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    Ethereum im Fokus: ETF-Zuflüsse, tokenisierte Einlagen und neue Infrastruktur

    KI-generiert
    25.07.2026 529 mal gelesen 4 Kommentare Google-News
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    Ethereum erhält Rückenwind von institutionellen Anlegern: Zwischen dem 14. und 21. Juli flossen 196,4 Millionen US-Dollar in Ethereum-Spot-ETFs. Damit endete eine Serie von acht Wochen mit Abflüssen, während BlackRocks ETHA besonders starke Zuflüsse verzeichnete.
    Parallel entstehen neue Anwendungen für Ethereum als Finanzinfrastruktur: LayerZero Labs und Keeta bringen tokenisierte Bankeinlagen auf Ethereum, Solana und Base. Zunächst sind US-Dollar-Einlagen geplant, weitere Währungen wie Euro, Yen und Pfund sollen folgen. Das System kann über 170 Blockchains verbinden und kommt ohne klassische Stablecoins aus.
    Auch Samsung plant neue Stablecoin-Funktionen für seine Wallet. Ein Prototyp verweist auf USDC, die Integration soll durch Samsung Knox geschützt werden. Welche Stablecoins tatsächlich unterstützt werden und wann die Funktion startet, ist noch offen.
    Für Ethereum bleibt die technische Weiterentwicklung entscheidend: Das Glamsterdam-Upgrade wurde auf das dritte Quartal 2026 verschoben. Es soll das Gas-Limit von 60 auf 200 Millionen erhöhen und die Kapazität der Layer-1-Blockchain deutlich steigern. Bei den Kurszielen gehen die Analysten weit auseinander: Standard Chartered erwartet 7.500 Dollar, Citi nennt 3.175 Dollar.
    Advanced Blockchain bleibt dagegen eine spekulative Turnaround-Wette. Trotz wechselnder Signale an der 20-Tage-Linie belasten hohe Abschreibungen, geringe Liquidität, eine Volatilität von 95,94 Prozent und der langfristige Abwärtstrend. Mit „ABAG 2.0“ setzt das Unternehmen auf Künstliche Intelligenz, Robotics und den Verkauf von Beteiligungen, doch die Hauptversammlung im August 2026 muss zeigen, ob daraus konkrete Fortschritte entstehen.

    Ethereum steht im Zentrum eines bewegten Krypto-Tages: Institutionelle Zuflüsse in Spot-ETFs treffen auf tokenisierte Bankeinlagen und den geplanten Ausbau der Blockchain-Infrastruktur. Gleichzeitig sorgen Samsungs Stablecoin-Pläne für neue Impulse im Zahlungsverkehr, während Advanced Blockchain mit Bilanzproblemen, Turnaround-Hoffnungen und widersprüchlichen charttechnischen Signalen im Fokus bleibt.

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    Ethereum zwischen institutionellem Rückenwind und Ausbau der Blockchain-Infrastruktur

    LayerZero Labs und die regulierte Zahlungsplattform Keeta haben am 23. Juli 2026 tokenisierte Bankeinlagen auf Ethereum, Solana und Base gestartet. Nach Angaben von Wallstreet Online sollen die Einlagen zunächst in US-Dollar und bis Ende Juli mit acht weiteren Währungen, darunter EUR, JPY und GBP, verfügbar sein.

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    Die Einlagen werden über den Anbieter Bivo abgesichert. Das System nutzt laut der Quelle den OFT-Standard: Token werden auf der Quell-Chain verbrannt und auf der Ziel-Chain geprägt, wodurch gewrappte Vermögenswerte überflüssig werden. Keeta kontrolliert dabei die Verifizierung, die Compliance und die Überweisungslimits auf Token-Ebene.

    Die Infrastruktur verbindet laut Wallstreet Online über 170 Blockchains. Ein Stresstest mit dem Spanner-Team von Google soll die technische Reife der Partnerschaft bestätigt haben. Institutionen könnten damit reguliertes Bankgeld direkt über öffentliche Blockchains bewegen, ohne auf klassische Stablecoins angewiesen zu sein.

    Parallel dazu meldet die Quelle eine Erholung bei den Ethereum-Spot-ETFs. Zwischen dem 14. und 21. Juli flossen 196,4 Millionen Dollar in die Produkte. Damit endete eine Serie von acht Wochen mit Abflüssen. BlackRocks ETHA führte die Zuflüsse an; genannt werden 58,3 Millionen Dollar am 14. Juli und 52,8 Millionen Dollar am 21. Juli.

