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Die Blockchain-Branche gewinnt auf mehreren Ebenen an Dynamik: Robinhood erzielt mit seiner eigenen Chain Millionenumsätze, OpenReserve strebt den Einstieg ins regulierte Bankgeschäft an und die UN arbeitet an globalen Regeln für digitale Vermögenswerte. Gleichzeitig wachsen DEX-Märkte rasant, während Swift, FAB und Citi die Blockchain im internationalen Zahlungsverkehr erproben. Der Pressespiegel zeigt, wie schnell sich Krypto-Infrastruktur, Regulierung und institutionelle Nutzung weiterentwickeln.
Robinhood: Eigene Blockchain erzielt Netzwerkeinnahmen von mehr als 3,8 Millionen Dollar
Die Aktie von Robinhood Markets legte laut Der Aktionär am Donnerstag um 15 Prozent zu. Als wesentlichen Grund nennt die Quelle einen neuen Meilenstein der unternehmenseigenen Layer-2-Blockchain Robinhood Chain.
Am 1. September erzielte das Netzwerk Netzwerkeinnahmen von mehr als 3,8 Millionen Dollar. Die Daten stammen von der Blockchain-Analyseplattform Messari. Damit belegte die Robinhood Chain an diesem Tag weltweit den ersten Platz unter allen Blockchain-Netzwerken. Mit rund 38 Prozent entfiel zudem mehr als ein Drittel der gesamten Netzwerkeinnahmen auf das Robinhood-Netzwerk.
Der Erfolg unterstreicht nach Darstellung der Quelle die wachsende Bedeutung von Blockchain-Anwendungen für Robinhood. Die Handelsplattform entwickelt sich demnach von einem klassischen Broker zu einer breiter aufgestellten Finanzplattform, auf der Kunden neben Aktien und Kryptowährungen auch weitere digitale und tokenisierte Vermögenswerte handeln können.
Als Differenzierungsmerkmal gegenüber anderen Fintech-Unternehmen und Brokern mit Krypto-Bezug hebt Der Aktionär das eigene Netzwerk sowie die bereits etablierte Kundenbasis hervor. Auch Wettbewerber profitieren zwar vom wieder erwachten Interesse an tokenisierten Vermögenswerten und On-Chain-Handelsinfrastrukturen, Robinhood verfüge jedoch zusätzlich über eine eigene Blockchain.
Begleitet wird die Entwicklung von positiveren Analystenstimmen. Morgan Stanley stufte die Aktie laut Quelle von „Equal Weight“ auf „Overweight“ hoch und erhöhte das Kursziel von 124 auf 150 Dollar. Piper Sandler hob das Kursziel von 135 auf 145 Dollar an.
Piper Sandler verwies außerdem auf die bevorstehende NFL- und NCAA-Football-Saison als kurzfristigen Katalysator. Diese könnte das Handelsvolumen auf den Prognosemärkten von Robinhood weiter ankurbeln.
Der Aktionär beschreibt Robinhoods Wachstum inzwischen als auf mehrere Säulen gestützt. Neben dem klassischen Wertpapierhandel gewinnen Prognosemärkte, Krypto-Angebote und die eigene Blockchain an Bedeutung. Die Bewertung sei zwar ambitioniert, die Dynamik bei neuen Produkten und die zunehmende Unterstützung durch Analysten sprächen jedoch für weiter steigende Kurse.
Robinhood ist laut Quelle eine laufende AKTIONÄR-Empfehlung und Bestandteil des Musterdepots. Seit der Aufnahme stehe ein Plus von 334 Prozent zu Buche. Nach dem Kurssprung seien Rücksetzer jederzeit möglich, die Investmentstory und das Chartbild würden jedoch als intakt beziehungsweise bullisch beschrieben.
„Wir haben den Weg über die Nationalbank bewusst gewählt“, sagte Dee Choubey, Mitgründer und CEO von OpenReserve, laut CoinDesk. „Aufsicht, Sicherheit und Solidität, Compliance und Kundenvertrauen sind keine Einschränkungen für das, was wir aufbauen; sie sind die Grundlage davon.“
Infobox – Der Aktionär: Robinhood Chain erzielte am 1. September Netzwerkeinnahmen von mehr als 3,8 Millionen Dollar, erreichte rund 38 Prozent der gesamten Netzwerkeinnahmen und belegte weltweit den ersten Platz unter allen Blockchain-Netzwerken. Morgan Stanley erhöhte das Kursziel von 124 auf 150 Dollar, Piper Sandler von 135 auf 145 Dollar.
