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Bitcoin steht zwischen neuem Kaufsignal, ambitionierten Kursprognosen und möglichen Rückschlagrisiken. Während Experten die Annäherung an Gold und eine breitere Krypto-Rally erwarten, sorgen geplante Steuerregeln und ein aktueller Kursrückgang für zusätzliche Spannung.
Bitcoin zwischen Kaufsignal, Steuerplänen und Rückschlagrisiken
„Golden Cross“ entfacht Bitcoin-Fantasie bis 270.000 Dollar
Beim Bitcoin ist laut WELT ein „Goldenes Kreuz“ aufgetaucht. Dabei hat der 50-Tage-Trend den 200-Tage-Trend nach oben durchbrochen – ein charttechnisches Kaufsignal, auf das die Kryptoszene gewartet habe.
Die Entwicklung kommt nach Monaten, in denen Anleger Geld aus US-Bitcoin-ETFs abzogen und das Fondsvermögen deutlich schrumpfte. Mit dem neuen Signal steigen laut WELT auch die Kursziele rasant; im Raum steht eine „270.000-Dollar-Fantasie“.
Zusammenfassung: WELT berichtet über ein charttechnisches Kaufsignal und deutlich steigende Bitcoin-Kursziele.
Bundesregierung plant Besteuerung neuer Krypto-Gewinne ab 2028
Die Bundesregierung plant laut WELT eine Steuer auf neue Krypto-Gewinne ab 2028. Bitcoin und Ethereum sollen demnach wie Aktien besteuert werden.
Gleichzeitig sollen Altbestände umfassend geschützt bleiben. Die geplanten Änderungen betreffen laut WELT Anleger in Bitcoin, Ether und weiteren Kryptowährungen.
Zusammenfassung: Ab 2028 sollen neue Krypto-Gewinne nach den von WELT beschriebenen Regierungsplänen besteuert werden, während Altbestände geschützt bleiben sollen.
Changpeng Zhao erwartet Bitcoin-Wachstumsschub und Annäherung an Gold
Changpeng Zhao, Binance-Mitgründer und auch als CZ bekannt, sieht Bitcoin laut finanzen.net bereits in wenigen Jahren wertvoller als Gold. Auf der Bitcoin Asia 2026 in Hongkong erklärte er, dass der Wettlauf zwischen Bitcoin und Gold aus seiner Sicht so gut wie entschieden sei.
Zhao beziffert den aktuellen Marktwert-Abstand zu Gold auf das Zehnfache. Das Erreichen der Marke von 1 Million US-Dollar pro Bitcoin hält er weit vor dem 25-Jahres-Horizont für realistisch, womöglich bereits im nächsten Bullrun.
Für Zhao ist die Frage, ob Bitcoin als strategische Reserve für Staaten wichtiger als Gold wird, keine Frage des „Ob“, sondern des „Wann“. Große Länder benötigten für einen solchen Wechsel zwar viele Jahre, weil bestehende Mechanismen zur Bewertung und Verwahrung von Gold durch Krypto-Strukturen ersetzt werden müssten.
Als Wachstumstreiber nennt Zhao tokenisierte Wertpapiere, den Zahlungsverkehr, Stablecoins und KI-Agenten. In den kommenden zehn Jahren dürfte das Wachstum tokenisierter Wertpapiere auf Kryptoplattformen weiter an Fahrt gewinnen; zudem könnten führende KI-Unternehmen eigene Utility-Tokens zur Finanzierung von Rechenzentren herausgeben.
Für staatliche Kryptoreserven empfiehlt Zhao keine reine Bitcoin-Position. Stattdessen sollten sich Länder an den fünf größten Kryptowährungen nach Marktwert orientieren und diese ohne Stablecoins entsprechend ihrer Marktkapitalisierung gewichten. In der Praxis führe das meist zu einer Bitcoin-Quote von etwas mehr als 50 Prozent sowie zu Positionen wie Ethereum und BNB.
„Für ihn ist das keine Frage des Ob, sondern des Wann.“
Zusammenfassung: finanzen.net berichtet über Zhaos Prognose eines möglichen Bitcoin-Werts von 1 Million US-Dollar sowie über seinen Vorschlag, staatliche Reserven auf die fünf größten Kryptowährungen zu verteilen.
