse der Verteilung von Gewinnen und Verlusten. Daraus leitet der Beitrag die Bedeutung einer fundierten Risikobewertung im Krypto-Bereich ab.

    Zusammenfassung: Robinhoods neue Chain erreichte innerhalb von neun Tagen ein Handelsvolumen von über 500 Millionen US-Dollar, wobei Memecoins eine zentrale Rolle spielten. Gleichzeitig zeigt der $TRUMP-Memecoin mit Verlusten von insgesamt 3,81 Milliarden US-Dollar bei fast einer Million Käufern die Risiken spekulativer Token.

    Institutionelle Tokenisierung und neue Blockchain-Infrastruktur

    Abseits des Memecoin-Handels beschreibt Mares Media die zunehmende institutionelle Nutzung von Real-World Assets. Unternehmen wie Asseto hätten 13 RWA-Produkte mit einem Volumen von über 500 Millionen US-Dollar implementiert.

    Auch Infrastrukturanbieter wie Talos beschäftigen sich dem Bericht zufolge mit tokenisierten Aktieninstrumenten und deren Auswirkungen auf Liquidität und Handel. Bitget Universal Exchange habe sein Handels-Framework aktualisiert und biete Zugang zu über 2 Millionen Krypto-Token sowie 500+ tokenisierten Aktien, ETFs, Rohstoffen und Edelmetallen.

    Bei der technischen Infrastruktur hebt Mares Media ein Upgrade der Polygon Chain hervor. Dieses ermögliche 5.000 Zahlungstransaktionen pro Sekunde bei stabilen Gebühren.

    Die Entwicklung wird insbesondere im Zusammenhang mit Stablecoin-Zahlungen und internationalen Transaktionen eingeordnet. Als Beispiel nennt der Beitrag die Integration von Stripe für USDC-Zahlungen.

    Auch tokenisiertes Gold wird als möglicher Anwendungsbereich genannt. Digitale Goldprodukte könnten 24/7-Handel und höhere Liquidität ermöglichen. Kurt Hemecker von Gold Token SA sieht laut Mares Media langfristig das Potenzial, dass tokenisiertes Gold als High-Quality Liquid Asset anerkannt wird.

    Parallel dazu verweist der Beitrag auf regulatorische Entwicklungen. MiCA sei in der EU seit Dezember 2024 vollständig in Kraft; außerdem biete das DLT Pilot Regime Sandbox-Umgebungen. In den USA arbeite die SEC an der Integration tokenisierter Wertpapiere in bestehende Rahmenwerke.

    Zusammenfassung: Neben spekulativen Memecoins wächst die institutionelle Nutzung tokenisierter Vermögenswerte. Mares Media nennt 13 RWA-Produkte mit einem Volumen von über 500 Millionen US-Dollar, 5.000 Zahlungstransaktionen pro Sekunde bei Polygon sowie zunehmende regulatorische Aktivitäten in der EU und den USA.

    Cantor Fitzgerald und Securitize planen blockchainbasierte IPOs

    Cantor Fitzgerald und der Broker-Dealer Securitize wollen Börsengänge durch Tokenisierung und Blockchain-Technologie modernisieren. CoinDesk berichtet, dass börsennotierte Unternehmen dadurch Kapital onchain beschaffen und tokenisierte Wertpapiere ausgeben können sollen.

    Cantor bringt seine Kompetenzen in den Bereichen Eigenkapitalmärkte und Handel ein. Securitize stellt die Infrastruktur für die Ausgabe, Verteilung und Verwaltung der tokenisierten Wertpapiere bereit.

    Die Zusammenarbeit soll Unternehmen ermöglichen, Wertpapiere innerhalb der bestehenden Rahmenbedingungen traditioneller Kapitalmärkte onchain auszugeben. Dabei sollen operative Effizienz und Eigentumsaufzeichnungen modernisiert werden.

    Nach Angaben von Securitize geht es nicht nur um tokenisierte Fonds oder den Sekundärhandel. Die Blockchain-Infrastruktur soll direkt auf IPOs und Folgeangebote ausgeweitet werden.

    Der Ansatz sieht vor, dass der Token das tatsächliche Wertpapier repräsentiert. Laut Securitize soll es sich nicht um einen Wrapper, ein SPV oder eine synthetische Abbildung handeln; die Tokenisierung soll vielmehr Teil des Emissionsprozesses sein.

    „Diese Partnerschaft vereint die erforderlichen Fähigkeiten, um die Kapitalbildung onchain innerhalb bestehender regulatorischer Rahmenbedingungen zu unterstützen.“

    Dieses Ziel formulierte Carlos Domingo, Mitgründer und CEO von Securitize, laut CoinDesk. Er bezeichnete die Zusammenarbeit als weiteren Schritt hin zu einer Zukunft, in der digitale Wertpapiere fester Bestandteil der Kapitalmärkte werden.

    „Die Tokenisierung wird zunehmend Teil der etablierten Kapitalmärkte.“

    Pascal Bandelier, Co-CEO und Global Head of Equities bei Cantor, erklärte, die Partnerschaft übertrage die Strenge der traditionellen Eigenkapitalmärkte auf die On-Chain-Abwicklung und -Verteilung. Dadurch entstünden neue Möglichkeiten für Kunden, Kapital zu beschaffen und darauf zuzugreifen.

    Die Initiative steht laut CoinDesk im Zusammenhang mit weiteren Tokenisierungsprojekten etablierter Finanzmarktakteure. In derselben Woche hatte die DTCC Pläne zur Tokenisierung von Aktien mit Partnern wie JPMorgan, Goldman Sachs, BlackRock und Vanguard angekündigt.