OpenReserve erhält vorläufige Betriebserlaubnis als Blockchain-Bank
Das U.S. Office of the Comptroller of the Currency, kurz OCC, hat OpenReserve Bank laut CoinDesk eine vorläufige Charta erteilt. Die neue Blockchain-Bank wird von Investoren aus der Krypto-Welt unterstützt, darunter Andreessen Horowitz, Jump Capital und Coinbase Ventures.
OpenReserve entschied sich dem Bericht zufolge für eine vollständige Banklizenz. Das Unternehmen will als vollwertige nationale Bank mit integrierter On-Chain-Abwicklung tätig werden. Für eine dauerhafte Konzession ist allerdings noch eine endgültige Genehmigung durch die OCC erforderlich.
Das in Salt Lake City, Utah, ansässige Unternehmen wurde laut CoinDesk darauf ausgelegt, institutionelle Kunden in den Bereichen Treasury-Management, Stablecoin-Emission und tokenisierte Einlagen zu bedienen. OpenReserve erklärte außerdem, den eingehenden Vorschriften des Gesetzes zur Lenkung und Etablierung nationaler Innovationen für US-Stablecoins, GENIUS, zu entsprechen.
Zu den weiteren Unterstützern zählen Acrew, Wintermute Ventures, Clocktower, Quona, AAF Management und Zero Knowledge Ventures. OpenReserve reichte seinen Antrag bei der Bankenaufsichtsbehörde im April ein. Die OCC reagierte laut Quelle zunächst nicht auf eine Anfrage zur Bestätigung der Genehmigung der Satzung.
Die vorläufige Genehmigung steht im Zusammenhang mit einer wachsenden Zahl kryptonativer Banknamen. Nach mehreren Jahren schwieriger Beziehungen zwischen Kryptowährungsbranche und Bankensektor verfolgt die Regierung von Präsident Donald Trump einschließlich des von ihr eingesetzten OCC-Leiters Jonathan Gould das Ziel, Unternehmen für digitale Vermögenswerte in den Bereich regulierter Banken zu integrieren.
Am selben Donnerstag genehmigte die US-Behörde laut CoinDesk außerdem einen weiteren bedingten Bankcharter für das britische Fintech-Unternehmen Revolut. Revolut beabsichtigt, seine Geschäfte von Connecticut aus zu betreiben.
Infobox – CoinDesk: OpenReserve erhielt eine vorläufige Charta des OCC und strebt eine vollständige nationale Banklizenz mit integrierter On-Chain-Abwicklung an. Die Bank soll institutionelle Kunden bei Treasury-Management, Stablecoin-Emission und tokenisierten Einlagen bedienen.
XRP: Investing.com stellt historische Entwicklung und institutionelle Blockchain-Themen in den Mittelpunkt
Investing.com Deutsch beschäftigt sich mit der historischen Wertentwicklung von XRP sowie der möglichen Rolle von Blockchain-Technologie im internationalen Finanzsystem. Hätte man vor 10 Jahren 1.000 € in XRP investiert, wären daraus heute rund 221.000 € geworden, was einer Rendite von etwa 22.000 % entspräche.
Zum Vergleich nennt die Quelle Bitcoin. Dieselbe Investition hätte im gleichen Zeitraum rund 123.000 € erreicht. Zugleich wird betont, dass neben der Vergangenheit insbesondere die möglichen künftigen Entwicklungen im Fokus stehen.
Nach Darstellung von Investing.com Deutsch treiben die G20 Themen wie Blockchain, Tokenisierung, digitale Vermögenswerte, RWA, DLT und grenzüberschreitende Zahlungen voran. Die G20 repräsentieren laut Quelle rund 85 % der Weltwirtschaft.
Im Rahmen eines BIZ-TechSprint wurden Ripple und Stellar für innovative Lösungen ausgewählt. Parallel dazu gewinne der XRP Ledger durch institutionelle Entwicklungen, Tokenisierung und Stablecoins an Bedeutung.
Die Analyse behandelt außerdem Ripple, den XRP Ledger, RLUSD, Real World Assets, CBDCs sowie die Zukunft des globalen Zahlungsverkehrs. Der Beitrag weist darauf hin, dass es sich nicht um Anlageberatung handelt und die bereitgestellten Informationen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken dienen.
Infobox – Investing.com Deutsch: Aus 1.000 € in XRP vor 10 Jahren wären laut Quelle heute rund 221.000 € geworden, bei einer Rendite von etwa 22.000 %. Im Vergleich dazu hätte dieselbe Investition in Bitcoin rund 123.000 € erreicht; die G20 repräsentieren rund 85 % der Weltwirtschaft.
