Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
Jetzt mehr erfahren
Anzeige

    Blockchain-News: China plant Netz bis 2030, Institutionen setzen auf Tokenisierung

    KI-generiert
    28.10.2026 143 mal gelesen 6 KommentareGoogle-News
    ×

    Einfach nach rechts zur nächsten Story wischen, nach links zurück

    China will bis 2030 ein nationales Blockchain-Netzwerk mit zentralem Knoten, regionalen Zentren und digitalen Identitätsdiensten aufbauen. Geplant sind Anwendungen für Behörden, Steuern, Logistik, Handel, Finanzwesen und eine kohlenstoffarme Wirtschaft. Auch der digitale Yuan soll weiter wachsen, konkrete Ziele für seine Verbindung mit dem Blockchain-Netz gibt es aber noch nicht.
    Blockchain erreicht zunehmend die klassischen Finanzmärkte. Janus Henderson und Centrifuge starten mit JQQQ einen tokenisierten Fonds, der den Nasdaq-100 abbildet und ausschließlich auf Stellar läuft. Parallel entwickeln Banken und Finanzdienstleister gemeinsame Stablecoin-Infrastrukturen, um Zahlungen und Abwicklungen schneller zu machen.
    Die institutionelle Dynamik steht jedoch einer angespannten Marktlage gegenüber. Auf Ethereum gingen die Stablecoin-Bestände binnen 30 Tagen um rund 2,9 Milliarden US-Dollar zurück, während Soneium deutliche Einbußen bei DeFi-Einlagen und Umsatz verzeichnete. Santiment sieht bei Bitcoin zugleich ein mögliches Tiefpunktsignal, nachdem rund 30.000 nicht leere Wallets verschwanden.
    Auch bei einzelnen Projekten bleibt vieles offen. Cardano stimmt über einen Antrag von Toto Finance für 22 Millionen ADA zur Finanzierung einer tokenisierten Kupferreserve ab, während Riot Blockchain wegen hoher Bewertung und unklarer Rechenzentrums-Erlöse kritisch betrachtet wird. In München diskutiert die TUM Blockchain Conference vom 29. bis 31. Oktober institutionelle Nutzung, Regulierung und neue Anwendungen.
    Technische Zuverlässigkeit bleibt ein entscheidender Faktor. Solana korrigiert Fehler in einem Agave-Veröffentlichungskandidaten, nachdem bei bestimmten Slots hohe Ausfallquoten gemeldet wurden; die Einführung soll zunächst begrenzt erfolgen. Insgesamt wächst die strategische Bedeutung der Blockchain, doch nachhaltiger Erfolg hängt von echter Nachfrage, stabiler Infrastruktur, klarer Regulierung und belastbarer Liquidität ab.

    Von Chinas staatlicher Blockchain-Offensive über tokenisierte Nasdaq-100-Fonds bis zur institutionellen Stablecoin-Infrastruktur: Der Pressespiegel zeigt, wie rasant sich Blockchain-Anwendungen in Staat, Finanzwesen und Wirtschaft ausbreiten. Gleichzeitig sorgen Kapitalabflüsse bei Ethereum, neue Bitcoin-Signale, Cardano-Abstimmungen und technische Herausforderungen bei Solana für reichlich Spannung im Kryptomarkt.

    Werbung

    China plant nationales Blockchain-Netzwerk bis 2030

    China will sein nationales Blockchain-Netzwerk bis 2030 im Wesentlichen fertigstellen. Nach Angaben von Vietnam.vn sieht der „15. Nationale Informatisierungsplan für den Fünfjahreszeitraum“ einen zentralen Knotenpunkt, regionale Zentren und verteilte digitale Identitätsdienste vor.

    Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
    Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
    Jetzt mehr erfahren
    Anzeige

    Die Cyberspace-Administration Chinas veröffentlichte die Informationen am 23. Oktober 2026. Der Plan verpflichtet die zuständigen Behörden zum Aufbau einer Blockchain-Infrastruktur und zur Entwicklung von Anwendungen unter anderem für den Seeverkehr, Regierungsdienstleistungen, die Steuerverwaltung und die Reduzierung von Kohlenstoffemissionen.

    Im Mittelpunkt steht die beschleunigte Fertigstellung des zentralen Kernnetzes. Gleichzeitig sollen regionale Zentren angebunden und in Betrieb genommen werden. Ergänzend sind gemeinsam genutzte Dienste vorgesehen, darunter ein verteiltes digitales Identifizierungssystem.

    Für kommerzielle Anwendungen nennt der Plan die Digitalisierung des Seeverkehrs und des Güterhandels. Weitere Schwerpunkte liegen auf Entwicklung und Reform, dem Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft, staatlichen Dienstleistungen und der Steuerverwaltung.

    Die regionale Umsetzung soll unterschiedliche Wirtschaftsbereiche einbeziehen. In der Region Peking-Tianjin-Hebei ist der Einsatz in intelligenten Flughäfen und Logistikzentren vorgesehen. Im Jangtse-Delta soll Blockchain im Handel und Finanzwesen gefördert werden.

    Für den Großraum Guangdong-Hongkong-Macau sieht der Plan eine beschleunigte Entwicklung von Blockchain-Anwendungen, einen geordneten grenzüberschreitenden Datenfluss und grenzüberschreitende Regierungsdienste vor. In der Region Chengdu-Chongqing liegt der Schwerpunkt auf groß angelegten Anwendungen in Handel, Produktion und Landwirtschaft.

    Ein regionaler Vorschlag des Handelsministeriums der Provinz Guangdong vom 6. August 2026 sieht zudem eine Ausweitung grenzüberschreitender Pilotprojekte für den digitalen Yuan vor. Das Konsultationspapier umfasst zusätzliche Finanzprodukte, Auslandsfinanzierungen und Fintech-Pilotprojekte; es handelt sich laut Quelle jedoch lediglich um einen Entwurf und noch nicht um einen formellen Umsetzungsplan.