    Der Gesamtwert aller Ethereum-Spot-ETFs wird mit 10,4 Milliarden Dollar angegeben. Im Juli flossen insgesamt 699 Millionen Dollar in Spot-Produkte, laut Wallstreet Online der stärkste Monat seit April.

    AngabeWert
    ETF-Zuflüsse vom 14. bis 21. Juli196,4 Millionen Dollar
    Gesamtwert der Ethereum-Spot-ETFs10,4 Milliarden Dollar
    Spot-Produkt-Zuflüsse im Juli699 Millionen Dollar
    ETH-Kurs laut Wallstreet Onlinerund 1.900 Dollar
    100-Tage-EMA1.944 Dollar
    Allzeithoch5.000 Dollar

    Im gleichen Marktumfeld stellt Wallstreet Online das DeFi-Projekt Pepeto vor. Das Projekt entwickelt nach Darstellung der Quelle eine Börse, eine Cross-Chain-Brücke und eine Prüfschicht. Die Börse soll gebührenfreie Swaps mit Cross-Chain-Routing und eine Vertragsverifizierung für jeden gelisteten Token ermöglichen.

    Die Codebasis sei vor dem Presale von SolidProof auditiert und für sicher erklärt worden. Die Brücke verbinde drei große Netzwerke in einem Schritt. Der Presale habe über 10,38 Millionen Dollar eingesammelt.

    „Tokenisierte Bankeinlagen, 196 Millionen Dollar an ETF-Zuflüssen und steigende Indikatoren, das Ökosystem bereitet sich auf die nächste Phase vor.“

    Zusammenfassung: Wallstreet Online berichtet über tokenisierte Bankeinlagen auf mehreren Blockchains, eine positive Woche bei Ethereum-Spot-ETFs und einen Pepeto-Presale mit über 10,38 Millionen Dollar.

    Ethereum-ETFs drehen nach acht Wochen ins Plus

    Die Ethereum-Spot-ETFs haben zwischen dem 14. und 21. Juli 196,4 Millionen Dollar an Zuflüssen verzeichnet. Börse Express bezeichnet dies als erste positive Woche nach acht Wochen ununterbrochener Abflüsse.

    BlackRocks ETHA-Produkt zog dabei mit über 100 Millionen Dollar den größten Anteil an. Der Ethereum-Kurs lag laut Börse Express zuletzt bei rund 1.924 Dollar. Damit notierte Ethereum gut 30 Prozent über dem Juni-Tief von 1.450 Dollar, aber weiterhin gut 60 Prozent unter dem Allzeithoch von knapp 5.000 Dollar aus dem August 2025.

    Die Marktkapitalisierung wurde mit 233 Milliarden Dollar angegeben. Als regulatorisches Thema nennt die Quelle einen Vergleich zwischen der US-Börsenaufsicht SEC und Coinbase über 150.000 Dollar. Hintergrund sind verlorene Nachrichten des früheren SEC-Vorsitzenden Gary Gensler, die Informationen zur internen Bewertung des Proof-of-Stake-Übergangs von Ethereum hätten enthalten können.

    Die Klage nach dem Freedom of Information Act geht laut Börse Express auf das Jahr 2024 zurück. Im September 2025 stellte der Generalinspektor der SEC fest, dass Textnachrichten von Genslers Diensttelefon zwischen Oktober 2022 und September 2023 durch einen automatischen Löschvorgang verschwunden waren. Betroffen waren rund 50 Geräte hochrangiger Beamter.

    Zusammen mit einem früheren Vergleich der Einlagensicherung FDIC über 188.440 Dollar belaufen sich die in ähnlichen Fällen genannten Vergleichskosten der Behörden auf insgesamt 338.440 Dollar. Der Kurs habe auf diese Nachricht verhalten reagiert.

    Für die weitere Entwicklung bleibt laut Börse Express das Glamsterdam-Upgrade entscheidend. Die Ethereum Foundation hat die Aktivierung auf das dritte Quartal 2026 verschoben. Das Upgrade soll das Gas-Limit von 60 auf 200 Millionen anheben und die Kapazität der Layer-1-Chain verdreifachen.