Neue Rally gewinnt an Breite, bleibt aber anfällig
Bitcoin hat sich laut Onvista nach dem kräftigen Ausbruch im August charttechnisch deutlich stabilisiert. Der Kurs konnte eine zentrale Widerstandszone zurückerobern, während der 50-Tage-Trend den 200-Tage-Trend in einem Golden Cross nach oben durchbrach.
Auch der breitere Kryptomarkt zieht demnach nach. Mehrere große Altcoins zeigen erstmals seit längerer Zeit wieder klare Ausbruchssignale, wodurch die Frage aufkommt, ob bereits ein neuer Krypto-Aufwärtstrend begonnen hat oder die Rally anfällig für einen erneuten Rückschlag bleibt.
Nach Darstellung von Onvista hat sich auch das fundamentale Umfeld verbessert. Die Bitcoin-ETF-Flows seien seit August wieder deutlich positiv, die institutionelle Nachfrage nehme zu und der sogenannte Debasement-Trade rücke angesichts hoher Staatsverschuldung und zunehmender Spannungen an den globalen Anleihemärkten erneut in den Fokus.
Als kurzfristig wichtige Termine nennt Onvista neue US-Inflationsdaten, die nächste Fed-Sitzung und eine Abstimmung zum Clarity-Act. Im Mittelpunkt der Analyse stehen neben Bitcoin unter anderem Ethereum, Solana, Hyperliquid, Chainlink, Uniswap, Robinhood, Circle, Coinbase, Strategy und Zcash.
- Positive Signale: Rückeroberung einer zentralen Widerstandszone, Golden Cross, positive Bitcoin-ETF-Flows und zunehmende institutionelle Nachfrage.
- Risiken: Möglicher erneuter Rückschlag sowie anstehende US-Inflationsdaten, die nächste Fed-Sitzung und die Abstimmung zum Clarity-Act.
Zusammenfassung: Onvista sieht charttechnische und fundamentale Verbesserungen, betont aber die Anfälligkeit der neuen Rally und die Bedeutung bevorstehender Termine.
n-tv meldet fallenden Bitcoin
n-tv.de fasst die aktuelle Marktbewegung unter der Überschrift „Der Börsen-Tag: Bitcoin fällt“ zusammen. Die Meldung ordnet den Bitcoin damit in den laufenden Börsen-Tag ein.
Weitere konkrete Kursdaten oder zusätzliche Angaben zur Höhe des Rückgangs enthält der vorliegende Inhalt von n-tv.de nicht.
Zusammenfassung: n-tv.de berichtet über einen fallenden Bitcoin, ohne im vorliegenden Text eine konkrete Kursveränderung zu nennen.
Einschätzung der Redaktion
Die Signale sind widersprüchlich: Charttechnik und institutionelles Interesse sprechen für weiteres Aufwärtspotenzial, während Steuerpläne, makroökonomische Termine und die nach wie vor hohe Volatilität die Rally jederzeit bremsen können. Besonders weitreichende Prognosen wie 1 Million US-Dollar oder 270.000 Dollar sind daher eher als Ausdruck von Markterwartungen denn als belastbare Orientierung zu bewerten. Politisch würde eine Besteuerung neuer Krypto-Gewinne ab 2028 zudem die Attraktivität des Standorts und das Anlegerverhalten beeinflussen.
Kernaussage: Bitcoin bleibt strukturell interessant, ist kurzfristig aber stark von Liquidität, Regulierung und Anlegerstimmung abhängig.
Quellen:
- Das „Goldene Kreuz“ ist aufgetaucht – beim Bitcoin herrscht jetzt 270.000-Dollar-Fantasie
- Krypto: Ende der Steuerfreiheit – Das plant der Bund für Bitcoin, Ethereum und Co.
- Wird Gold überholt? Warum Changpeng Zhao Bitcoin vor einem extremen Wachstumsschub sieht
- Bitcoin und Krypto-Aktien: Wie belastbar ist die neue Rally?
- Der Börsen-Tag: Bitcoin fällt
- Bitcoin-Analyst nennt unangenehmen Grund, warum das Interesse an Krypto nicht zurückkehrt



