    Parallel zur Blockchain-Infrastruktur soll sich der digitale Yuan stabil weiterentwickeln. Bis zum 17. August hatte die Chinesische Volksbank acht weitere teilnehmende Banken zugelassen, womit sich die Gesamtzahl auf 30 erhöhte. Genannt werden unter anderem die Ping An Bank, die Bank of Shanghai und die Bank of Hangzhou.

    Der Plan legt weder konkrete Ziele für das Transaktionsvolumen des digitalen Yuan noch einen Fahrplan für die Anbindung der Währung an das nationale Blockchain-Netzwerk fest. Für grenzüberschreitende Daten gelten weiterhin Sicherheitsbewertungen, Musterverträge für den Export personenbezogener Daten und Datenzertifizierungen.

    Als wirtschaftliches Ziel nennt der Plan, dass digitale Kernwirtschaftssektoren bis 2030 12,5 % des BIP ausmachen. In der Datentabelle ist außerdem die Zahl 10,5 % als Statistik für 2024 gekennzeichnet, obwohl sie unter der Überschrift 2025 erscheint.

    Infobox – Vietnam.vn: China plant bis 2030 ein nationales Blockchain-Netzwerk mit zentralem Knotenpunkt, regionalen Zentren und digitalen Identitätsdiensten. Der Plan nennt 12,5 % des BIP als Ziel für digitale Kernwirtschaftssektoren bis 2030; acht weitere Banken erhöhten die Gesamtzahl der teilnehmenden Banken am digitalen Yuan auf 30.

    Janus Henderson und Centrifuge starten Blockchain-Fonds für den Nasdaq-100

    Janus Henderson und Centrifuge haben den Start von JQQQ bekannt gegeben. Laut MarketScreener Deutschland handelt es sich um den ersten Blockchain-basierten Fonds, der über eine vom Emittenten gesponserte Anlagestrategie ein Engagement im Nasdaq-100-Index ermöglicht.

    Der Fonds wurde für die Auflage und den Betrieb auf einer öffentlichen Blockchain-Infrastruktur konzipiert. Janus Henderson verwaltet den Fonds, während Centrifuge die Full-Stack-Infrastruktur für Onchain-Fonds bereitstellt.

    JQQQ strebt an, den von Nasdaq lizenzierten Nasdaq-100-Index abzubilden. Die Auflage steht laut Quelle für eine Weiterentwicklung der Tokenisierung, da große Finanzinstitute Anlageprodukte zunehmend nativ auf Blockchains auflegen.

    Der Fonds wird ausschließlich im Stellar-Netzwerk aufgelegt. Dort hat das Volumen tokenisierter Real-World Assets 2026 die Marke von 4 Mrd. USD überschritten. Das Netzwerk umfasst laut Quelle unter anderem tokenisierte US-Staatsanleihen, Staatsschulden, Geldmarktfonds und Kredite.

    Die Onchain-Struktur kann programmierbare Portfolios, die Integration in digitale Finanzanwendungen sowie die potenzielle Nutzung von Fondsanteilen als Sicherheiten an Onchain-Märkten ermöglichen. Hinweise auf eine mögliche Nutzung als Sicherheit, zur Kreditvergabe oder für andere Onchain-Zwecke beziehen sich jedoch ausschließlich auf Funktionen unabhängiger Dritter.

    Der Janus Henderson NASDAQ-100 Index Fund Segregated Portfolio ist ein segregiertes Portfolio der Anemoy Capital SPC Limited auf den Britischen Jungferninseln. Anemoy Asset Management Limited ist der Anlageverwalter, Janus Henderson Investors US LLC der Unteranlageverwalter.

    Der Fonds steht ausschließlich berechtigten Anlegern in Ländern und Rechtsordnungen zur Verfügung, in denen er rechtmäßig angeboten und vertrieben werden darf. Er ist nicht für US-Personen verfügbar.

    Die Quelle weist auf zusätzliche Risiken tokenisierter Fondsanteile hin. Dazu gehören der Ausfall oder die Beeinträchtigung von Blockchain-Netzwerken, Smart Contracts, digitalen Wallets und Plattformen Dritter. Solche Störungen können Übertragungen oder Rücknahmen verzögern oder verhindern beziehungsweise zu Verlusten führen.

    Infobox – MarketScreener Deutschland: JQQQ bildet den Nasdaq-100-Index über eine öffentliche Blockchain-Infrastruktur ab und wird ausschließlich im Stellar-Netzwerk aufgelegt. Der Fonds ist nicht für US-Personen verfügbar und unterliegt neben den Risiken der zugrunde liegenden Anlagen zusätzlichen Blockchain-, Wallet- und Smart-Contract-Risiken.

    Banken treiben Tokenisierung voran, während Ethereum Stablecoins verliert

    Die Cryptonews.net berichtet über mehrere Entwicklungen zur institutionellen Nutzung von Blockchain-Technologie. Im Mittelpunkt stehen die Tokenisierung strukturierter Produkte, ein geplantes Lizenzsystem für KI-Inhalte, gemeinsame Blockchain-Infrastruktur von US-Banken und die angespannte Marktlage bei Ethereum und Bitcoin.

    Die Swiss Structured Products Association hat TVL Capital als Partnermitglied in der Kategorie Partner Broker aufgenommen. Das im Kanton Zug ansässige Unternehmen entwickelt eine Infrastruktur, mit der Banken und andere Finanzinstitute bestehende strukturierte Produkte auf die Blockchain bringen können.

    Im Zentrum stehen Chain-Traded Products. Dabei handelt es sich um strukturierte Produkte, die auf Grundlage des Schweizer DLT-Gesetzes als registerbasierte Wertrechte ausgegeben werden. Emittent, Auszahlungsprofil und Marktexposure der Anleger bleiben unverändert, während die Produkte über eine Blockchain-basierte Infrastruktur abgebildet werden.

    TVL Capital übernimmt laut Quelle weder die Rolle des Emittenten noch des Produktvertriebs, sondern stellt die technische Infrastruktur bereit. Mit dem Beitritt wächst die SSPA auf insgesamt 58 Mitglieder. Der Verband vertritt nach eigenen Angaben Unternehmen, die zusammen mehr als 95 Prozent des Schweizer Marktvolumens mit strukturierten Produkten abdecken.