    KennzahlWert
    Ethereum-ETF-Zuflüsse196,4 Millionen Dollar
    Ethereum-Kursrund 1.924 Dollar
    Juni-Tief1.450 Dollar
    Marktkapitalisierung233 Milliarden Dollar
    SEC-Coinbase-Vergleich150.000 Dollar
    Früherer FDIC-Vergleich188.440 Dollar
    Vergleichskosten insgesamt338.440 Dollar
    Gas-Limit bisher60 Millionen
    Geplantes Gas-Limit200 Millionen
    Kursziel Standard Chartered7.500 Dollar
    Kursziel Citi3.175 Dollar

    Bei den Kurszielen für das Jahresende gehen die Analystenhäuser deutlich auseinander. Standard Chartered hält an 7.500 Dollar fest, während Citi 3.175 Dollar für realistisch hält.

    Zusammenfassung: Börse Express hebt die ETF-Wende nach acht Wochen, das verschobene Glamsterdam-Upgrade und die große Spanne zwischen den genannten Kurszielen hervor.

    Samsung plant Stablecoin-Funktionen für die Wallet

    Samsung will seine Wallet um native Stablecoin-Funktionen erweitern. Wie BTC-ECHO berichtet, kündigte der Konzern dies auf dem Galaxy Unpacked Event an.

    Die vorinstallierte Anwendung soll künftig Zahlungen, Bonusprogramme und digitale Vermögenswerte an einem Ort bündeln. Die Stablecoin-Funktionen sollen direkt in die Samsung Wallet integriert und durch die Sicherheitsplattform Samsung Knox geschützt werden.

    Ein Prototyp verweist laut BTC-ECHO auf eine Integration von USDC. Samsung hat bislang jedoch weder mitgeteilt, welche Stablecoins zum Marktstart unterstützt werden, noch einen Einführungstermin genannt.

    Für Nutzer könnte die Integration den Zugang zu Stablecoins vereinfachen, da keine zusätzliche Wallet-App erforderlich wäre. Die Funktion könnte direkt über ein Galaxy-Smartphone genutzt werden.

    Samsung engagiert sich bereits seit mehreren Jahren im Blockchain-Bereich. BTC-ECHO nennt die Samsung Blockchain Wallet sowie die Anbindung von Hardware-Wallets wie dem Ledger Nano S und Nano X. Außerdem entwickle das Unternehmen Mining-Chips für das Bitcoin-Netzwerk und habe in der Vergangenheit an Plänen für eine eigene Krypto-Börse in Südkorea gearbeitet.

    • Native Stablecoin-Funktionen sollen in die Samsung Wallet integriert werden.
    • Samsung Knox soll die Funktionen schützen.
    • Ein Prototyp verweist auf USDC.
    • Ein Starttermin wurde nicht genannt.
    • Unklar bleibt, welche Stablecoins unterstützt werden.

    Zusammenfassung: BTC-ECHO berichtet über Samsungs geplante Stablecoin-Funktionen in der Samsung Wallet. Unterstützte Stablecoins und der Einführungstermin sind bislang offen.

    Advanced Blockchain überschreitet die 20-Tage-Linie

    Die Advanced-Blockchain-Aktie stieg am 24.07.2026 auf 1,22 EUR und kreuzte damit die 20-Tage-Linie nach oben. Das berichtet boerse.de.

    Trotz dieses technischen Signals befindet sich die Aktie laut Quelle seit dem 16.04.2026 im langfristigen Abwärtstrend. In diesem Zeitraum verlor sie -50,95% an Wert. Der Abstand zur 200-Tage-Linie beträgt aktuell -40,18%.

    AngabeWert
    Kurs am 24.07.20261,22 EUR
    Langfristiger Abwärtstrend seit16.04.2026
    Wertverlust in diesem Zeitraum-50,95%
    Abstand zur 200-Tage-Linie-40,18%

    Zusammenfassung: boerse.de meldet ein Überschreiten der 20-Tage-Linie bei 1,22 EUR. Der langfristige Abwärtstrend und der Abstand zur 200-Tage-Linie bleiben jedoch bestehen.

    Advanced Blockchain: Wertberichtigungen und Strategie „ABAG 2.0“

    Das Geschäftsjahr 2025 von Advanced Blockchain war von hohen Abschreibungen und einem negativen EBIT geprägt. Kapitalmarktexperten.de berichtet, dass der Konzernumsatz leicht auf 0,31 Millionen Euro stieg, während das EBIT bei minus 3,36 Millionen Euro lag.