Vereinte Nationen richten Expertengremium für Blockchain-Recht und Regulierung ein
Die Vereinten Nationen sollen ein Legal & Regulatory Expert Council für Blockchain-Technologie erhalten. Wie Börse Express berichtet, gab das Branchenmedium BeInCrypto die Gründung des Gremiums in Kooperation mit der Government Blockchain Association am 2. September 2026 bekannt.
Der Rat soll seine Arbeit direkt im Hauptquartier der Vereinten Nationen aufnehmen. Vorgesehen ist eine zentrale Plattform für die Diskussion rechtlicher und regulatorischer Standards im Bereich der Blockchain-Technologie.
Das Gremium soll Experten aus Recht, Regulierung und Technologie zusammenführen. Ziel ist es, globale Herausforderungen im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten und dezentralen Technologien zu adressieren und zwischen staatlichen Interessen sowie Anforderungen der Privatwirtschaft zu vermitteln.
Im Rahmen der Initiative wurde außerdem der Gipfel „Future of Money, Governance & Law“ angekündigt. Die Veranstaltung ist für den Zeitraum vom 29. September bis zum 2. Oktober 2026 angesetzt und soll in Washington D.C. und New York City stattfinden.
Der viertägige Gipfel soll als erste operative Plattform des neu gegründeten Rates dienen. Im Mittelpunkt stehen die Transformation des Finanzsystems, neue Formen digitaler Regierungsführung und die Weiterentwicklung bestehender Rechtsnormen.
Als Redner wurden laut Quelle unter anderem Charles Hoskinson, Gründer von Cardano, sowie Robin Cook vom Kryptowährungsunternehmen Coinbase bestätigt. Die Beteiligung von Branchenvertretern soll eine enge Verbindung zwischen technologischen Innovatoren und regulatorischen Entscheidungsträgern fördern.
Nach Darstellung von Börse Express erfolgt die Gründung vor dem Hintergrund weltweit unterschiedlicher regulatorischer Ansätze. Der Rat könnte eine koordinierende Rolle übernehmen und zur Entwicklung einheitlicher Standards für Anlegerschutz, Geldwäscheprävention und die rechtliche Einordnung von Smart Contracts beitragen.
Infobox – Börse Express: Das Legal & Regulatory Expert Council wurde am 2. September 2026 angekündigt. Der Gipfel „Future of Money, Governance & Law“ soll vom 29. September bis zum 2. Oktober 2026 in Washington D.C. und New York City stattfinden.
DEX-Handelsvolumen steigt um das 9.000-Fache – Liquidität verteilt sich auf mehrere Netzwerke
Das Handelsvolumen auf dezentralen Börsen ist von 2019 bis 2025 laut BeInCrypto um etwa das 9.260-Fache auf einen Rekordwert von 4,7 Billionen USD gestiegen. Im Jahr 2026 schwächte sich die Aktivität dem Bericht zufolge auf 1,63 Billionen USD im bisherigen Jahresverlauf ab.
Die Entwicklung betrifft nicht nur eine einzelne Blockchain oder einen bestimmten Sektor. Liquidität verteilt sich inzwischen auf mehrere Blockchains, Protokolle und Börsen, wobei laut Quelle keine Plattform dauerhaft den besten Kurs bietet.
Der von SwapSpace veröffentlichte Bericht „State of Crypto Swaps 2026“ zeigt, dass über 90,12% der Nutzer im Jahr 2026 mit mehr als einer Blockchain interagierten. Zwischen 2022 und 2026 lag dieser Anteil zwischen 72,50% und 93,66%. Der niedrigste Stand wurde 2024 mit 72,50% erreicht, bevor der Wert 2026 auf 90,12% stieg.
Auch die Verteilung des globalen DEX-Volumens hat sich verändert. Laut von SwapSpace zitierten Daten von DeFiLlama entfielen 2021 auf Ethereum 46,2% und auf die BNB Chain 39,6% des globalen DEX-Volumens. Für 2025 nennt der Bericht 19,3% für Ethereum, 15,3% für die BNB Chain, 33,3% für Solana und 32,1% für andere Blockchains.
| Bereich | Wert |
|---|---|
| DEX-Handelsvolumen 2025 | 4,7 Billionen USD |
| DEX-Aktivität 2026 im bisherigen Jahresverlauf | 1,63 Billionen USD |
| Multichain-Nutzer 2026 | 90,12% |
| Ethereum-Anteil am globalen DEX-Volumen 2021 | 46,2% |
| BNB-Chain-Anteil am globalen DEX-Volumen 2021 | 39,6% |
| Ethereum-Anteil am globalen DEX-Volumen 2025 | 19,3% |
| BNB-Chain-Anteil am globalen DEX-Volumen 2025 | 15,3% |
| Solana-Anteil am globalen DEX-Volumen 2025 | 33,3% |
| Anteil anderer Blockchains 2025 | 32,1% |
Die Fragmentierung endet laut BeInCrypto nicht auf der Ebene der Blockchains. DeFiLlama verfolgt dem Bericht zufolge rund 1.950 Protokolle auf Ethereum, mehr als 1.200 auf der BNB Chain und jeweils mehr als 1.000 auf Arbitrum sowie Base.