    Das von Sony unterstützte Blockchain-Projekt Soneium plant ein Lizenzsystem für kreative Urheber, deren Werke von Unternehmen im Bereich künstliche Intelligenz genutzt werden. Urheber sollen ihre Werke auf der Blockchain registrieren können, während KI-Programme Lizenzbedingungen prüfen und Zahlungen automatisch abwickeln.

    Soneium möchte den vorgeschlagenen Ethereum-Standard ERC-8432 für maschinenlesbare Lizenzierungen unterstützen. Darüber hinaus könnten Fans über Token in das Moriusa-Charakter-Franchise investieren. Eine Partnerschaft mit dem K-Pop-Unternehmen DayOneDream soll Investitionen ermöglichen, die an Konzert-Tantiemen gekoppelt sind.

    Die Entwicklung fällt in eine Phase rückläufiger finanzieller Aktivität auf der Blockchain. Laut DefiLlama sanken die Einlagen in den DeFi-Anwendungen von Soneium von 203 Millionen USD im Mai 2025 auf ungefähr 9,4 Millionen USD. Kyo Finance, Sonex, Untitled Bank und Sake Finance hielten gemeinsam auf ihrem Höchststand rund 159 Millionen USD, heute sind es etwa 1,5 Millionen USD.

    Innerhalb von 24 Stunden verarbeitete das Netzwerk 163.691 Transaktionen und erzielte dabei 118 USD Umsatz. Für den geplanten $SONEIUM-Token gibt es laut Quelle bislang kein bestätigtes Startdatum; außerdem wurde bisher kein KI-Unternehmen genannt, das sich zum geplanten Lizenzsystem bekennt.

    In den USA wollen Banken und klassische Finanzdienstleister Blockchain-Technologie zunehmend selbst einsetzen. Ein Konsortium aus 21 führenden Geldhäusern plant einen Stablecoin auf Dollar-Basis. Zu den beteiligten Instituten gehören unter anderem Citigroup, Bank of America, Goldman Sachs, Deutsche Bank und UBS.

    Die Initiative soll eine gemeinsame Infrastruktur für digitale Zahlungen schaffen. Als mögliche Anwendung nennt die Quelle eine Verkürzung der Abwicklungszeiten von T+2 und T+1 bis hin zu T+0.

    Laut Market Research Future belief sich das Volumen der globalen Erlöse mit Blockchain-Technologie im klassischen Banken- und Finanzdienstleistungssegment im vergangenen Jahr auf 15,5 Mrd. Dollar. Bis 2035 soll es mit einer durchschnittlichen Rate von rund 48% auf 782,5 Mrd. Dollar wachsen.

    Eine Herausforderung bleibt die Fragmentierung verschiedener Blockchain-Systeme. Banken, Börsen und Assetmanager müssen laut Quelle Lösungen schaffen, die miteinander kommunizieren können. In den USA bildet der im vergangenen Jahr verabschiedete Genius Act eine regulatorische Grundlage für Stablecoins; der Clarity Act scheiterte an politischen Auseinandersetzungen und Bedenken der Bankenlobby.

    Ethereum verzeichnete am 27. Oktober einen Bestand von rund 143 Milliarden Dollar in Stablecoins. Innerhalb von 30 Tagen ging dieser Bestand um 2,9 Milliarden Dollar zurück. Ether stand am Dienstagmorgen bei 2.306,86 Dollar und damit 0,87 Prozent unter dem Stand von Montagmorgen.

    DefiLlama wies in seiner Tagesreihe 143,1 Milliarden Dollar an Stablecoins für Ethereum aus. Die Blockchain-Übersicht derselben Quelle kam zur gleichen Zeit auf 142,1 Milliarden. Über alle Blockchains hinweg wurden 298,6 Milliarden Dollar gezählt.

    Am 27. September standen in derselben Reihe noch 146,0 Milliarden Dollar. Der Rückgang innerhalb von 30 Tagen entsprach damit 2,9 Milliarden Dollar beziehungsweise 2,00 Prozent. Über sieben Tage betrug der Abfluss 1,2 Milliarden Dollar oder 0,86 Prozent.

    Auf Deribit standen 1.506.151 offene Ether-Optionskontrakte. Davon entfielen 1.006.870 auf Calls und 499.281 auf Puts. Das Verhältnis von Puts zu Calls lag bei 0,50.

    Die Gebühren für Ethereum-Transaktionen beliefen sich am Montag laut DefiLlama auf 269.520 Dollar, nach 165.795 Dollar am Sonntag. Über die vergangenen 30 Tage summierten sich die Gebühren auf 15,3 Millionen Dollar.

    AngabeWert
    Stablecoins auf Ethereum am 27. Oktoberrund 143 Milliarden Dollar
    Rückgang innerhalb von 30 Tagen2,9 Milliarden Dollar beziehungsweise 2,00 Prozent
    Ether-Kurs am Dienstagmorgen2.306,86 Dollar
    Offene Ether-Optionskontrakte1.506.151
    Put-Call-Verhältnis0,50
    Gebühren über 30 Tage15,3 Millionen Dollar

    Infobox – Cryptonews.net: Institutionelle Blockchain-Anwendungen nehmen zu, während Soneium bei DeFi-Einlagen und Umsatz deutliche Rückgänge verzeichnet. Auf Ethereum sank der Stablecoin-Bestand innerhalb von 30 Tagen um 2,9 Milliarden Dollar; Ether notierte bei 2.306,86 Dollar.

    TUM Blockchain Conference 2026 beginnt in München

    Die TUM Blockchain Conference 2026 findet vom 29. bis 31. Oktober 2026 im House of Communication in München statt. Wie Cryptonews.net berichtet, organisiert der TUM Blockchain Club der Technischen Universität München die Veranstaltung zum vierten Mal.

    Auf dem Programm stehen Blockchain-Technologie, dezentrale Finanzanwendungen und Regulierung. Der Digital Assets Day am 30. Oktober wird vom Bundesverband Blockchain gestaltet und konzentriert sich auf regulatorische Fragen sowie die institutionelle Nutzung digitaler Vermögenswerte.