    Zusammenfassung: Cantor Fitzgerald übernimmt Aufgaben in den Bereichen Eigenkapitalmärkte und Handel, während Securitize die Tokenisierungsinfrastruktur bereitstellt. Ziel ist es, IPOs und Folgeangebote innerhalb bestehender regulatorischer Rahmenbedingungen onchain abzuwickeln.

    Einschätzung der Redaktion

    Die zentrale Entwicklung ist die zunehmende Verschiebung von Blockchain-Anwendungen aus dem Experimentierstadium in regulierte Finanzmarktprozesse. Live-Transaktionen, tokenisierte Staatsanleihen und blockchainbasierte IPOs zeigen, dass die Technologie vor allem dort an Relevanz gewinnt, wo sie Abwicklung, Eigentumsnachweise und Sicherheiten effizienter machen kann.

    Gleichzeitig bleibt die Marktreife uneinheitlich: Institutionelle Projekte schaffen belastbare Infrastruktur, während Memecoin-Aktivität weiterhin hohe Aufmerksamkeit, aber auch erhebliche Verlustrisiken erzeugt. Für Unternehmen wie Advanced Blockchain bedeutet das, dass technologische Nähe zum Sektor allein nicht genügt. Entscheidend werden nachweisbare Umsätze, klare regulatorische Einordnung und eine tragfähige Umsetzung der angekündigten Transformation sein.

    Infobox: Die langfristige Bedeutung der Blockchain wächst, doch nachhaltiger Wert entsteht voraussichtlich primär durch regulierte Anwendungen und nicht durch kurzfristige Spekulation.

    Quellen:

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    Was hier gerade passiert, finde ich deutlich spannender als der nächste Hype um irgendeinen Coin. Dass die DTCC echte Geschäfte mit tokenisierten Aktien, ETFs und Staatsanleihen abwickelt, ist schon eine andere Hausnummer als ein Pilotprojekt auf irgendeiner Konferenz. Trotzdem gefällt mir der Hinweis, dass technische Machbarkeit noch lange keine echte Nachfrage bedeutet. Genau da wird sich meiner Meinung nach entscheiden, ob Tokenisierung wirklich bleibt oder nur das neue Buzzword der Finanzbranche ist.

    Bei Robinhood sieht man ja gerade die andere Seite ziemlich deutlich: Eigentlich soll die Chain für Real-World-Assets stehen, am Ende handeln die Leute erstmal Memecoins. Das ist einerseits logisch, weil Spekulation schnell Volumen und Aufmerksamkeit bringt. Andererseits sagt ein hohes Handelsvolumen allein überhaupt nichts über nachhaltigen Nutzen aus. Wenn fast eine Million Käufer beim TRUMP-Coin Milliarden verlieren, sollte das eigentlich jedem zeigen, wie gefährlich diese Dynamik ist. Transparenz auf der Blockchain hilft zwar bei der Analyse, verhindert aber offenbar keine Verluste.

    Die Pläne von Cantor und Securitize für tokenisierte IPOs finde ich grundsätzlich viel interessanter. Wenn der Token tatsächlich das echte Wertpapier mit den entsprechenden Rechten abbildet und nicht nur irgendein Kurs-Wrapper ist, könnte das bei Abwicklung, Handel und Eigentumsnachweisen einiges vereinfachen. Aber auch hier wird es am Ende auf die rechtliche Anerkennung und die praktische Nutzung ankommen. Niemand braucht zehn verschiedene Netzwerke, Wallets und Zugangssysteme, nur um eine Aktie digital zu halten.

    Südkorea geht mit den geplanten Staatsanleihen ebenfalls einen bemerkenswerten Schritt. Gerade bei staatlichen Papieren könnten schnellere Überweisungen und geringere Kosten einen echten Mehrwert bringen. Die Verbindung mit einer digitalen Zentralbankwährung klingt allerdings auch nach einem ziemlich komplexen Projekt, vor allem wenn verschiedene Blockchain-Systeme miteinander kommunizieren sollen. Da bin ich gespannt, ob am Ende wirklich offene Standards entstehen oder wieder viele Insellösungen.

    Bei Advanced Blockchain wäre ich trotz des Kaufvotums vorsichtig. Ein Kurs von 1,19 Euro und mehr als 45 Prozent Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt sind kein kleines Warnsignal. Eine Transformation und Bilanzbereinigung können langfristig sinnvoll sein, ersetzen aber keine nachweisbaren Umsätze und Gewinne. Gerade in diesem Sektor werden große Zukunftschancen schnell eingepreist, während die Risiken gern kleingeredet werden. Für mich wäre deshalb entscheidend, was das Unternehmen konkret verdient und nicht, wie oft das Wort Blockchain in den Mitteilungen auftaucht.

    Unterm Strich scheint sich die Branche tatsächlich zu teilen: Auf der einen Seite Memecoins und kurzfristige Zockerei, auf der anderen Seite ziemlich nüchterne Infrastruktur für Wertpapiere und Zahlungen. Der zweite Bereich hat wahrscheinlich weniger Glamour, könnte aber langfristig der wichtigere sein. Die eigentliche Revolution findet dann vermutlich nicht in der Werbung statt, sondern irgendwo im Hintergrund bei Clearing, Sicherheiten und Wertpapierregistern. Klingt langweilig, ist aber vielleicht genau das Zeichen, dass die Technologie langsam erwachsen wird.

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    Zusammenfassung des Artikels

    Der Kryptomarkt bleibt angespannt, während Advanced Blockchain unter Verkaufsdruck steht und Regulierer neue Vorgaben planen. Zugleich treiben DTCC, Südkorea und Robinhood die Tokenisierung von Wertpapieren und Blockchain-Infrastruktur voran.

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