    Besonders stark belastete die Tochtergesellschaft Incredulous Labs Ltd. das Ergebnis. Dort stand ein Fehlbetrag von fast 17 Millionen US-Dollar in den Büchern. Das Management will mit den Wertberichtigungen Unsicherheiten aus den Vorjahren beseitigen und die Bilanz bereinigen.

    Die Liquiditätslage blieb zum Jahresende 2025 angespannt. In der Kasse lagen lediglich 110.000 Euro an flüssigen Mitteln. Im Juni 2026 sicherte ein sechsstelliger Gesellschafterkredit die weitere operative Basis.

    Mit der Strategie „ABAG 2.0“ will das Unternehmen den Turnaround einleiten. Der Fokus soll verstärkt auf Künstlicher Intelligenz und Robotics in Deutschland liegen. Zusätzlich plant der Vorstand, bestehende Beteiligungen wie das Projekt Peaq gezielt zu verwerten.

    Die Analysten der GBC AG bestätigten laut Kapitalmarktexperten.de ihre Kaufempfehlung. Das Kursziel bleibt bei 2,00 Euro und ist auf Sicht von Ende 2027 ausgelegt.

    Dem stehen eine hohe Volatilität und deutliche Verluste gegenüber. Die aktuelle Volatilität der Aktie wird mit 95,94 Prozent angegeben. Als wichtigen Termin nennt die Quelle die Hauptversammlung im August 2026, bei der Anleger konkrete Signale zu neuen Finanzierungsrunden oder Token-Launches im Portfolio erwarten.

    KennzahlWert
    Geschäftsjahr2025
    Konzernumsatz0,31 Millionen Euro
    EBITminus 3,36 Millionen Euro
    Fehlbetrag Incredulous Labs Ltd.fast 17 Millionen US-Dollar
    Flüssige Mittel zum Jahresende 2025110.000 Euro
    Analysten-Kursziel2,00 Euro
    Zeithorizont des KurszielsEnde 2027
    Volatilität95,94 Prozent
    HauptversammlungAugust 2026

    Zusammenfassung: Kapitalmarktexperten.de beschreibt ein von Wertberichtigungen belastetes Geschäftsjahr 2025 und die angespannte Liquiditätslage von Advanced Blockchain. Die Strategie „ABAG 2.0“, der Fokus auf KI und Robotics sowie das Kursziel von 2,00 Euro sollen den geplanten Turnaround begleiten.

    Advanced Blockchain pendelt zwischen den technischen Linien

    Nur einen Tag nach dem Bericht über das Überschreiten der 20-Tage-Linie liegt auch ein gegenläufiges Signal vor. Nach Angaben von boerse.de fiel die Advanced-Blockchain-Aktie am 23.07.2026 auf 1,16 EUR und kreuzte die 20-Tage-Linie nach unten.

    Der langfristige Abwärtstrend besteht laut Quelle seit dem 16.04.2026. In diesem Zeitraum verlor die Aktie -53,37% an Wert. Der Abstand zur 200-Tage-Linie beträgt aktuell -43,32%.

    AngabeWert
    Kurs am 23.07.20261,16 EUR
    Langfristiger Abwärtstrend seit16.04.2026
    Wertverlust in diesem Zeitraum-53,37%
    Abstand zur 200-Tage-Linie-43,32%

    Zusammenfassung: boerse.de meldete für den 23.07.2026 einen Rücksetzer auf 1,16 EUR und das Unterschreiten der 20-Tage-Linie. Der Vergleich mit dem Bericht vom 24.07.2026 zeigt die kurzfristig wechselnden technischen Signale bei weiterhin negativem Langfristtrend.

    Einschätzung der Redaktion

    Die institutionelle Nachfrage, tokenisierte Bankeinlagen und die geplante Wallet-Integration stärken Ethereum vor allem als Finanz- und Abwicklungsinfrastruktur. Entscheidend bleibt jedoch, ob das Glamsterdam-Upgrade die erwartete Skalierung tatsächlich liefert und ob regulatorische sowie technische Risiken begrenzt werden. Die ETF-Zuflüsse sind ein positives Signal, rechtfertigen allein aber keine eindeutige Trendwende.

    Infobox: Ethereum gewinnt infrastrukturell an Bedeutung, während Kursentwicklung und Skalierung weiterhin von Ausführung, Regulierung und tatsächlicher Nutzung abhängen.