    Die gemeinnützige Konferenz bringt Entwickler, Gründer, Investoren, Wissenschaftler und Unternehmen zusammen. Bei der vergangenen Ausgabe kamen nach Angaben der Veranstalter mehr als 1.200 Teilnehmer und über 125 Speaker zusammen.

    Vom 30. bis 31. Oktober ist außerdem ein 30-stündiger Hackathon geplant. Teilnehmer unterschiedlicher Erfahrungsstufen arbeiten an eigenen Projekten und können sich in verschiedenen Wettbewerben um Preise bewerben.

    Infobox – Cryptonews.net: Die vierte TUM Blockchain Conference findet vom 29. bis 31. Oktober 2026 in München statt. Zu den Schwerpunkten gehören der Digital Assets Day am 30. Oktober, Regulierung, institutionelle Nutzung und ein 30-stündiger Hackathon.

    Santiment sieht mögliches Bitcoin-Tiefpunkt-Signal

    Die Blockchain-Analyseplattform Santiment sieht Anzeichen für einen möglichen Bitcoin-Tiefpunkt, nachdem kleinere Inhaber offenbar Positionen aufgegeben haben. Seit dem 16. Oktober seien rund 30.000 weniger nicht leere Wallets registriert worden, wodurch sich die Gesamtzahl auf knapp 59,95 Millionen belaufe.

    Santiment interpretiert den Rückgang als mögliche Kapitulation von Privatanlegern. Ein früherer Rückgang in den Gruppen der Kleinanleger ging laut Quelle einer Erholung des Bitcoin-Kurses über 85.000 US-Dollar voraus.

    Eine Auswertung vom September identifizierte 69.494 Adressen, die im Juli und August zwei Guthabengruppen verlassen hatten: zwischen 0,1 und 1 $BTC sowie zwischen 1 und 10 $BTC. Die Zahl der Adressen entspricht jedoch nicht der Zahl der Anleger, da ein Anleger mehrere Adressen kontrollieren kann.

    Bitcoin fiel bis zum 24. Oktober unter seinen gleitenden 50-Tage-Durchschnitt. Dieser hatte rund zwei Monate als Unterstützung gedient. Der Cryptoquant-Autor Darkfost verwies außerdem auf einen Rückgang des Bull Score Index von 80 auf 60.

    Infobox – Cryptonews.net: Seit dem 16. Oktober wurden rund 30.000 weniger nicht leere Bitcoin-Wallets registriert; die Gesamtzahl liegt bei knapp 59,95 Millionen. Santiment wertet dies als mögliches Kapitulationssignal, betont wird jedoch, dass Wallet-Adressen nicht mit der Zahl der Anleger gleichzusetzen sind.

    Cardano: Toto Finance beantragt 22 Millionen ADA für Kupferreserve

    Toto Finance will eine tokenisierte Kupferreserve mit Mitteln aus der Cardano-Gemeinschaftskasse finanzieren. Der Antrag ist laut Börse Express noch offen und erhielt zuletzt Zustimmung von 0,24 Prozent der delegierten Stimmkraft.

    Beantragt werden 22 Millionen ADA. Die Abstimmung soll am 15. November enden. Der Zwischenstand ist kein endgültiges Ergebnis und darf laut Quelle nicht als Anteil an den bereits abgegebenen Stimmen oder als entsprechende Ablehnungsquote verstanden werden.

    Der Vorschlag verbindet die geplante Tokenisierung einer Kupferreserve mit einem Antrag auf Finanzierung durch die Cardano-Gemeinschaft. Eine bewilligte Finanzierung lässt sich aus dem bisherigen Abstimmungsstand nicht ableiten.

    Parallel meldete Intersect eine Rückzahlung an die Cardano-Gemeinschaftskasse. Aus dem Budget des Cardano Product Committee für 2025 flossen 115.172 ADA zurück. Intersect nutzte dafür erstmals die Funktion SweepTreasury im Hauptnetz.

    Die beiden Vorgänge betreffen dieselbe Gemeinschaftskasse, haben aber einen unterschiedlichen Status. Die Rückzahlung von Intersect ist abgeschlossen, während Toto Finance noch um Unterstützung für eine künftige Mittelvergabe wirbt.

    Auch beim technischen Ausbau stehen nächste Schritte unter Voraussetzungen. Intersect berichtete über das geöffnete öffentliche Dijkstra-Testnetz. Eine Aktion zur Einleitung des Hard Forks für Protokollversion 12 ist geplant, sobald die Knotensoftware in Version 11.2 verfügbar ist.

    AngabeWert
    Beantragte Mittel22 Millionen ADA
    Zustimmung der delegierten Stimmkraft0,24 Prozent
    Ende der Abstimmung15. November
    Rückzahlung durch Intersect115.172 ADA
    Geplante Protokollversion12
    Vorausgesetzte KnotensoftwareVersion 11.2

    Infobox – Börse Express: Toto Finance beantragt 22 Millionen ADA für eine tokenisierte Kupferreserve; die Abstimmung endet am 15. November. Intersect erstattete 115.172 ADA an die Gemeinschaftskasse zurück, während der Dijkstra-Hard-Fork an die Verfügbarkeit der Knotensoftware in Version 11.2 gebunden ist.

    Riot Blockchain: Analyse sieht Aktie als überbewertet

    Eine Bewertungsanalyse stuft die Riot-Blockchain-Aktie gemessen am Umsatz als überbewertet ein. Laut ad-hoc-news.de änderte die Kurserholung um 7,9% nichts an den offenen Fragen zum Ausbau von KI-Rechenzentren, zu wiederkehrenden Mieteinnahmen und zur Finanzierung.

    Riot wird mit etwa dem 7,0-Fachen des Umsatzes der vergangenen zwölf Monate bewertet. Für die Softwarebranche nennt die Analyse rund das 4,0-Fache, während direkte Vergleichsunternehmen etwa das 12,9-Fache erreichen.

    Damit hängt die Bewertung vom Vergleichsmaßstab ab. Gegenüber der Softwarebranche erscheint Riot teurer, gegenüber direkten Vergleichsunternehmen günstiger. Das verwendete Bewertungsmodell leitet dennoch eine Überbewertung ab.