Dadurch entstehen mehrere Ausführungsebenen. Nutzer müssen nicht nur zwischen Blockchains wählen, sondern sich innerhalb eines Netzwerks auch mit verschiedenen Protokollen, Pools und Liquiditätsquellen auseinandersetzen.
Der DEX-Markt ersetzt zentrale Börsen zudem nicht vollständig. Zentrale Börsen wickeln weiterhin den Großteil des Spothandels ab, während DEXes unter anderem bei Perpetual Futures an Bedeutung gewinnen. Daraus entsteht ein hybrider Markt, in dem Trader abhängig von Liquidität, Verfügbarkeit von Vermögenswerten, Transaktionsgröße und Marktlage zwischen zentralisierten und dezentralen Handelsplätzen wechseln.
Der beste Kurs bleibt ein wichtiger Entscheidungsfaktor. SwapSpace schätzt, dass 61,86% der Befragten auf den besten Kurs achten, während 52,51% den Zugang zu mehreren Blockchains und 39,91% die Unterstützung seltener Token als wichtig ansehen.
Bei Krypto-nativen Power-Usern legten 97% Wert auf Zugang zu mehreren Blockchains, 91% auf den besten Kurs und 87% auf die Unterstützung seltener Token. Bei Tradern und geschäftlichen Nutzern waren 88% auf den besten Kurs fokussiert, 61% achteten auf Zugang zu mehreren Blockchains und 52% auf seltene Token. Bei allgemeinen Mainstream-Nutzern schätzten 76% sowohl den besten Kurs als auch den Zugang zu mehreren Blockchains.
Die Anbieterwahl bleibt ebenfalls situationsabhängig. Von Nutzern, die mindestens zwei Tauschvorgänge durchgeführt hatten, wählten 70% beim nächsten Swap einen anderen Liquiditätsanbieter, während 30% zum selben Anbieter zurückkehrten.
Als mögliche Antwort auf die fragmentierte Marktstruktur beschreibt die Quelle die intent-basierte Ausführung. Nutzer geben dabei ihr Ziel vor, während Systeme im Hintergrund Börse, Blockchain und Ausführungsroute auswählen. Genannt werden UniswapX, 1inch Fusion und NEAR Intents.
Infobox – BeInCrypto: Das DEX-Volumen stieg von 2019 bis 2025 um etwa das 9.260-Fache auf 4,7 Billionen USD. 90,12% der SwapSpace-Nutzer interagierten 2026 mit mehr als einer Blockchain; 70% der wiederkehrenden Nutzer wechselten beim nächsten Swap den Liquiditätsanbieter.
Swift-Ledger: FAB und Citi wickeln Blockchain-Zahlungen live ab
Die First Abu Dhabi Bank, FAB, und das US-Kreditinstitut Citi haben laut AD HOC NEWS erstmals Live-Transaktionen in US-Dollar mit tokenisierten Einlagen abgeschlossen. Die Abwicklung erfolgte über das „Minimum Viable Product“ des neuen Ledgers des Finanznachrichtendienstes Swift.
Damit ist FAB laut Quelle das erste Finanzinstitut im Nahen Osten und in Afrika, das diesen technologischen Schritt vollzogen hat. Für Citi markiert die Transaktion ebenfalls eine Premiere, da die Bank als erstes US-Institut Live-Zahlungen auf dem nativen Ledger von Swift verarbeitet habe.
Die tokenisierten Einlagen verbleiben dem Bericht zufolge während des gesamten Prozesses in den Bilanzen der beteiligten Banken. Die tatsächliche Zahlungsabwicklung wird weiterhin über das etablierte Korrespondenzbankensystem sichergestellt.
Die Live-Transaktionen sind Teil einer Testphase, die von Juli bis Dezember 2026 läuft. Insgesamt nehmen 17 Banken an dem Pilotprojekt teil. Ziel ist es, die Interoperabilität traditioneller Banksysteme mit Distributed-Ledger-Technologien unter realen Bedingungen zu testen.
Citi kooperierte neben FAB auch mit der OCBC in Südostasien. Die Bank verfügt laut Quelle über einen 24/7-Clearing-Dienst für US-Dollar, der weltweit über 300 Banken und Kunden bedient.