    Bei Advanced Blockchain überwiegen trotz einzelner technischer Erholungen die bilanziellen und finanziellen Belastungen. Die niedrige Liquidität, hohe Volatilität und der anhaltende Abstand zur 200-Tage-Linie machen die Aktie zu einer spekulativen Turnaround-Wette. Ein nachhaltiger Vertrauensgewinn setzt nachvollziehbare operative Fortschritte und eine belastbare Finanzierung voraus.

    Infobox: Das Chancenpotenzial ist vorhanden, wird derzeit aber von hohem Risiko, schwacher Finanzbasis und fehlender technischer Stabilität überlagert.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Die ETF-zuflüsse klingen zwar gut, aber bei Advanced Blockchain sieht man mal wieder wie schnell ein kleines chart signal gleich als hoffnung verkauft wird obwohl bilanz und liquidität eher nach grosser baustelle aussehn.
    Beim Ethereum-Teil finde ich vor allem die Kombination aus ETF-Zuflüssen und tokenisierten Bankeinlagen spannend. 196 Millionen Dollar in einer Woche sind zwar noch kein Beweis für eine dauerhafte Trendwende, aber nach acht Wochen Abflüssen immerhin ein Signal, das man nicht einfach wegwischen sollte. Viel wichtiger als die reine Summe ist für mich aber, ob daraus langfristig echte Nutzung entsteht. Wenn Banken und Zahlungsanbieter tatsächlich reguliertes Geld über mehrere Chains bewegen können, wäre das deutlich nachhaltiger als der nächste kurzfristige Presale-Hype.

    Auch Samsungs Wallet-Pläne könnten dabei eine gewisse Rolle spielen. Eine Stablecoin-Funktion direkt auf dem Smartphone würde die Einstiegshürde für viele Nutzer senken, wobei natürlich noch völlig offen ist, welche Coins unterstützt werden und wie das Ganze regulatorisch umgesetzt wird. Zwischen einer Ankündigung auf einer Veranstaltung und einem funktionierenden Produkt liegen bekanntlich manchmal mehr als nur ein paar Softwareupdates. Trotzdem ist es interessant, wenn solche Funktionen langsam aus der Krypto-Nische in alltägliche Geräte wandern.

    Bei Ethereum selbst bleibt das Glamsterdam-Upgrade für mich der entscheidende Punkt. Mehr Kapazität klingt erstmal gut, aber am Ende muss sich zeigen, ob die Umsetzung stabil läuft und ob die zusätzlichen Ressourcen auch tatsächlich zu mehr Aktivität und nicht nur zu höheren Anforderungen an die Infrastruktur führen. Die unterschiedlichen Kursziele von 3.175 bis 7.500 Dollar zeigen eigentlich ganz gut, wie unsicher die Einschätzungen derzeit sind. Da ist viel Zukunftserwartung eingepreist, und ETF-Zuflüsse allein rechtfertigen meiner Meinung nach noch keine Kursprognose am oberen Ende.

    Advanced Blockchain ist dagegen eine ganz andere Baustelle. Dass die Aktie innerhalb von zwei Tagen einmal über und einmal unter der 20-Tage-Linie liegt, sagt eher etwas über die Nervosität im Wert aus als über einen echten Turnaround. Bei 110.000 Euro liquiden Mitteln, einem deutlichen Fehlbetrag und einem Abstand von über 40 Prozent zur 200-Tage-Linie wäre ich mit charttechnischen Kaufsignalen sehr vorsichtig. Ein Gesellschafterkredit kann zwar kurzfristig Luft verschaffen, ersetzt aber noch kein tragfähiges Geschäftsmodell.