    Für das Rechenzentrumsgeschäft wurden 23,2 Millionen Dollar Umsatz ausgewiesen. Davon entfielen 4,9 Millionen Dollar auf Leasing und 18,3 Millionen Dollar auf Ausbauleistungen. Der größere Umsatzanteil stammte somit nicht aus wiederkehrenden Mieten.

    Die ausgewiesene Leasing-Bruttomarge betrug 84%. In Rockdale wurden für AMD zunächst 25 Megawatt bereitgestellt. Nach Ausübung einer weiteren Option umfasst die vertraglich vereinbarte Kapazität 50 Megawatt.

    Bei Corsicana bestand lediglich eine nicht bindende Absichtserklärung für bis zu 756 Megawatt IT-Kapazität. Ein Mieter und konkrete Konditionen waren nicht genannt. Diese Ausbauperspektive ist daher nicht mit einem abgeschlossenen Mietvertrag gleichzusetzen.

    Ein erwarteter Kredit über rund 180 Millionen Dollar für die ersten 25 Megawatt in Rockdale war bis gestern nicht angekündigt. Eine gescheiterte Finanzierung folgt daraus laut Quelle nicht; eine bestätigte Vereinbarung lag zu diesem Zeitpunkt jedoch ebenfalls nicht vor.

    Als nächster Prüfstein gilt der für den 4. November erwartete Ergebnisbericht. Die Schätzungen liegen bei rund 159 Millionen Dollar Umsatz und etwa 10 Millionen Dollar EBITDA.

    AngabeWert
    Bewertung im Verhältnis zum Umsatz der vergangenen zwölf Monateetwa das 7,0-Fache
    Vergleichswert Softwarebrancherund das 4,0-Fache
    Direkte Vergleichsunternehmenetwa das 12,9-Fache
    Umsatz Rechenzentrumsgeschäft23,2 Millionen Dollar
    Davon Leasing4,9 Millionen Dollar
    Davon Ausbauleistungen18,3 Millionen Dollar
    Leasing-Bruttomarge84%
    Vertraglich vereinbarte Kapazität in Rockdale50 Megawatt
    Nicht bindende Absichtserklärung in Corsicanabis zu 756 Megawatt IT-Kapazität

    Infobox – ad-hoc-news.de: Riot wird mit dem 7,0-Fachen des Umsatzes bewertet, während die Analyse für die Softwarebranche rund das 4,0-Fache und für direkte Vergleichsunternehmen etwa das 12,9-Fache nennt. Der nächste konkrete Prüfstein ist der für den 4. November erwartete Ergebnisbericht mit Schätzungen von rund 159 Millionen Dollar Umsatz und etwa 10 Millionen Dollar EBITDA.

    Solana: Anza korrigiert Fehler im Agave-Veröffentlichungskandidaten

    Eine Woche nach dem Start von Alpenglow rückt die Zuverlässigkeit der Validator-Software in den Mittelpunkt. Börse Express berichtet, dass Anza den Veröffentlichungskandidaten Agave v4.4.0-rc.1 mit einer Fehlerkorrektur versehen hat.

    Marinade brachte das Problem mit ausgelassenen Slots zur Blockproduktion in Verbindung. Für Agave 4.3.2 meldete Marinade eine Ausfallquote von 51,9% bei den ersten Slots eines Zeitfensters zur Blockproduktion. Bei den übrigen Slots lag sie bei 0,05%.

    Die vermutete Ursache ist von Anza bislang nicht öffentlich bestätigt. Eine flächendeckende Einführung der neuen Version wird daher nicht empfohlen. Der Veröffentlichungskandidat soll zunächst bei 10% der Betreiber eingeführt werden.

    Die neue Software enthält die mit dem Problem in Verbindung gebrachte Korrektur. Ob diese das beobachtete Problem vollständig behebt, ist laut Quelle noch nicht belegt. Entscheidend ist zunächst, ob sich die Auffälligkeiten bei der begrenzten Einführung zurückbilden.

    Parallel verschärft Firedancer den Zugang zu seinem Prämienprogramm für Sicherheitsmeldungen. Für jede Fehlermeldung muss nun 1 SOL vernichtet werden. Gleichzeitig wurden die möglichen Prämien erhöht: Kritische Alpenglow-Funde können mit bis zu 300.000 US-Dollar vergütet werden.

    Seit der Aktivierung von Alpenglow am 21. Oktober ersetzt das System TowerBFT. Validator-Abstimmungen werden nicht mehr in Blöcke aufgenommen. Die Solana Foundation nennt eine angestrebte Transaktionsfinalität von ungefähr 150 Millisekunden unter normalen Bedingungen.

    Durch die Umstellung zählen Validator-Abstimmungen nicht mehr als Transaktionen auf der Blockchain. Gemeldete Transaktionssummen können daher sinken, ohne dass die Nutzeraktivität abnimmt. Ein Rückgang darf laut Quelle nicht automatisch als schwächere Nutzung interpretiert werden.

    AngabeWert
    Ausfallquote bei den ersten Slots51,9%
    Ausfallquote bei den übrigen Slots0,05%
    Empfohlene Einführung des Kandidaten10% der Betreiber
    Vernichtung je Fehlermeldung bei Firedancer1 SOL
    Maximale Prämie für kritische Alpenglow-Fundebis zu 300.000 US-Dollar
    Aktivierung von Alpenglow21. Oktober
    Angestrebte Transaktionsfinalitätungefähr 150 Millisekunden

    Infobox – Börse Express: Anza korrigierte Agave v4.4.0-rc.1, nachdem Marinade bei den ersten Slots eines Produktionszeitfensters eine Ausfallquote von 51,9% gemeldet hatte. Die Einführung wird zunächst bei 10% der Betreiber empfohlen; Firedancer verlangt 1 SOL je Fehlermeldung und zahlt für kritische Alpenglow-Funde bis zu 300.000 US-Dollar.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Meldungen zeigen eine klare Verschiebung von experimentellen Blockchain-Projekten hin zu staatlich und institutionell getragenen Anwendungen. Entscheidend wird nicht die Zahl neuer Netzwerke oder Produkte sein, sondern ob sie belastbare Liquidität, verlässliche Standards und rechtssichere grenzüberschreitende Nutzung schaffen.