Die Token-Services von Citi verarbeiten nach den vorliegenden Daten bereits ein Volumen von rund 1 Milliarde US-Dollar. Die Teilnahme am Swift-Ledger wird als Erweiterung dieser digitalen Kapazitäten eingeordnet.
Für FAB ist das Projekt Teil einer längerfristigen Digitalisierungsstrategie. Im Februar 2026 erhielt der Stablecoin der Bank mit der Bezeichnung DDSC die offizielle Genehmigung durch die Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate. Im Mai 2026 demonstrierte das Institut außerdem eine On-Chain-Transaktion mit einem Volumen von 110 Millionen AED.
Die Pilotphase soll in den kommenden Wochen möglicherweise um weitere Institute aus Singapur erweitert werden. Laut AD HOC NEWS sollen DBS und UOB noch im September 2026 in die Swift-Ledger-Pilotphase integriert werden.
Die 17 teilnehmenden Banken wollen die Effizienz des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs steigern und Abwicklungszeiten durch programmierbare Einlagen verkürzen. Gleichzeitig soll die regulatorische Sicherheit des bestehenden Korrespondenzbankensystems erhalten bleiben.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Teilnehmende Banken | 17 |
| Swift-MVP-Phase | Juli bis Dezember 2026 |
| Von Citis 24/7-Clearing-Dienst bediente Banken und Kunden | über 300 |
| Volumen der Citi-Token-Services | rund 1 Milliarde US-Dollar |
| FAB-On-Chain-Transaktion im Mai 2026 | 110 Millionen AED |
Infobox – AD HOC NEWS: FAB und Citi führten erstmals Live-Zahlungen mit tokenisierten US-Dollar-Einlagen über den Swift-Ledger durch. Die Testphase läuft von Juli bis Dezember 2026 und umfasst 17 Banken.
Einschätzung der Redaktion
Die Entwicklung markiert einen wichtigen Reifeschritt der Blockchain-Finanzwirtschaft: Entscheidend ist weniger der kurzfristige Hype als die zunehmende Einbindung in regulierte Bankstrukturen, bestehende Zahlungsnetze und institutionelle Prozesse.
Für Robinhood erhöht die eigene Blockchain zwar das strategische Differenzierungspotenzial, zugleich verschärfen hohe Erwartungen und die ambitionierte Bewertung das Rückschlagrisiko. Der nachhaltige Wert hängt davon ab, ob aus einzelnen Einnahmespitzen dauerhaft skalierbare Geschäfte entstehen.
Die starke Nutzung mehrerer Netzwerke zeigt, dass der Markt wächst, aber strukturell fragmentiert bleibt. Gewinner dürften vor allem Anbieter sein, die Liquidität, Sicherheit und einfache Ausführung über verschiedene Blockchains hinweg zuverlässig bündeln.
Die Swift-Pilotphase ist besonders relevant, weil sie Blockchain-Technologie nicht isoliert, sondern innerhalb etablierter Banken- und Abwicklungssysteme erprobt. Gelingt die Verbindung von programmierbaren Einlagen, regulatorischer Kontrolle und globaler Interoperabilität, könnte dies den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr schrittweise verändern.
Die regulatorischen Initiativen und neuen Banklizenzen schaffen dafür wichtige Voraussetzungen. Sie beseitigen jedoch weder technologische noch rechtliche Unsicherheiten vollständig. Insgesamt verschiebt sich der Schwerpunkt damit von spekulativen Einzelprojekten hin zu belastbaren Infrastrukturen und institutioneller Nutzung.
Kurzfazit: Die Bedeutung liegt in der fortschreitenden Professionalisierung: Blockchain wird zunehmend als regulierte Finanzinfrastruktur getestet und genutzt. Der langfristige Erfolg entscheidet sich an Skalierbarkeit, Interoperabilität und dauerhaftem realwirtschaftlichem Einsatz.
Quellen:
- Blockchain-Coup: +15 Prozent bei Robinhood – war das erst der Anfang?
- US-Bankenaufsichtsbehörde erteilt der Blockchain-Bank OpenReserve vorläufige Betriebserlaubnis
- XRP NEWS 1.000 € in XRP wären heute? G20 setzt auf Blockchain XRP ? Deutsch
- Blockchain-Regulierung: UN richtet Legal & Regulatory Expert Council ein
- Das Handelsvolumen auf DEXes stieg um das 9.000-Fache: Krypto steht vor einer neuen Herausforderung
- Swift-Ledger: FAB und Citi führen Blockchain-Zahlungen live durch



