    Die Strategie „ABAG 2.0“ mit KI und Robotics klingt modern, aber solche Schlagworte gibt es inzwischen bei sehr vielen Unternehmen. Entscheidend wäre, welche konkreten Projekte existieren, wie sie finanziert werden und wann damit überhaupt relevante Umsätze erzielt werden können. Auch die geplante Verwertung von Beteiligungen sollte man nicht automatisch positiv sehen, denn möglicherweise werden gerade die werthaltigeren Assets verkauft, um die laufenden Probleme zu überbrücken. Auf der Hauptversammlung im August müssen deshalb schon ziemlich klare Antworten kommen, sonst bleibt die Aktie für mich eine reine Spekulation mit entsprechendem Totalverlustrisiko. เดิมพันฟรี
    Sehe ich ähnlich, gerade bei Samsung klingt die Wallet-Integration erstmal spannender als die nächste Kursprognose. Wenn Stablecoins wirklich einfach und sicher im Alltag nutzbar werden, könnte das Ethereum indirekt helfen. Bei Advanced Blockchain würde ich dagegen erst mal die Hauptversammlung und konkrete Zahlen abwarten, bevor ich mich von einem kurzen Sprung über die 20-Tage-Linie anstecken lasse.
    Bei Samsung bin ich noch eher vorsichtig, weil „kommt in die Wallet“ ja noch lange nicht heist das es auch wirklich viele Leute benutzen. USDC im prototyp klingt nett, aber welche coins am ende erlaubt sind und wann das überhaupt startet weis ja noch keiner. Knox macht das Handy sicherer, aber zaubert die regulatorischen Probleme auch nicht weg, gerade bei Zahlungen über Ländergrenzen.

    Die tokenisierten Bankeinlagen finde ich grundsätzlich spannender als noch ein neuer Meme coin, weil da wenigstens ein echter Anwendungsfall dahinter steckt. Trotzdem muss man bei solchen Meldungen genau hinschauen wer was absichert und wer im Ernstfall haftet. 170 Blockchains hört sich natürlich riesig an, kann aber auch bedeuten das alles ziemlich kompliziert wird. Wenn eine Überweisung über fünf Schnittstellen läuft, ist das nicht automatisch besser als eine normale Banküberweisung.

    Bei Ethereum sind die ETF Zuflüsse erstmal ein gutes Zeichen, vor allem nach acht Wochen minus. Aber 196 Millionen in einer Woche machen noch keinen sicheren Bullenmarkt. Der Kurs unter der 100 Tage Linie zeigt ja auch, das der Markt noch nicht komplett überzeugt ist. Die Kursziele von 3175 bis 7500 Euro sind ausserdem so weit auseinander, das man merkt wie viel davon am Ende nur Annahme und Glaskugel ist. Das Upgrade klingt für die Infrastruktur wichtig, aber mehr Gas und mehr Kapazität lösen nicht jedes Problem. Es muss auch genug echte Nutzung geben und die Gebühren dürfen nicht wieder völlig unberechenbar werden.

    Pepeto würde ich persönlich nicht mit den anderen Nachrichten in einen Topf werfen. Ein Presale mit über 10 Millionen klingt erstmal beeindruckend, sagt aber noch nicht ob später auch Nachfrage da ist. Audit ist ebenfalls kein Freifahrtschein, ein Vertrag kann geprüft sein und trotzdem kann das ganze Projekt wirtschaftlich nix taugen. Bei gebührenfreien Swaps frage ich mich auch immer wer dann eigentlich die Kosten trägt, irgendwo wird das Geld schon verschwinden oder über andere Wege verdient.

    Und zu Advanced Blockchain: Genau diese beiden Meldungen mit 20 Tage Linie rauf und am nächsten Tag wieder runter zeigen doch das technische Signal momentan kaum belastbar ist. Ein kleiner Sprung von 1,16 auf 1,22 kann bei so einer volatilen Aktie schnell wie eine Trendwende aussehen, obwohl der Abstand zur 200 Tage Linie weiterhin sehr groß ist. Bei 110.000 Euro Kasse und einem Gesellschafterkredit im sechsstelligen Bereich wäre für mich erstmal die Finanzierung wichtiger als irgendeine Chartlinie. KI und Robotics sind gerade beliebte Schlagwörter, aber daraus wird nicht automatisch ein funktionierendes Geschäftsmodell.

    Die Hauptversammlung im August dürfte deshalb interessanter sein als das tägliche hin und her im Chart. Anleger brauchen konkrete Zahlen, wie lange das Geld reicht, welche Beteiligungen wirklich verkauft werden können und ob ABAG 2.0 mehr ist als eine neue Überschrift. Das Kursziel von 2 Euro bis Ende 2027 kann eintreffen, muss aber bei den bilanziellen Baustellen nicht viel heissen. Für mich sind Ethereum und Advanced Blockchain hier zwei völlig verschiedene Geschichten: Ethereum hat Infrastruktur und institutionelles Interesse als mögliche Treiber, Advanced Blockchain erstmal vor allem Sanierungsbedarf und Hoffnung auf einen Turnaround.

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