    Gleichzeitig bleiben die Risiken erheblich: Rückläufige Kapitalzuflüsse, unbewiesene Geschäftsmodelle, hohe Bewertungsansprüche und technische Störungen zeigen, dass Infrastruktur allein noch keine nachhaltige Nachfrage erzeugt. Besonders bei tokenisierten Finanzprodukten und staatlichen Blockchain-Systemen wird Vertrauen in Betriebssicherheit, Regulierung und Datenkontrolle zum zentralen Erfolgsfaktor.

    Infobox: Die strategische Bedeutung der Blockchain wächst, doch der Markt trennt zunehmend zwischen konkretem institutionellem Nutzen und Projekten, deren wirtschaftliche Tragfähigkeit oder technische Belastbarkeit noch nicht nachgewiesen ist.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Ich finde ja den China-Plan bis 2030 am spannendsten, auch wenn „staatliche Blockchain“ erstmal irgendwie nach maximaler kontrolle klingt und nicht nach dem freien Krypto gedanken. Ein zentrales netz mit regionalen knoten und digitalen IDs kann natürlich vieles schneller machen, Steuer, Logistik, Handel usw aber wenn alles an einer Stelle zusammenläuft ist das doch auch ein riesen Ausfall oder Überwachungs risiko. Dezentral ist es dann vermutlich eher nur auf dem Papier lol

    Bei dem Nasdaq-100-Fonds musste ich auch zweimal lesen. Ein Fonds auf der Blockchain ist ja nicht automatisch besser als ein normaler ETF, nur weil man ihn tokenisiert. Wenn die Rücknahme wegen Smart Contract oder Wallet problemen nicht klappt, bringt einem die schöne Technik auch wenig. Und dass er nur für berechtigte Anleger und nicht für US Personen ist, zeigt irgendwie, dass die ganze Sache noch ziemlich kompliziert ist. Für normale Kleinanleger ist das wohl eher nix, zumindest erstmal.

    Interessant finde ich dagegen die Banken Stablecoin sache. T+0 klingt natürlich super, aber die Banken müssen sich dann erstmal auf gemeinsame Standarts einigen, was wahrscheinlich länger dauert als die Blockchain selber zu bauen. Jede Bank will vermutlich ihr eigenes System und am Ende gibts wieder 21 verschiedene Lösungen die nicht richtig zusammen funktionieren. Stablecoins sind auch nicht automatisch stabil, wenn die Regeln, Reserven und Auszahlungen nicht klar sind.

    Der Ethereum Rückgang bei den Stablecoins wirkt auf den ersten Blick schon negativ, aber 2 Prozent in 30 Tagen ist jetzt auch kein Weltuntergang würde ich sagen. Bei 143 Milliarden Dollar ist das immernoch eine gigantische Summe. Die unterschiedlichen DefiLlama Zahlen zeigen ausserdem, dass solche Daten nicht immer exakt gleich sind. Das Put Call Verhältnis von 0,5 klingt eher nach viel Optimismus, aber daraus kann man ja auch nicht sicher ableiten wohin der Kurs geht. Krypto leute sehen in jeder Zahl gleich ein Signal, manchmal sogar in der Uhrzeit.

    Soneium ist auch so ein Beispiel für die schöne Idee und die harte Realität. KI soll Lizenzen automatisch prüfen, Fans sollen über Token an Konzert Einnahmen beteiligt werden, klingt alles modern und toll. Aber wenn die DeFi Einlagen von 203 Millionen auf 9,4 Millionen fallen und das Netzwerk am Tag nur 118 Dollar Umsatz macht, dann ist die Nachfrage wohl noch nicht ganz im Massenmarkt angekommen. Vielleicht kommt das noch, vielleicht auch nicht. Ein geplanter Token ohne Startdatum ist jedenfalls erstmal nur ein Plan und kein Produkt.

    Bei Cardano verstehe ich ehrlich gesagt nicht ganz, wieso man 22 Millionen ADA für eine Kupferreserve braucht. Tokenisiertes Kupfer ist bestimmt möglich, aber am Ende muss trotzdem jemand das echte Kupfer lagern, prüfen und herausgeben. Sonst besitzt man nur einen digitalen Zettel der behauptet, dass irgendwo Metall liegt. Die 0,24 Prozent Zustimmung sind jedenfalls sehr wenig, auch wenn das natürlich nicht die endgültige Abstimmung ist. Gut finde ich, dass der Artikel da nicht so tut als wäre das Geld schon genehmigt.

    Riot finde ich schwer einzuschätzen. 50 Megawatt vertraglich und bis zu 756 Megawatt in einer unverbindlichen Absichtserklärung sind halt zwei komplett verschiedene Dinge. In vielen Artikeln werden solche möglichen Kapazitäten schnell wie sichere Einnahmen behandelt, obwohl noch gar kein Mieter da ist. Wenn der Umsatz zu einem großen Teil aus Ausbauleistungen und nicht aus dauerhaften Mieten kommt, muss man schon genauer hinsehen. 7 mal Umsatz kann teuer sein, aber im Vergleich zu 12,9 mal eben auch billig, kommt halt immer drauf an welchen Vergleich man nimmt. Börsenbewertung ist manchmal fast wie ein Taschenrechner mit sehr viel Meinung.

    Am meisten Sorgen machen mir die Solana Meldungen. 51,9 Prozent Ausfälle bei den ersten Slots ist nicht gerade eine kleine Macke, auch wenn die anderen Slots nur 0,05 Prozent hatten. Erstmal nur 10 Prozent der Betreiber updaten zu lassen ist deshalb vernünftig. Bei einer Blockchain sollte man vielleicht nicht unbedingt sofort alle Knöpfe gleichzeitig drücken. Das mit 1 SOL für jede Sicherheitsmeldung klingt für mich allerdings etwas komisch, weil man dann Leute mit kleinen Budgets vom melden abhalten könnte. Die hohe Belohnung für kritische Fehler ist zwar gut, aber der Eintrittspreis wirkt unnötig.

    Und bei den Transaktionszahlen muss man künftig wirklich aufpassen. Wenn Validator abstimmungen nicht mehr als normale Transaktionen gezählt werden, sinken die Zahlen vielleicht einfach technisch, obwohl genauso viele Nutzer unterwegs sind. Das werden bestimmt einige Influencer falsch erklären und dann heisst es wieder Netzwerk stirbt, obwohl nur anders gezählt wird.

    Insgesamt ist der Artikel ziemlich vollgepackt und zeigt eigentlich gut, dass Blockchain mittlerweile überall ausprobiert wird, aber ausprobieren ist noch lange kein Erfolg. China plant gross, Banken tokenisieren, Fonds gehen onchain und gleichzeitig kämpfen einzelne Netzwerke mit rückläufigen Einlagen und Softwarefehlern. Die spannendste Frage ist für mich deshalb nicht mehr ob Blockchain kommt, sondern welche Projekte in fünf Jahren noch wirklich benutzt werden und welche nur noch in alten Pressemitteilungen existieren.
    Was ich in den bisherigen Kommentaren noch vermisse ist die TUM Blockchain Conference, weil die im Artikel ja nicht nur als irgendein Termin auftaucht sondern eigentlich ganz gut zeigt wie sich das Thema gerade professionalisiert. Früher waren solche Konferenzen eher Nerd treffen mit Kurscharts und Raketenbildern, jetzt sitzen dort offenbar Regulierer, Banken, Wissenschaftler und Firmen zusammen. Ob daraus dann auch wirklich gute Projekte entstehen ist natürlich eine andere Frage, aber ein 30 Stunden Hackathon kann schon interessant sein, weil man da schneller sieht ob eine Idee überhaupt als Prototyp funktioniert oder nur in einer Powerpoint super klingt.

    Gerade der Digital Assets Day finde ich wichtig, weil Regulierung meistens viel langweiliger wirkt als neue Token und schnelle Kursbewegungen, am Ende aber entscheidet ob Banken und Unternehmen solche Sachen überhaupt benutzen dürfen. Viele reden immer von Innovation, meinen aber eigentlich das sie keine Regeln beachten wollen. Wenn institutionelle Nutzung wirklich kommen soll, braucht es halt klare Regeln für Verwahrung, Haftung, Geldwäsche und was passiert wenn ein Smart Contract Mist baut. Das ist nicht so spektakulär wie ein neuer Coin, aber wahrscheinlich deutlich wichtiger.

    Auch die Bitcoin-Wallet Zahlen von Santiment sind so ein Punkt, den man nicht überbewerten sollte. 30.000 weniger nicht leere Wallets klingt erstmal nach Panik und Kapitulation, aber eine Person kann ja hundert Adressen haben oder eine Adresse für mehrere Zwecke benutzen. Vielleicht räumen manche Leute auch einfach alte Wallets auf, verschieben Guthaben zu Börsen oder legen mehrere kleine Bestände zusammen. Blockchain Daten wirken immer sehr exakt, obwohl die Interpretation oft ziemlich schwammig ist. Eine Zahl mit vielen Nachkommastellen ist noch keine sichere Aussage über das Verhalten von Menschen.

    Das gleiche gilt für den gleitenden 50 Tage Durchschnitt. Wenn Bitcoin darunter fällt, ist das für Trader bestimmt ein Signal, aber für mich ist es eher eine Linie die im Rückblick wichtig gemacht wird. Wenn der Kurs wieder steigt heißt es dann Unterstützung gehalten, wenn er weiter fällt war es eben ein bestätigter Trendwechsel. Irgendwie kann man mit Chartlinien fast alles nachträglich erklären. Der Bull Score von 80 auf 60 hört sich auch dramatisch an, ist aber keine Wetterwarnung und sagt nicht automatisch das jetzt ein Bärenmarkt kommt.

    Bei Cardano ist mir vor allem die Rückzahlung von Intersect aufgefallen. Über 115.000 ADA zurück in die Gemeinschaftskasse klingt erstmal nicht riesig im Vergleich zu 22 Millionen, aber es ist trotzdem ein gutes Zeichen wenn nicht ausgegebenes Budget tatsächlich zurückfließt. In Krypto wird oft nur darüber gesprochen wie man Geld verteilt, viel seltener darüber was mit Resten passiert oder wie Ausgaben kontrolliert werden. Transparenz ist da nicht nur ein schönes Wort, sondern sollte eigentlich der ganze Vorteil einer Onchain-Kasse sein.

    Der Dijkstra-Testnet Hinweis wirkt auch eher unscheinbar, ist aber vielleicht genau die Art von Meldung die man nicht ignorieren sollte. Ein Hard Fork passiert eben nicht einfach per Knopfdruck, sondern braucht kompatible Software und genug Betreiber die mitziehen. Wenn Version 11.2 Voraussetzung für Protokollversion 12 ist, zeigt das, dass technische Upgrades immer auch organisatorische Prozesse sind. Selbst ein gutes Update kann scheitern wenn die Betreiber keine Zeit haben oder Angst vor Problemen im laufenden Betrieb besitzen. Dezentral heißt halt nicht automatisch unkompliziert.

    Bei den Solana Sicherheitsprämien finde ich die 1 SOL Gebühr besonders merkwürdig, nicht unbedingt wegen der Höhe sondern wegen der Wirkung. Ein großer Sicherheitsforscher kann das vermutlich bezahlen und macht danach trotzdem Gewinn, aber ein kleiner Entwickler mit einer guten Beobachtung vielleicht nicht. Sicherheitsmeldungen sollten eigentlich möglichst niedrigschwellig sein, sonst werden Fehler vielleicht nicht gemeldet sondern irgendwo privat verkauft oder einfach ignoriert. 300.000 Dollar für einen kritischen Fund ist auf der anderen Seite natürlich ein Betrag bei dem sich professionelle Leute schon genauer umschauen werden. Das Programm wirkt dadurch gleichzeitig sehr attraktiv und etwas widersprüchlich.

    Die 150 Millisekunden Finalität hören sich natürlich fantastisch an, aber normale Nutzer merken davon wahrscheinlich wenig wenn Wallets, Börsen oder Apps trotzdem langsam sind. Infrastruktur kann in 150 Millisekunden fertig sein und die Benutzeroberfläche lädt dann zehn Sekunden, weil irgendein Dienst nicht hinterherkommt. Das wird bei Blockchain Projekten oft vergessen: Nicht die reine Kettenleistung entscheidet ob Menschen es nutzen, sondern das komplette Produkt drumherum. Kein Mensch kauft etwas weil der Konsensmechanismus elegant ist, sondern weil die Anwendung funktioniert und nicht dauernd Geld oder Zugang verschwinden lässt.

    Was ich bei den Banken außerdem interessant finde ist die Frage wer am Ende die gemeinsame Stablecoin Infrastruktur kontrolliert. Ein Konsortium aus 21 Banken klingt nach Zusammenarbeit, kann aber auch bedeuten das kleinere Institute außen vor bleiben. Wenn jede Bank eigene Zugangsregeln und interne Prüfungen hat, ist T+0 vielleicht technisch möglich aber praktisch nur für große Kunden bequem. Und wenn der Stablecoin nur innerhalb eines geschlossenen Bankennetzes läuft, ist das dann wirklich noch offene Blockchain oder eher eine gemeinsame Datenbank mit Token drauf. Ich glaube viele normale Kunden werden den Unterschied sowieso nicht sehen, solange Überweisungen einfach schneller und billiger werden.

    Bei den globalen Wachstumsprognosen von 15,5 auf 782,5 Milliarden Dollar wäre ich besonders vorsichtig. Solche Zahlen sehen beeindruckend aus, aber bei einem Zeitraum bis 2035 reicht schon eine sehr hohe angenommene Wachstumsrate damit am Ende fast alles riesig wirkt. Prognosen sind keine Umsätze und schon garnicht Gewinne. Oft werden auch Beratungsleistungen, Infrastruktur, Software und tatsächliche Transaktionsvolumen in einen Topf geworfen. Dann klingt Blockchain plötzlich nach dem nächsten Billionenmarkt, obwohl einzelne Firmen trotzdem keine vernünftigen Einnahmen haben.

    Die Konferenz in München kommt übrigens zu einem passenden Zeitpunkt, weil der Artikel sehr schön diese zwei Seiten zeigt. Auf der einen Seite planen Staaten und Banken Milliardenprojekte und sprechen von Infrastruktur bis 2030, auf der anderen Seite haben kleinere Netzwerke Probleme bei Einnahmen, Einlagen oder Softwareupdates. Beides kann gleichzeitig stimmen. Eine Technologie kann strategisch wichtig werden und trotzdem einzelne Projekte hervorbringen die keiner braucht. Das ist bei Internetfirmen damals auch so gewesen, nur das man heute schneller Token dazu schreibt und alles gleich nach Revolution klingt.

    Ich würde mir bei solchen Artikeln künftig noch mehr Angaben zu tatsächlichen Nutzern wünschen. Transaktionen, Wallets und TVL sind zwar leicht zu messen, aber sagen nicht immer ob echte Menschen etwas nutzen oder ob Bots und kurzfristiges Kapital die Zahlen aufblasen. Besonders bei Soneium wären aktive Nutzer, wiederkehrende Gebührenzahler und echte Unternehmen mit Lizenzbedarf viel aussagekräftiger als nur die Zahl der Transaktionen. Sonst verwechselt man Aktivität mit Nachfrage, und das ist ungefähr so als würde man in einem leeren Laden die Türbewegungen zählen und daraus den Umsatz ableiten.
    Der geplante Zeitplan für die TUM Blockchain Conference ist auch spannend, gerade weil der Hackathon zeigt, ob aus den ganzen großen Konzepten überhaupt etwas entsteht, das über Pressemitteilungen hinausgeht.
    Die TUM Blockchain Conference in München klingt spannend, vor allem weil dort nicht nur über Kurse geredet wird, sondern Entwickler, Forschung und Regulierung zusammenkommen – der Hackathon dürfte dabei deutlich mehr zeigen als manche Hochglanz-Pressemitteilung.
    Die Sache mit den 30 teilnehmenden Banken beim digitalen Yuan find ich irgendwie viel aussagekräftiger als die grossen 2030 Versprechen. Aber diese Datentabelle mit 2025 Überschrift und 2024 Wert is schon ziemlich verwirrend, da fragt man sich wie sauber die restlichen Zahlen sind. Und die TUM Konferenz in München klingt interessant, vorallem der Hackathon, vieleicht kommen da ja eher brauchbare Ideen raus als aus manchen Pressemitteilungen.
    Die TUM Blockchain Conference in München klingt eigendlich interresant, vorallem der 30 Stunden Hackathon könnte mal zeigen ob aus den ganzen Ideen auch was brauchbares wird. Bei so vielen Konferenzen wird ja oft viel geredet und danach bleibt nur ein schicker Flyer übrig lol. Mal sehen ob dort auch über die praktischen Probleme gesprochen wird und nicht nur über die nächste große Revolution.

    Keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

    Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung der Leser*innen und stellen keine Anlageberatung und keine Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Die Inhalte dieser Website geben ausschließlich unsere subjektive, persönliche Meinung wieder.

    Die Leser*innen sind ausdrücklich aufgefordert, sich zu den Inhalten dieser Website eine eigene Meinung zu bilden und sich professionell und unabhängig beraten zu lassen, bevor sie konkrete Anlageentscheidungen treffen.

    Wir berichten über Erfahrungswerte mit entsprechenden Anbietern und erhalten hierfür gemäß der Partnerkonditionen auch Provisionen. Unsere Testberichte basieren auf echten Tests und sind auch via Screenshot dokumentiert. Ein Nachweis kann jederzeit eingefordert werden.

    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
     Hashing24KI-generiertCryptotab Browser MiningKI-generiertNiceHashKI-generiert
      Hashing24 Cryptotab Browser Mining NiceHash
    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
      » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE
    Tabelle horizontal scrollen für mehr Anbieter
    Counter